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Beitragvon Gast » 15 Dez 2014 14:13
Hi,

ich wage mich mal vor. Ich hab eine US Aqua-Anlage. Dichtungsmaße 18/11 - und ja, 2€ pro Dichtung + 7,90Versandkosten finde ich viel. Ich habe eine 2kg Flasche dran, also sollten die ringe was länger halten.

- PVC ist nicht gut hab ich gelesen?
- was ist mit Gummi? Ich habe in der Bucht "10x Dichtung für Druckminderer, Gummi für Propan, Shell-Flaschen, 18x11x2 mm" gefunden. Wenn man die jedesmal austauscht?
- dann gibt es Vulkanfibre und Polyamid - beide wären super geeignet?

VG
Matze
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Beitragvon remlov » 15 Dez 2014 20:04
Hallo Matze
Dichtungen für CO2 sind speziell.
Normale Dichtungen aus Silikon oder PVC sind nicht für CO2 geeignet da das Gas durch diese hindurch diffundiert.
Das hat grosse CO2 Verluste zur Folge.
Die meisten Gas-Armaturen sind alle "zöllig" - lese verwenden Zoll als Mass (1 Zoll <1"> entspricht ca 2.54mm, im Wiki nachlesen).
Die Lebensdauer der Dichtungen ist unteranderem Abhängig wie fest wir den Druckminderer anschrauben.
Nicht zu fest, denn das zerdrückt die Dichtung und nicht zu locker -> Gasverlust.
Am besten mit Garba-Gas oder Pangas telefonieren und denen das Problem schildern, diese sollten passende Dichtungen (Gaskets) für Deinen Druckminderer haben. Ansonsten in einem besser sortierten Zoofachgeschäft nachfragen. Ich habe meine Druckminderer von Dennerle und kann diese beim Kundendienst bestellen. So justiert sich der recht hohe Preis von Dennerle durch einen guten Service.
In Deutschland hast Du eine bessere Auswahl als in der CH - auch sind die Preise besser.
Und denk dran, Geiz ist NICHT geil - das macht unsere Wirtschaft und auch unsere Jobs kapput!
Gruss
Andreas
remlov
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Beitragvon Gast » 15 Dez 2014 20:27
Hi,

anderes Thema - aber???
Und denk dran, Geiz ist NICHT geil - das macht unsere Wirtschaft und auch unsere Jobs kapput!

Zum einen interessiert das auch in meinem Job niemanden (IT) und zum anderen ist es wenig sinnvoll jeglichen Preise zu zahlen. Naja, und die Dichtungen werden vermutlich so oder so alle in einem Werk gestanzt (wer weiß wo das ist) und zu unterschiedlichsten Preise vertickt. Ich fahre Autogas - für die einen ein Steuerflüchtlich für mich einfach deswegen weil es keinen ersichtlichen Grund gibt mehr Geld für Brennstoff zu bezahlen.

Danke für die Ausführung zu PVS und Silikon. Das hilft.

VG
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Beitragvon J2K » 15 Dez 2014 22:18
sun-man hat geschrieben:Hi,

Naja, und die Dichtungen werden vermutlich so oder so alle in einem Werk gestanzt (wer weiß wo das ist) und zu unterschiedlichsten Preise vertickt. Ich fahre Autogas - für die einen ein Steuerflüchtlich für mich einfach deswegen weil es keinen ersichtlichen Grund gibt mehr Geld für Brennstoff zu bezahlen.

Danke für die Ausführung zu PVS und Silikon. Das hilft.

