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Beitragvon uruguayensis » 05 Dez 2017 12:37
Hallo, ich kann mich erinnern, dass auf Methylparaben verzichtet werden kann bei der Düngung mit Nährsalzen, in dem man die Nährsalze nicht mit destillierten Wasser verdünnt und mit 1 Gramm auf einen Liter Methylparaben zusetzt, damit es länger haltbar ist, sondern in Pulverform direkt im Aquarium verwenden kann. Ich würde gerne wissen welche Nährsalze das sind, da manche gut Wasserlöslich sind und andere wiederum erst im heißen Wasser sich auflösen.
Die Nährsalze würde ich dann kaufen, Kaliumcarbonat 500 g habe ich schon. Methyparaben habe ich auch zur Not wenn es nicht anders gehen sollte, kann ich notfalls auch mit destillierten Wasser verdünnen und Methyparaben dazu geben aber ich möchte darauf verzichten wenn es unnötig ist.



Hier sind alle Nährsalze aufgeführt: https://dephyte.com/Naehrsalze




N

Makroelemente Nitrat: https://dephyte.com/N-Stickstoff
Magnesiumnitrat würde ich kaufen. Kaliumnitrat ist nicht zu kaufen für Privatkunden wegen den EU Gesetzen. Magnesiumnitrat ist sogar besser. Welches Nitrat würdet Ihr empfehlen, welches kann man in Pulverform verwenden und wenn Ihr es verwendet welche ungefähre Dosierung dessen ?


P
Makroelemente Phosphat: https://dephyte.com/P-Phosphor
Welche Form von Phosphat würdet Ihr empfehlen:
- Ammoniumhydrogenphosphat
- Kaliumhydrogenphosphat
- Natriumhydrogenphosphat
- Natriumphosphat
Welches davon kann man in Pulverform verwenden und wenn Ihr es verwendet die ungefähre Dosierung dessen.


K
Makroelemente Kalium: https://dephyte.com/K-Kalium
Kaliumcarbonat hab ich schon, kann man den in Pulverform verwenden? . Da ich es in kleinen Dosen als Tagesdünger verwenden möchte, wie in der Nature Aquarium Gallery damit die Pflanzen Nitrate und Phosphate schneller verbrauchen können und damit auch Nährstofflücken durch Soil geschlossen werden.
Ihr könnt auch eine Andere Form von Kalium empfehlen, würde ich dann auch kaufen.







Das Waren die Makroelemente NPK. Falls Ihr auch Mikroelemente Nährsalze verwendet in Pulverform würde ich auch gerne die ungefähre Dosierung dazu wissen. Nach dem Makro Nährstoffen würde ich dann auch Mikroelemente kaufen. Hier sind die Mikroelemente: https://dephyte.com/Mikroelemente
Falls nicht alle Mikroelemente in Pulverform in Aquarien gegeben werden können, könnte ich notfalls auch einzelne Elemente oder auch alle zusammen mit destillierten Wasser mischen und Methylparaben dazu geben.




(Ich kann mir vorstellen, das Ihr es eventuell auf die Ausgangswerte im Leitungswasser angepasst habt. Das ist bei uns nicht der Fall, da Nitrat 1mg/l, P04 weniger als 0,05 mg/l, Eisen weniger als 0,05 mg/l ist und eine KH von 4, GH von 5 ist. Also sehr Nährstoffarmes Wasser die Nährstoffe N, P, Fe usw. sind nicht zu beachten, sind in zwei Tagen verbraucht. )

Ihr könnt auch ggf. einfach schreiben was Ihr so in welcher Dosis verwendet und ich kann mir dann Rückschlüsse ziehen und anpassen auf meine Verhältnisse.

Vielen Dank im Voraus und Falls was nicht gehen sollte in Pulverform habe ich zur Not auch Methylparaben da.

MfG Emrah
Zuletzt geändert von uruguayensis am 05 Dez 2017 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon unbekannt1984 » 05 Dez 2017 13:15
Hallo,

es ist jetzt keine direkte Antwort auf deine Frage, aber es gibt den Thread: Daten zu aquaristisch relevanten Chemikalien, dort sind Links zu Wikipedia und dort sind übicherweise Angaben zur Löslichkeit in Wasser.

Bei Stickstoff könntest du als ziemlich reine Quelle Harnstoff (Urea) nehmen (laut Wikipedia sehr gut in Wasser löslich), Dieses muss aber erst über Ammonium und Nitrit zu Nitrat umgewandelt werden.

Auch dein Kaliumcarbonat soll sich sehr gut lösen.

