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Beitragvon Christian-P » 20 Feb 2018 16:56
Hallo,

habe mir den Dennerle Profi 2000 Druckminderer gebraucht gekauft und das Problem, dass ich selbst bei zugedrehtem Nadelventil zu viel CO2 ins Becken bekomme. Vom optischen Eindruck her (ich kenne den Diffusor ja) gut die doppelte Menge. Ein Blasenbild, wie ich es vorher mit der Einweg-Druckanlage hatte, bekomme ich nicht hin.

Was ich gemacht habe:
Ventile alle geschlossen und dann in der Reihenfolge geöffnet: Flasche (500g neu) 1 Umdrehung, Ventil für Arbeitsdruck am Druckminderer auf (rechts herum) bis 1bar auf dem Manometer stand, Nadelventil leicht auf (links herum) = viel zu viel. Dann das Nadelventil schrittweise bis zum Anschlag nach rechts immer weiter geschlossen (jedes Mal 5 Minuten gewartet). Ergebnis = zu viel.

Dann habe ich den Arbeitsdruck auf 0,5bar gesenkt und komme jetzt bei fast vollständig geschlossenem Nadelventil auf 25mg CO2/l (KH 4, ph 6,8).

Kann es sein, dass das Nadelventil eine Macke hat? Oder mache ich etwas falsch? Hat jemand von dem Profi 2000 eine Anleitung? Im Netzt finde ich sie nicht.

Danke und viele Grüße

Christian
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Beitragvon omega » 20 Feb 2018 18:35
Hi,

das Nadelventil hat wohl eine Macke. Schraub es mal komplett heraus, CO2 vorher abdrehen. Das Teil sollte spitz sein, und komplett reingedreht (sanft, keine Gewalt anwenden) darf es kein CO2 mehr durchlassen. Ist es spitz, ist wohl die Aufnahme ausgeleiert.
Bin nicht sicher, ich las mal von einem Gummi im Nadelventil, der ausleiert, wenn das Nadelventil längere Zeit komplett zu ist. Evtl. bildelt sich das Augeleiere ja wieder zurück, wenn das Nadelventil offen bleibt.

BTW: das Flaschenventil sollte schon komplett aufgedreht werden.

Grüße, Markus
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Beitragvon Christian-P » 20 Feb 2018 21:09
Hallo Markus,

danke dir. Das teste ich morgen mal und melde mich dann wieder.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Christian-P » 21 Feb 2018 09:56
Hi,

weil ich jetzt bis Samstag weg bin, werde ich erst danach das Nadelventil untersuchen. Im Moment läuft es ja.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Alex Woesz » 21 Feb 2018 11:46
Servus Christian,

ev. hilft auch ein Tröpfchen Öl auf der Nadelspitze, wenn bei diesem Model tatsächlich eine Polymerdichtung zum Einsatz kommt.

Liebe Grüße
Alex
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Beitragvon kurt » 21 Feb 2018 12:33
Hallo Christian,

Christian-P hat geschrieben:weil ich jetzt bis Samstag weg bin, werde ich erst danach das Nadelventil untersuchen. Im Moment läuft es ja.

aber nicht zuverlässlich…

Christian-P hat geschrieben:Dann habe ich den Arbeitsdruck auf 0,5bar gesenkt und komme jetzt bei fast vollständig geschlossenem Nadelventil auf 25mg CO2/l

Du kannst davon ausgehen das dein Nadelventil verunreinigt, minderwertig oder defekt ist.
Deine Funktion läuft jetzt ohne Nadelventileinstellung unpräzise über Druck (Druckminderer) und Gegendruck (Nadelventil/Diffusor).
Die Genauigkeit, Funktion eines Nadelventils überprüft man mit niedriger Blasenzahl.
Beispiel, 5 Blasen/min und die sollten über längeren Zeitraum beständig sein!
Ist das nicht der Fall heißt es neu kaufen oder Reparieren.
Zur Reparatur muss das Nadelventil aber den entsprechenden Aufbau haben, Qualität.
Google mal nach Nadelventilbilder und schau dir mal die unterschiedlichen Ventilsitze an.
Du wirst sehen dass manche nur kurzen Konus statt lange Nadel haben.
Ein gutes Nadelventil braucht aber eine lange Nadel mit guter Passung, Passsitz- Metall auf Metall.
Die Gewindespindel (= Einstellschraube) darf nur wenig/kein Spiel im Gewinde haben.
Die Abdichtung nach außen (Verpackung,Dichtigkeit) der Gewindespindel mit Seifenlauge überprüfen.

