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Beitragvon Pixelchen » 07 Mai 2018 12:19
Guten Tag zusammen,

Ich bin „Neu-Aquarianer“ aus Berlin und derzeit damit beschäftigt alles nötige Wissen & vor allem das entsprechende Material zusammen zu tragen um endlich anzufangen. Ein wenig konnte ich mich durch Google und Forenrecherche bereits belesen.. ein paar anfängliche Fragen/Entscheidungen stehen zum Start jedoch noch aus.

Zum Ende des Jahres ist ein 250+ Becken im Wohnzimmer angedacht. Den Anfang mach jetzt jedoch ein 126er Becken im Zimmer meines Sohnes.

Das Becken ist bereits gekauft (Eheim VivalineLED 126) jedoch lege ich mir das enthaltene Basis-Zubehör lieber in den Schrank für Notfälle und möchte das Becken mit hochwertigerem Equipment betreiben. Ich möchte mir gerne so viel „lästige“ Arbeit wie möglich ersparen und die gewonnene Zeit dann lieber für die Tiere & Pflanzen selbst aufwenden.



1. Wasser / Osmoseanlage:
Mein Wasser habe ich noch nicht direkt getestet (der Testkoffer ist leider noch nicht da), jedoch bekomme ich von meinem Betreiber für eine erste Bestandsaufnahme folgende Werte für meine PLZ:

Natrium 23-69
Blei <0,0005
Nitrat 1,00 - 4,90
Fluorid 0,11 - 0,24
GH 13,9 - 21,9
KH 9,7 - 13,9
HB hart (3)
pH 7,30 - 7,80

Was ich bis dato gelesen hatte wäre die Härte für den geplanten Besatz zu Hart bzw. generell wäre weicheres Wasser ohnehin besser. Beim „etwas einlesen“ bin ich dann auf diese Osmoseanlagen gestoßen und finde das Thema generell ganz interessant. Gerade auch für den privaten Bereich (Trinken, Kochen etc). Daher soll es direkt eine vernünftige 1:1 Anlage mit fester Installation in der Küche werden. Wenn schon dann richtig. Die Auswahl scheint mir glücklicherweise noch ansatzweise überschaubar zu sein so das ich mir jetzt zwei System heraus gesucht habe zu denen ich gerne eure Meinung hören würde.

Von Osmofresh: Proline 600 nero
Von Osmose-Shop: JG 500 GPD Directflow

Welches wäre das modernere/bessere System? Beim „JG 500“ steht was von neuer Membrantechnologie mit 3 statt 2 Ausgängen. Auch diese optionalen Sanic Filter scheinen mir besser zu sein als die „normalen“. Alles in allem wirkt das ganze aber durch Logo/Webseite/Geräteoptik ein wenig altbacken. Jedoch hatte ich den Betreiber hier im Forum schon ein paar mal gelesen und er wirkt mir sehr Kompetent und für das Thema begeistert. Das System macht mir daher einen etwas individuelleren und abgestimmten Eindruck als das von Osmofresh.

Das „proline 600 nero“ hingegen schaut zumindest von der Aufmachung her moderner bzw. fertiger aus. Was mir hier zudem gefällt ist der beworbene Aquaristik Nachfilter bzw. Mineral Nachfilter. Die Vorfilter hingegen scheinen mir 0815er zu sein?!

Tendieren würde ich momentan zum „JG 500“.. oder gibt es hier noch andere/bessere Alternativen?


Zu den Nachfiltern:
Ist es möglich zB. den Aquaristikfilter von osmofresh am „JG 500“ zu betreiben und ist es möglich/sinnvoll diese in Reihe zu schalten um das Wasser nach der Filterung mit allem sinnvollem wieder anzureichern? Wenn man nicht beide gleichzeitig verwenden kann/sollte und ein ständiges Wechseln zu viel Aufwand machen würde.. wäre es dann machbar eine art Bypass mit Sperrhahn zu legen damit ich idr. die Mineralienfilter zum Trinken/Kochen verwende und dann einmal die Woche zum Wasserwechsel einfach auf den Aquarisik Filter umstellen kann?

Welche/r Nachfilter machen denn überhaupt Sinn um das Wasser a.) direkt zu Trinken und es b.) ohne diverse Zusätze ins Aquarium zu einzufüllen (bzw. mit so wenig wie möglich)?