VG


Deine Autogas-Anlage wird aber sehr wahrscheinlich jemand gebaut und eingebaut haben, der weiß was er da treibt. Genau so gehören auf ein Auto keine Reifen, die mal eben aus dem vulkanisiert werden, was beim Halle ausfegen übrig bleibt.
In der blöden kleinen, grauen Pulle sitzen gut 60 bar die da unbedingt raus wollen - 1bar = 10N pro cm²; mal 60 = 600N bzw. 61,1xy kg pro cm² (9,81N entsprechen ca. 1kg). Den Rest kannst du dir selbst ausrechnen und ausmalen.
Je nach Material, wird der Dichtring relativ schnell aufgeben, zumal viele Hersteller ihre eigenen Geometrien haben sollen. :thumbs:
Grüße

Jendrik
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Beitragvon Frank-20011 » 15 Dez 2014 22:56
Hallo,

ich hab das gl. Problem, aber eine Anlage von Dennerle, d.h. ich DENKE das gleiche Problem zu haben:

meine kl. 500g Flasche war nach einem Tag leer, erst machte ich einen Messingspan, ein Spänchen auf der Dichtung verantwortlich, entfernte den, drehte die Dichtung im Flansch vorsichtshalber mal um, um eine neue, saubere Auflagefläche zu haben und hatte dann bei der nächsten Füllung erstmal Glück, als die Pulle dann wieder leer war, hab ich sie wieder gefüllt um sie dann wieder nach einem Tag leer vorzufinden.

Gut, ich hab dann erstmal eine komplette Dichtigkeitsprüfung vorgenommen, d.h. alles Geschläuch, auch die -vergossene-! Nachtabschaltung sowie den Flaschenanschluss auf Dichtigkeit überprüft...keine Gasblasen, jetzt frag ich mich, es KANN doch eigentl. garnicht mehr die Dichtung sein. Trotzdem kann ich sie ja, euren Antworten entnehmend, recht einfach, präventiv mal nachkaufen...hat es jemand mal erlebt, dass Gas aus der Nachtabschaltung ausgetreten ist.
Fallen euch evtl. noch mögl. Fehlerquellen ein?

Grüße, F.!
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Beitragvon omega » 16 Dez 2014 00:34
Hi,

kauft doch Dichtungsringe im einschlägigen Einzelhandel und nicht im Aquarienhandel, z.B. bei
- http://www.zapfanlagen24.de/index.php/cat/c66_Dichtungen-fuer-Bier--und-CO2--Verschraubungen-Dichtungen-fuer-Bier--und-CO2--Verschraubungen.html
- http://www.getraenkezapfanlagen.net/shop/article_bf.B826/Dichtungen%3B-Bierverschraubung,-Co2-Verschraubung,-Durckminderer-usw..html?shop_param=cid%3D54%26aid%3Dbf.B826%26
- http://www.gastrodiscount.info/Zapfanlagenzubehoer/Dichtungen/S812-3/4-CO2-Druckminderer-Dichtung-Vulkanfiberring.html
Pro Stück ab 10 Cent. Die Anschlüsse sind genormt.

Von überteuerten Dichtungsringen wird der Aquarienhandel nicht reich. Er wird aber auch nicht arm, wenn man sie woanders erheblich günstiger kauft.
Genauso Druckminderer (meiner ist von Aquasabi, stammt aber aus der techn. Industrie), CO2-Flaschen, Sand, Leuchtstofflampen etc. Die gibt's im darauf spezialisierten Handel günstiger und in z.T. höherer Qualität als im Aquarienhandel. Der soll sich auf Fische, Pflanzen und Zubehör konzentrieren, das es woanders nicht gibt.

Grüße, Markus
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Beitragvon omega » 16 Dez 2014 00:37
Hallo Frank,

Frank-20011 hat geschrieben:hab ich sie wieder gefüllt um sie dann wieder nach einem Tag leer vorzufinden.

wo hast Du sie denn füllen lassen? Vielleicht ist der ja zu blöd dazu. Mußtest Du die Flasche tiefgekühlt anliefern?
Ich hoffe jetzt aber schon, Du hast sie nicht selbst gefüllt. :-)

Grüße, Markus
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Beitragvon Gast » 16 Dez 2014 06:49
Morgen :kaffee1:

Deine Autogas-Anlage wird aber sehr wahrscheinlich jemand gebaut und eingebaut haben, der weiß was er da treibt. Genau so gehören auf ein Auto keine Reifen, die mal eben aus dem vulkanisiert werden, was beim Halle ausfegen übrig bleibt.