PS.
Stelle ich z.B. bei 1 bar Arbeitsdruck mein Nadelventil auf 5 Blasen/min überprüfe 3 Monate später, da ändert sich nichts!
Heißt, Investition in ein gutes Nadelventil erspart Ärger…
Ich habe aber auch ein einfaches 0815 Nadelventil das lässt sich nicht genau einstellen,
nehme ich für meinen Reaktor und lass nicht zählbar die Blasen einperlen, = CO2 über PH-Steuerung.
Gruß Kurt
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Beitragvon Wuestenrose » 21 Feb 2018 12:44
Mahlzeit…

kurt hat geschrieben:Heißt, Investition in ein gutes Nadelventil erspart Ärger…

Hast Du da einen Vorschlag für ein gutes Nadelventil?


Grüße
Robert
结局很近。
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Beitragvon Christian-P » 21 Feb 2018 13:54
kurt hat geschrieben:Hallo Christian,

Christian-P hat geschrieben:weil ich jetzt bis Samstag weg bin, werde ich erst danach das Nadelventil untersuchen. Im Moment läuft es ja.

aber nicht zuverlässlich…


Meine Tochter kontrolliert den pH und schaltet bei <6.6 das Magnetventil ab.

Das Nadelventil ist von Dennerle. Ich gehe da schon von Qualität aus. Trotzdem kann es natürlich defekt sein. Ich schaue mir das Samstag mal an. Danke dir.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon SalzigeKarotte » 21 Feb 2018 14:29
Moin,
Dennerle hat schon eine gute Qualität aber da du ihn gebraucht gekauft hast weißt du nicht was der Vorbesitzer damit getrieben hat


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Grüße
Julius

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Beitragvon kurt » 21 Feb 2018 14:41
Hallo Robert,
Wuestenrose hat geschrieben:Hast Du da einen Vorschlag für ein gutes Nadelventil?

leider nicht, was zurzeit gut wäre kann ich nicht sagen...

Meine Bastelei ist schon über 30 Jahre alt, sieht bei mir so aus,

Messing Verteiler rechts, daran.
Oben das einfache Nadelventil mit Drehknopf.
Unten das präzise Nadelventil mit Drehknebel.

Christian-P hat geschrieben:Meine Tochter kontrolliert den pH und schaltet bei <6.6 das Magnetventil ab.
Das Nadelventil ist von Dennerle. Ich gehe da schon von Qualität aus. Trotzdem kann es natürlich defekt sein. Ich schaue mir das Samstag mal an.

@ Christian,
ja...das wird schon …,
kann man das Dennerle Nadelventil zerlegen?

Mir ging es hauptsächlich um die allgemeine Vertiefung der Problematik.
Es tauchen hier immer wieder die gleichen Probleme mit nicht präzise arbeitenden Nadelventilen auf.
Das liegt einfach an billigen Produkten, ist eine Kostenfrage.
Ein guter präziser Nadelpasssitz ist aufwendig, den gibt es nicht billig.
Gruß Kurt
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Beitragvon Christian-P » 25 Feb 2018 13:21
Hallo,

habe das Nadelventil jetzt mal demontiert.

Die Nadel:


Das Aufnahmegewinde der Nadel:


Das Gewinde zum Druckminderer:


Habe dann alles mit Druckluft gereinigt und wieder zusammengesetzt, hat aber nichts geholfen.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon kurt » 25 Feb 2018 14:24
Hallo Christian,

Christian-P hat geschrieben:Habe dann alles mit Druckluft gereinigt und wieder zusammengesetzt, hat aber nichts geholfen.

das reicht auch nicht, schau dir mal die Oberflächen an!

Wenn das weißliche Kalk ist erst mal entkalken, dann polierst du die Oberflächen mit Schleifpaste.
Alles muss blitzeblank und ohne Riefen sein.
Wieder zusammenbauen und prüfen ob das reicht.

PS, wenn die Flächen zu stark zerfressen sind hilft nur Neukauf...
Gruß Kurt
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Beitragvon Christian-P » 25 Feb 2018 15:14
Hallo Kurt,

habe ich so gemacht. Nadel raus und mit dem Dremel gereinigt. Anschließend etwas Silikonöl drauf und jetzt geht's.

Sieht jetzt so aus?



Vielen vielen Dank für deine Unterstützung.

Viele Grüße und ein schönes Restwochenende

Christian
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Beitragvon Alex Woesz » 27 Feb 2018 07:32
Servus Christian,

kannst Du mir sagen, woraus das Teil, das die Nadelspitze aufnimmt, besteht?

Gummi oder Metall?

Danke und liebe Grüße
Alex
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Beitragvon Christian-P » 27 Feb 2018 09:46
Hallo Alex,

die Nadel selber ist Alu, das Aufnahmegewinde sieht mir nach Messing aus. Ich kann dir aber nicht sagen, was im Inneren des Ventils ist.

Hier wird die Nadel reingeschraubt:


Viele Grüße

Christian
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