———

2. Filter:
Zwei Filter habe ich mir heraus gesucht (ja, sie sind für ein 126l Becken etwas überdimensioniert.. aber preislich ist da quasi kein Unterschied zu einer Nummer kleiner. Daher nehme ich mir die zusätzliche Reserve gerne mit). Ich schwanke zwischen:

EHEIM professionel 4+ 350T
Mit Heizung und daher ein Gerät weniger im Becken bzw. als Zusatz am Schlauch. Mir ist Bewusst das die Chance das etwas kaputt geht und dann bis zur Behebung Filter & Heizung ausfallen natürlich doppelt so hoch ist. Jedoch kaufe ich mir die Geräte nicht in der Angst das was kaputt gehen könnte sondern in der Annahme das sie beide einfach sorgenfrei funktionieren. Letztlich liegt für diesen Fall temporärer Ersatz im Schrank und der Service von Eheim soll ohnehin recht schnell und gut sein. Daher würde hier der Komfortgewinn eindeutig das Rennen machen.

EHEIM professionel 4e+ 350
An diesem Gerät Fixt mich die elektronische Steuerung an.. Preislich auf der selben Stufe wie der 350T.. leider jedoch ohne Heizung so das ich dann eine externen Heizung hinter den Filter installieren müsste um keinen Stab ins Becken zu hängen.

Macht die elektronische Steuerung in einem solch „kleinem“ Becken denn Sinn bzw. gerade deshalb oder ist das zu vernachlässigen und das All-In-One mit Heizung sollte den Vorzug erhalten?

———

3. Bodengrund

Zum späterem Besatz sollen ua. Welse, Garnelen und Neons gehören.. Bezüglich Pflanzen habe ich mir jedoch noch keine weiteren Gedanken gemacht. Ich würde jedoch gerne auf Soil verzichten. Die Meinungen pro/contra scheinen hier auch in beide Richtungen recht ausgewogen zu sein. Letztlich ist das Zeug dann doch auch noch recht teuer und grobkörnig. Vielleicht verwende ich es später im großem Becken, jedoch jetzt im kleinem würde ich gerne feinem Kies den Vortritt geben, lasse mich aber auch umstimmen. Laut Recherche würde ich mich derzeit für den folgenden Aufbau entscheiden:

Teichfolie zum Bodenschutz

2-3 cm JBL Langzeit-Bodenmischung - AquaBasis plus
oder
2-3 cm Tetra Complete Substrate
oder
2-3 cm JBL Naturbodengrund Manado

Armierungsgewebe (Empfehlungen?)

4-5 cm Dennerle Kristall-Quarzkies Diamantschwarz


Für später wäre noch eine gescheite LED-Leiste und eine CO2-Anlage auf dem Wunschzettel.. aber für den Moment sollte es, auch aus finanzieller Sicht, bei den oben genanten Equipment als Basis erst einmal reichen. Es kommt ja ohnehin noch so viel „Kleinzeug“, Pflanzen und dann irgend wann der Besatz hinzu..


Euch allen schon einmal vorab vielen lieben Dank!

LG Marcel
Pixelchen
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Beitragvon unbekannt1984 » 07 Mai 2018 13:53
Hallo Marcel,

ist ja ganz schön etwas zu lesen... Fangen wir mal vorne an:
Pixelchen hat geschrieben:Ich bin „Neu-Aquarianer“ aus Berlin ... 1. Wasser / Osmoseanlage:

Berlin ist in Sachen Wasserversorgung kein Dorfnetz, unterschiedliche Brunnen laufen zu unterschiedlichen Zeiten und entsprechend bekommst du die von dir angegebenen schwankenden Wasserwerte.

Osmose macht Sinn, die Leistungsfähigkeit der Anlage ist Nervensache und eine Platzfrage. Ob man das Wasser dann als Trinkwasser, zum kochen und backen verwenden will spielt für das Aquarium keine Rolle.

2. Filter

Da kann man viel Geld ausgeben, muss man aber nicht. Pflanzen sind ebenfalls Filter :)
Ansonsten such mal ein wenig hier zum Thema Geringfilterung.

3. Bodengrund
Zum späterem Besatz sollen ua. Welse, Garnelen und Neons gehören..

Was für Welse? Corydoras (Panzerwelse)? Dann wäre ein Sandboden empfehlenswert.

Teichfolie zum Bodenschutz

Kann man machen, aber die darf dann nicht verrutschen und ob die gegen punktuelle Belastung (bei Steinaufbauten) groß hilft, das ist fraglich.
Besser wäre eine PVC-Platte o.ä.