Korrekt. Ebenso bekommt der Wagen ausschließlich Markenersatzteile - nur gehe ich dafür sicher nicht zu BMW. Lemförder bekomme ich doch mehr als deutlich günstiger im freien Handel. Ist halt nur kein BMW Logo drauf und funktioniert genau so. Ich hab ja nicht nach Billigstdichtungen gefragt, sondern nach dem Material.

Hab mir gestern 10 Vulkanfibre geholt - 60 Cent Versandkosten 18x12 (statt 18x11)x2mm. +Thx at Omega.
Ich hab ja einige Dichtungen gesehen. Gummi, PVC, Vulkanfibre und Polyamid. Bei PVC und Gummi war ich mir halt nicht sicher ob die für eine längere Standzeit OK sind. So ne Zapfanlage hatte ja alle "paar Stunden" mal ne neue CO2 Flasche dran und steht da im idealfall nicht 6-12 Monate rum.

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Beitragvon kurt » 16 Dez 2014 15:58
Hallo zusammen,

sun-man hat geschrieben:Hab mir gestern 10 Vulkanfibre geholt

@ Matze,
mit Vulkanfiber liegst du schon richtig, die haben sich bewährt (Druckfest)!
Achten musst du auf einwandfreie Dichtflächen (Gasdruck = CO2 ca. 60 Bar).

Andere Dichtungen, = Kunststoffdichtungen z. B. Polyamid werden durch den Anpressdruck so auseinander gequetscht das sie sich in der Überwurfmutter festsetzen können.
Probleme beim Dichtungswechsel sind so vorprogrammiert.
Soll heißen, beim herausfummeln z. B. mit einem Schraubenzieher hat man sehr schnell die Dichtflächen beschädigt.
Nach mehrmaligen Gebrauch muss man Dichtungen wechseln da durch das wiederholte quetschen die Elastizität der Dichtung verlorengeht (= brüchig, Folge Undicht).
Gruß Kurt
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Beitragvon Gast » 16 Dez 2014 16:06
Servus,

ich hab bisher (OK, bis auf das erste mal :flirt: ) immer nach Sichtkontrolle spätestens beim zweiten Wechsel die Dichtung ausgetauscht. Allerdings hatte ich da auch noch einen 500g Flasche und die war entsprechend schnell leer. Jetzt mit der 2kg Buddel ist das auch bei jedem Wechsel i.O.. Sie soll ja langsfristig dicht sein und nicht unterwegs aufgeben. Ich sags mal so "Woanders" will mir jemand jetzt laufend einreden das Vulkan schlecht wäre und kein Anbieter hätte die im Angebot usw usw usw. Nervt mich gerade sehr die Dame.
Was ich noch nicht wusste: Vaseline (etwas) zu benutzen hilft und, ehrlichgesagt, das man nicht so festkloppen soll. Sobald die Vulkans da sind werde ich mal die bestehende austauschen und dabei penibel säubern.

VG und Thx
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Beitragvon kurt » 16 Dez 2014 16:39
Hallo zusammen,

sun-man hat geschrieben:Sie soll ja langsfristig dicht sein und nicht unterwegs aufgeben.

@ Matze,
Vulkanfiber ist 100% dicht bis du wieder losschraubst.
Ein gutes CO2 Manometer hat 27 Schlüsselweite und lässt sich prima festziehen (Dauerhaft dicht).
Alles andere sind Kompromisse bzw. einfachere Ausführungen (Kostenfrage).
Von daher auch die immer wiederkehrende Frage, ( = CO2 Verlust, Flasche undicht).

sun-man hat geschrieben:Was ich noch nicht wusste: Vaseline (etwas) zu benutzen hilft und, ehrlichgesagt, das man nicht so festkloppen soll.