2-3 cm JBL Langzeit-Bodenmischung - AquaBasis plus
oder
2-3 cm Tetra Complete Substrate

Nährböden ist immer so eine Sache... Wenn Sie Torf enthalten, dann gammelt es häufig und man hat mehr Probleme geschaffen als gelöst.
oder
2-3 cm JBL Naturbodengrund Manado

Das ist kein Nährboden und enthält keinen Torf. Eine Pufferwirkung des Tonsubstrats kann ebenfalls wünschenswert sein.
Armierungsgewebe (Empfehlungen?)

Als Substrattrenner? Fliegengitter, aber bei Sand rieselt so oder so etwas durch.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Pixelchen » 07 Mai 2018 15:46
Hey Torsten,

;-) Oh ja, ist ne ganze Menge Text geworden.. hat sich die letzten Tage auch einiges an Fragen / Überlegungen angesammelt gehabt..

So, das hilft mir doch schon einmal nen Stückchen weiter.

1.
Mit dem Wasser ist laut Versorger tatsächliches nen tägliches Lotto weswegen ich auf das ständige Testen, kontrollieren und justieren nicht so wirklich Lust habe. Ist halt nur die Frage welche Anlage es denn sein wird. - Der Platz ist im Unterschrank der Spüle ausreichend vorhanden und die ausgesuchte Anlage sollte eigentlich groß genug dimensioniert sein um nicht auf Vorrat speichern zu müssen bzw. Tröpfchenweise nen Eimer drunter zu stellen :D

2.
Zum Filter.. Ich will ehrlich sein.. so ne große Anlage finde ich, gerade zum Anfang, schon etwas verlockend.. Ich hoffe der Besatz verzeiht mir dann eher Fehler oder auch mal etwas Zeitmangel in der Pflege.. Wenn ich in dem Thema aber erst einmal 1-2 Jahre drin bin und meine Erfahrungen gemacht habe kann ich mir das aber durchaus vor stellen technisch wieder runter zu fahren! "Geringfilterung " kommt also erst einmal auf die Langzeitplanung ;-)

3.
Ja, Panzerwelse.. Die kenne ich selbst noch aus Kindertagen "von Papa's Becken" und wollte ein wenig an diesen Besatz anknüpfen. Hmm.. Hatte gehofft der feine Kies würde schon reichen. HmmHmm.. Das Layout wollte ich ohnehin ein wenig wie eine Insel aufbauen um ein wenig "nackte" Freifläche zu bekommen. Da würde sich evtl. anbieten die Freifläche mit Sand aufzufüllen und den Übergang durch größere Steine vom Kies zu trennen um eine Vermischung zu verhindern?!

PVC-Platte - gute Idee!

Fliegengitter - auch ne super Idee. Ist auch nur als "grober" Schutz gedacht damit nen Bodenwühler (oder unsachgemäßes Mulmsaugen ^^) nicht unnötig den ganzen Grund hoch holt. Auf der Sandfläche wo ohnehin nichts wachsen soll kann ich den Nährboden dann ja auch weg lassen und ausschließlich mit Sand befüllen.

Mit dem Torf werde ich noch mal schauen ob da was drin ist.

Frage: Was meinst du mit: "Eine Pufferwirkung des Tonsubstrats kann ebenfalls wünschenswert sein."?


Mfg Marcel
Pixelchen
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Beitragvon unbekannt1984 » 07 Mai 2018 16:05
Hallo Marcel,

Pixelchen hat geschrieben:Mit dem Torf werde ich noch mal schauen ob da was drin ist.

Tetra Complete Substrate (das Zeug im Eimer) enthält Torf, der JBL Nährboden nicht unbedingt, die hatten mehrere...

Frage: Was meinst du mit: "Eine Pufferwirkung des Tonsubstrats kann ebenfalls wünschenswert sein."?

Ton ist in der Lage Nährstoffe zu speichern - die werden dem Wasser entzogen und wieder abgegeben. Das hilft vor allem Pflanzen, wenn die Ihre Wurzeln darin haben.
JBL Manado ist ein Tonsubstrat, ähnlich wie Seramis (soll aber im Auarium nicht zerfallen).

Fliegengitter - auch ne super Idee. Ist auch nur als "grober" Schutz gedacht damit nen Bodenwühler (oder unsachgemäßes Mulmsaugen ^^)

Panzerwelse graben nicht unbedingt 5 cm tief, wenn der Boden aus feinem Sand besteht, dann ist Mulmsaugen überflüssig.

...die ausgesuchte Anlage sollte eigentlich groß genug dimensioniert sein um nicht auf Vorrat speichern zu müssen bzw. Tröpfchenweise nen Eimer drunter zu stellen

Gerade bei Garnelen und Aufhärtesalz würde ich etwas aufpassen - nicht das Becken mit Osmosewasser auffüllen und dann Aufhärtesalz hinein.
Dieser Aquaristik-Nachfilter soll das Aufhärtesalz ersetzen, aber ob der eine sinnvolle Zusammensetzung liefert, das steht auf einem anderem Blatt.

Zum Filter.. Ich will ehrlich sein.. so ne große Anlage finde ich, gerade zum Anfang, schon etwas verlockend.. Ich hoffe der Besatz verzeiht mir dann eher Fehler oder auch mal etwas Zeitmangel in der Pflege..

Schnickschnack :)

Eheim 2213 (jetzt Classic 250) ist groß genug, seit ca. 30 Jahren bewährt (habe einen mit Aufdruck "Made in West Germany") und preiswert.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon unbekannt1984 » 10 Mai 2018 10:15
Hallo Marcel,

ich will jetzt nochmal ein paar Anregungen geben. Z.B. Brittas Aquarium - das soll jetzt kein Negativ-Beispiel sein - , aber Sie hat 2 mal im laufendem Betrieb den Bodengrund getauscht, das ist eine ganz schöne Arbeit und tut dem Besatz nicht unbedingt gut.
Man kann an den Bildern sehen wie unterschiedliche Sandsorten wirken. Jetzt auf dem dunkelem Sand sind ihre Panzerwelse wohl weniger schreckhaft.

Ich habe vorher geschrieben, Mulmsaugen wäre überflüssig, bei feinem Sand sickert nichts ein. Oberflächlich kann sich aber Mulm ansammeln, der ist halt nur locker oben drauf.

Von daher würde ich zu einem dunkelem Sandboden, z.B. JBL Sansibar dark, raten. Bei den Abmessungen (80 cm x 35 cm) kannst du 14 Liter für 5 cm Bodenhöhe rechnen, also etwa 20 kg. Verwendest du z.B. JBL Manado als Unterbau, dann brauchst du entsprechend weniger Sand.
Bei Sandboden beschränkt sich die Landschaftsgestaltung so inetwa auf Münsterland oder Niederlande (eben plattes Land), außer du baust Terrassen ein. Dafür gab es von Dennerle mal Kunststoff-Streifen (aus schwarzem ABS), aber Schieferplatten sollten dafür auch funktionieren - auch wenn die Schieferplatten dann durch andere Steine verdeckt werden. Es dürfen lediglich keine Ritzen bleiben, durch die der Sand rieseln könnte (mit Silikon zuschmieren?).

Wie steht es denn um das Thema Licht? Eheim sagt lediglich, da ist eine 13 Watt LED-Lampe drin... Selbst wenn ich jetzt mit sehr optimistischen 200 lm/W rechne, dann sind das 2600 lm unterm Strich, auf die verbleibenden ca. 110 l, dann landen wir bei etwas unter 24 lm/l - nicht gerade eine starke Beleuchtung (und ich habe mit sehr optimistischen Werten gerechnet).
Das Thema Licht schränkt dann auch die Pflanzenauswahl ein.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Pixelchen » 18 Mai 2018 08:49
Guten Morgen Torsten,

leider war ich die vergangene Woche beschäftigt so das ich erst jetzt dazu komme mich für dein erneutes Feedback zu bedanken. Das hilft noch einmal nen ganzes Stück weiter!

In der Zwischenzeit hatte ich jedoch die Möglichkeit mich ein wenig einzulesen und einige Entscheidungen zu treffen. Was sich bisher getan hat:

1. Wasser / Osmoseanlage:
Ich habe mir jetzt, nach telefonischer Beratung, die JG GPD 600 bestellt (ohne Sonderfilter).

Auch der Testkoffer ist endlich da. Ich erhoffe mir, gerade zum Anfang, damit die Vorgänge im Becken besser nachvollziehen zu können um dann nach und nach ein Gefühl fürs Wasser zu bekommen.

Jetzt habe ich immerhin eine gleichbleibende Basis auf der ich aufbauen kann.