Silikonfett wäre ein geeigneteres Mittel damit es besser flutscht (= Schiebebewegung, z. B. bei Gummi),
oder Abdichtungsnothilfe bei niedrigen Druck…

Bei Manometern mit Überwurf wird aber nur angepresst, die Dichtung pur eingesetzt.
Gruß Kurt
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Beitragvon Gast » 16 Dez 2014 17:00
Gibts hier ein Danke :). Wenn nicht - Danke

Aber ich hab keine Ahnung wegen dem Anschluss. US Aqua "US3" Standard mit großer Überwurfmutter die man auf die Flasche schraubt.

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Beitragvon LapaPutz » 16 Dez 2014 17:38
Hi,

grundsätzlich geht jede CO2feste Dichtung, im Aquaristikbereich wird allerdings kein Vulcanfiber verwendet, weder D...., J..,Se, Tun.., us..,Aquasab., Aqua.., aquilli, zaj.., kurz überflogen nutzen diese.

Bzgl. des anderen Thread , dort ist nichts verkehrtes geschrieben worden, richtig ist das überwiegend in der Aquaristik PTFE Dichtungen an Nachtabschaltungen und DM verwendet werden, auf Dichtungsmaterial im Bereich Industrie wurde dort nicht eingegangen, es wurde sogar positiv aufgefasst das du eine neue Quelle aufgetan hast just my2 Cents.

Lutz
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Beitragvon kurt » 16 Dez 2014 17:41
Hallo zusammen,

sun-man hat geschrieben:Aber ich hab keine Ahnung wegen dem Anschluss. US Aqua "US3" Standard mit großer Überwurfmutter die man auf die Flasche schraubt.

@ Matze,
es gibt ja die verschiedensten Manometer Ausführungen und Dichtungen.
Im Grunde muss du nur auf das System eingehen…
Heißt, je nach Dichtungsmaterial den richtigen Anzugsdruck (Drehmoment) einhalten.
Auf saubere unbeschädigte Dichtflächen achten.
Anmerkung…
Dichtungen können durch zu starkes anziehen beschädigt (kaputtgedrückt) werden.

Am besten mit Gefühl, nicht zu stark anziehen.
Dann direkt mit Seifenlauge eine Dichtigkeitsprüfung machen.
Bei Bläschenbildung Überwurfmutter nachziehen bis sie aufhört.
Gruß Kurt
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Beitragvon reiser81 » 08 Mär 2017 19:24
Hallo zusammen!

Jetzt muss ich diesen alten Thread mal aus der Tiefe holen und hoffe, daß ihr Licht in mein Dunkel bringen könnt.

Und zwar habe ich hier zwei Druckminderer von US-Aqua...und zwar den US3.
Die originale Dichtung im Shop ist ja mit den Maßen 11x18mm ausgeschrieben.
Mit diesen Dichtungen aus Gummi (oder sowas) bin ich aber nicht ganz zufrieden und wollte mir also welche aus Fiber/Vulkanfiber holen.

Gestern im Baumarkt habe ich in der Sanitär-Abteilung Fiberringe 12x18x1,5mm gefunden.
Vielleicht etwas dünn, aber für 99ct habe ich den 4er Pack mal mitgenommen.
Aber leider passen diese Dichtungen nicht über diesen Ansatz vom Druckminderer.
Gemessen hat dieser Ansatz einen Durchmesser von 12,3mm.
Nur mit den Fingern schaffe ich es einfach nicht, den Fiberring da drauf zu schieben.

Gibt es evtl. auch Fiberringe, die 12,5mm oder 13mm haben?
Oder sind die Vulkanfiberringe, welche für CO2-Druckminderer ausgeschrieben sind, evtl. etwas größer als die angegebenen 12mm?

Vielen Dank schonmal.
Gruß
Markus
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