Entsprechend deiner Empfehlung ist geplant das Wasser am Abend vor dem Wasserwechsel in 3x 20l Kanister zu füllen und mit Duradrakon entsprechend aufzuhärten. Bis zum nächstem Tag wird das Wasser dann Raumtemperatur haben so das es keinen all zu großen Temperatursturz geben sollte. Zudem ist dann bereits alles flächendeckend "gesalzen" und wird nicht erst nachträglich ins Becken gegeben.

------

2. Filter:
Ich habe mich jetzt für den EHEIM professionel 4e+ 350 entschieden
Daran angeschloßen ist der Hydor T08100 ETH Heizer 200W

Mit der Geringfilterung habe ich mich irgendwie nicht anfreunden können. Nun habe ich sowohl die elektronische Steuerung als auch eine Verstecke Heizung und mein Technikherz ist damit befriedigt. ;-)

------

3. Bodengrund:

Ich möchte primär direkt über das Wasser düngen. Bestellt habe ich bereits Aqua Rebell NPK / Eisen.

Hintere 2/3 (Insel)
Styroporboden
JBL ProScape Volcano Mineral
JBL ProScape Volcano Powder
(oder besser ADA Sand / Green Base + entsprechende Zusätze?)
Fliegengitter
Dennerle Kristall-Quarzkies
"Aufbau / Pflanzen"

Vordere 1/3 (Strand)
Ausschließlich JBL Sansibar

Getrennt werden die beiden Schichten dann mit einem unterirdischem Streifen Teichfolie und oben aufliegenden Steinen / Wurzeln.

------

NEU
Licht:
Puh, auch das noch.. Hatte das zwar erst später aufm Zettel aber nun gut.. daran soll es jetzt auch nicht scheitern!

Da es sich um ein geschloßenes Becken handelt sitzt das Licht direkt über dem Wasser. Die Breite ist 80cm und eine Tiefe von 45cm. Welche Lampe soll es denn sein?

EHEIM powerLED+ fresh plants 664 / 771 ?
oder die fresh daylight?

die 664 wären je knapp unter 20W so dass das 20W Netzteil reichen würde. Darüber bräuchte ich dann das 80W Netzteil. Möglich wäre hier auch die Nutzung eines Y-Kabels um dann evtl die fresh plants und fresh daylight gleichzeitig zu betreiben?!

Ich hoffe es ist ok wenn ich mir das Rechnen an dieser Stelle mal erspare und ganz einfach auf deinen Rat vertraue :-)

Vielen lieben Dank!
Pixelchen
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Beitragvon unbekannt1984 » 18 Mai 2018 10:14
Hallo Marcel,

ich betrachte die Punkte Wasser/Osmose und Filterung dann mal als abgehakt und stürze mich direkt auf den Boden:

Boden:
Also Styropor hat für mich im Aquarium nichts verloren, die Schäum- und ggf. Brandschutzmittel können teilweise an das Wasser abgegeben werden. Siehe: Styropor im Aquarium?

Nichts gegen JBL Volcano Mineral, aber im Baumarkt eine Packung Lavamulch mit 20 bis 25 Liter für 5 bis 6 € ist inetwa das gleiche Material.

Das Volcano Powder ist wohl vorwiegend gemahlene Lava + Bims. Schaden sollte es auch nicht.

Was mir fehlt ist eine Komponente mit Ton. Prinzipiell würdest du Die z.B. mit ADA Powersand bekommen, aber der Preis wäre mir zu hoch. DIY Powersand zeigt eine evtl. günstigere Methode.
Andererseits kommt damit wieder Torf ins Spiel, wenn Der dann gammelt hat man auch nichts gewonnen.

Pixelchen hat geschrieben:Licht:
Puh, auch das noch..

Ja, auch das noch...

Die Eheim Lampen gefallen mir nicht wirklich. Die Lampen haben Farbtemperaturen von 7000K+, das wirkt dann schon sehr kalt (bläulich und grell). Ich würde eher eine Farbtemperatur von 4000K anstreben, die ist ziemlich neutral, wird aber z.B. von Osram schon als "Cool White" bezeichnet.

Bei der EHEIM powerLED+ fresh daylight 664mm ist eine Leistung von 17 Watt und Wirkungsgrad 141 lm/W angegeben, das sind dann 2397 lm - wäre also als Zusatzbeleuchtung ausreichend, alleine eher weniger.

Bei 40 cm Breite braucht man schon (mindestens) 2 Lampen für eine gleichmäßige Ausleuchtung.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Pixelchen » 18 Mai 2018 13:41
Man bist du flott am Antworten! :-)

Genau, Wasser / Filter ist erledigt (immerhin schon einmal etwas). ^^

Aber so langsam bekomme ich das Gefühl das sich mein Sohn doch lieber nen Hamster hätte wünschen sollen.. ;)

Boden:
Hmpf, das mit dem Styropor hatte ich jetzt aus dem Aquasabi Wiki Aquasabi Wiki raus gelesen. In von dir verlinktem DIY Artikel steht dann auch ne Styropor empfehlung drin?! :? Werde mir beide Beiträge später noch mal in Ruhe durchlesen und dann entscheiden. Möchte eigentlich gerne über Pfingsten wenigstens schon einmal den Boden herrichten und das Hardscaping beginnen. Werde es im Zweifel aber nicht übers Knie brechen.

Wäre jetzt aber noch der Aufbau zu klären. Fassen wir zusammen:

1. JBL (ca 35€)
1x 9l JBL Volcano Mineral (alternativ Baumarkt)
1x JBL Powder
- fehlender Ton

2. ADA (ca 125€)
2x 2l ADA Power Sand M
ADA Bacter 100
ADA Clear Super
ADA Tourmaline BC
- Preis (Goldpartikel enthalten?)

3. 2x 2l Cal Aqua Labs (ca 80€)
2x 2l Green Base XR
Substrex
Multi-R
- Preislich ok

4. DIY
Teste ich vielleicht später

Empfiehlt sich bei Opt. 1 / 3 noch Bakterien Pulver?

Licht:
Entscheide / bestelle ich dann kommende Woche wenn es los geht mit Wasser/Pflanzen. Werde ich gleich noch einmal etwas separat zu schreiben.
Pixelchen
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Beitragvon Thumper » 18 Mai 2018 13:50
Moin,

Was spricht gegen einfachen Sand als Bodengrund? Wenn die Düngung über die Wassersäule erfolgt braucht es auch keinen Nährstoffhaltigen Boden. Einfacher Sand (0.4-0.8mm) reicht da vollkommen ;)
Grüße,
Bene


Permanenter Pflanzenverkauf: Hier zu finden
Suche: Cryptocoryne cordata var. siamensis 'Rosanervig',
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Beitragvon unbekannt1984 » 18 Mai 2018 14:22
Thumper hat geschrieben:Was spricht gegen einfachen Sand als Bodengrund? Wenn die Düngung über die Wassersäule erfolgt braucht es auch keinen Nährstoffhaltigen Boden. Einfacher Sand (0.4-0.8mm) reicht da vollkommen ;)

+1

Wenn man lustig ist, dann kann man Ton in Form von Pulver unter die unterste Schicht mengen. Wegen der besseren Verfügbarkeit gingen evtl. auch ein paar Hände voll Seramis - wenn das zerfällt bildet es ja auch quasi Pulver. Bei Seramis sollte man aber auf die Deklaration achten, da gibt es auch ein Outdoor-Granulat mit hohem NPK-Gehalt (das normale Seramis bringt nur Kalium mit).
Alternativ wären auch JBL - Die 7 Kugeln (+13) möglich, kostet dann aber nen bisschen mehr.

Pixelchen hat geschrieben:2. ADA (ca 125€)
2x 2l ADA Power Sand M
ADA Bacter 100
ADA Clear Super
ADA Tourmaline BC
- Preis (Goldpartikel enthalten?)

^^ "Jungfrauensand". Muss man nicht zwingend verstehen, ist hier aber ein Insider/Running-Gag.

Alternative 5 wäre dann JBL Manado + Sand.
Ich hatte bisher noch keine Probleme mit JBL-Manado, aber ein paar Leute hier erzählen gleich wieder Schauergeschichten...
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon moskal » 18 Mai 2018 15:19
Nee Thorsten, keine Schauergeschichten aber ein Bild von einem deiner Aquarien würde ich gerne mal sehen.
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Beitragvon Pixelchen » 18 Mai 2018 16:15
Ist das ein hin und her und ein für und wieder..

Jetzt erst einmal Plan B :-)

Mir wurde gerade der Garnelen-Gummer empfohlen welcher seinen Laden nur 20min entfernt hat. Ich fahre da jetzt gleich mal hin und lasse mich auch dort noch einmal beraten. Ich werde euch im Anschluß dann berichten!

Statt Kies und Sandschicht zu trennen tendiere ich im Moment dazu den Gummer Sand 0,7-1,2 zu holen und das gesamte Becken damit zu füllen. Ist dann, wie ich hoffe, ein guter Kompromiss zwischen feinem Sand und dem von mir bevorzugtem Kies und sollte nach Auskunft auf der Webseite auch für Welse noch fein genug sein. Mal schauen.. Vielleicht wird es am Ende dann doch was ganz anderes :)

Der Lampengeschichte nehme ich mich dann am WoEn in Ruhe an.

LG Marcel
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Beitragvon unbekannt1984 » 18 Mai 2018 16:23
Pixelchen hat geschrieben:Ist das ein hin und her und ein für und wieder..

Jetzt erst einmal Plan B :-)

Mir wurde gerade der Garnelen-Gummer empfohlen welcher seinen Laden nur 20min entfernt hat. Ich fahre da jetzt gleich mal hin und lasse mich auch dort noch einmal beraten. Ich werde euch im Anschluß dann berichten!

Was meinst du, was Britta mit Guemmer-Sand bezeichnet hat?!? Der stammt von Guemmer.

Mal schauen.. Vielleicht wird es am Ende dann doch was ganz anderes :)

Das ist die richtige Einstellung, nicht direkt festlegen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon moskal » 19 Mai 2018 07:27
Hallo Marcel,

du kannst es auch wirklich simpel halten. Man kann auch funktionierende Aquarien mit z.B. Ploolfiltersandhttps://www.hornbach.de/shop/Filtersand-0-4-0-8mm-25-kg/5162452/artikel.html?WT.srch=1&WT.mc_id=DE_P_PLA_BI_279170410&msclkid=4b625aa1cbd415d8edae005e0b315d34&utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=P%20-%20Bing%20Shopping%20-%20Alle%20Bereiche&utm_term=4580496722516943&utm_content=Garten%20(GA) wenig Licht und ohne extra CO2 betreiben. Man muß dann auch nicht so auf die Düngung schauen. Es kommt dann ein wenig mehr auf die Pflanzenauswahl an aber das kann genauso gut oder schlecht funktionieren wie ein High-Tech Becken mit ausgetüftelter Düngung und extra zugeschnittenem Wasser. Ich finde es für den Anfang sogar besser die Sache langsam anzugehen und wenn man selbst weiß was man will entsprechend aufzurüsten oder das eben sein zu lassen.
Unten ein Fotos eines meiner Aquarien das ohne CO2, starkes Licht oder ausgefeilte Düngung mit einfachem Leitungswasser klargekommen ist. Extra Bodendünger ist auch keine Notwendigkeit.

Hier gibt es einige sehr gute Pflanzenaquarianer die Lowtech mit Wasserwechsel betreiben und nur ab und wann auf Sicht düngen.

Gruß, helmut

Thorsten, unten ist ein Foto von mir, gibts auch welche von dir?

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Beitragvon unbekannt1984 » 19 Mai 2018 08:11
Hallo Helmut,

moskal hat geschrieben:Nee Thorsten, keine Schauergeschichten aber ein Bild von einem deiner Aquarien würde ich gerne mal sehen.

tut mir leid, so gut kann ich nicht malen.

Thorsten, unten ist ein Foto von mir, gibts auch welche von dir?

Lern erst einmal meinen Namen richtig zu schreiben... Erst will er ein Bild, jetzt ein Foto...
Ich habe dich nicht um das Foto von deinem Becken gebeten.

Off Topic Selbst wenn ich jetzt ein Foto anfügen wollte, könnte ich es nicht, da mein Desktop gerade die Zusammenarbeit mit meinem Smartphone (genauer nur mit der Speicherkarte darin) verweigert.
Code torsten@debian:~$ uname -a
Linux debian 4.15.0-2-amd64 #1 SMP Debian 4.15.11-1 (2018-03-20) x86_64 GNU/Linux


du kannst es auch wirklich simpel halten. Man kann auch funktionierende Aquarien mit ... wenig Licht und ohne extra CO2 betreiben.

Kann man machen, aber bei Algenproblemen, schlechtem Pflanzenwuchs, etc. ist der erste Ratschlag dann: Leite mal CO2 ein.

Extra Bodendünger ist auch keine Notwendigkeit.

Zumal wenn Nichts Wurzeln im Bodengrund hat.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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