Was noch fehlt ist Phosphat, da wäre ein leichter Magnesium- und/oder Calcium-Anteil von Vorteil.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

(Achtung: Sauerländer mit manchmal recht trockenem Humor)
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Beitragvon uruguayensis » 05 Dez 2017 13:28
Hallo Torsten, Danke das ist schon mal sehr gut das Kaliumcarbonat sich im Wasser gut löst in kleinen Dosen werde ich das dann in Pulverform verabreichen können, als Kalium Tagesdünger. Urea und Ammonium sind für Stoßdüngungen oder auf höhere Werte zu Düngen nicht so gut geeignet wie reines Nitrat ( Endprodukt), da wie Du auch schon schreibst, der Nitrit Wert sich für eine Zeit erhöht und zu dem noch nach dem WW bei hohen pH Werten nicht düngen kann.. Fertiges Nitrat wäre besser für Fische :smile: , obwohl Werte unter 1mg/l Nitrit ( Die unter 1 mg/l kann auch korrigiert werden bzw. näher bestimmt werden durch Zahlen in mg/l falls da ein Fehler sein sollte) nicht so dramatisch sind wie angenommen. Fördert sogar die Bakterienbildung. MfG Emrah
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Beitragvon omega » 05 Dez 2017 15:19
Hallo Emrah,

dort hab ich mal meine Dosierungen angegeben.
Kaliumnitrat gibt es aufgelöst als Aqua Rebell Makro Basic Nitrat.
Den Mikrodünger in Pulverform zu dosieren, wird bei kleineren Aquarien schwierig, da es dazu eine Feinwaage benötigt: bei Ferrdrakon 0,28g auf 100l. Außerdem soll das Pulver luftdicht aufbewahrt werden, zieht ansonsten wohl Feuchtigkeit. Das Pulver kann man aber auch in kleinen Portionen auflösen.
Mikros gar einzeln in Pulverform zu dosieren, halte ich für nicht praktikabel.

Grüße, Markus
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Beitragvon uruguayensis » 05 Dez 2017 20:32
Hallo das war sehr hilfreich von euch Beiden Danke. Bei den Phosphat Arten habe ich überall das di zwischen vergessen Entschuldigung außer bei Natriumphosphat . Da habe ich jetzt N-P-K zusammen:

Magnesiumnitrat ( gut Wasserlöslich schon bei 20 ° C )
Kaliumdihydrogenphosphat ( gut Wasserlöslich schon bei 20 ° C)
Kaliumcarbonat (gut Wasserlöslich schon bei 20 ° C)

Das Magnesium kommt dann von dem Magnesiumnitrat so wie es Torsten empfohlen hat.

Das kommt jetzt in die Einkaufsliste ( kann eventuell noch verbessert werden bzw. Verbesserungsvorschlag ), eine Feinwaage kommt auch dazu. Muss nur noch herausfinden wie viel ich benutzen muss.
Ich könnte auch einen NPK Dünger zusammenmischen Osmose Anlage hab ich auch brauche eventuell kein destilliertes Wasser, vorher noch abkochen im Wasserkocher und Methylparaben.
Einen Mikrodünger könnte ich mir so vorstellen zusammenzumischen wenn es einzeln nicht geht in Pulverform. Vielleicht kann man da mit dem JBL Messlöffel für Wassertest (schmales Ende) sehr gut mit Arbeiten, wenn die Pulverformen fein genug sind. Eine Feinwaage dazu.

Rezepte wären noch hilfreich bei Makro auch Mikrodünger, oder auch bei den N,P,K Formen in Pulverform Verabreichung ggf. Dosen die verwendet werden. Ansonsten muss ich das noch herausfinden bzw. noch testen. Oder ich rechne mir das von Markus Seiner Tabelle aus mal schauen.

MfG Emrah
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Beitragvon Wuestenrose » 05 Dez 2017 23:33
'N Abend Emrah...

uruguayensis hat geschrieben:Hallo, ich kann mich erinnern, dass auf Methylparaben verzichtet werden kann bei der Düngung mit Nährsalzen, in dem man die Nährsalze nicht mit destillierten Wasser verdünnt und mit 1 Gramm auf einen Liter Methylparaben zusetzt, damit es länger haltbar ist, sondern in Pulverform direkt im Aquarium verwenden kann.

Wenn man beim Ansetzen von Makronährstofflösungen (NPK) einigermaßen sorgfältig arbeitet - alle Gerätschaften und Gefäße frisch aus der Spülmaschine, abgekochtes Wasser zum Ansetzen - dann kann man meiner Erfahrung nach auf eine Konservierung verzichten. Setz halt nur soviel an, wie du innerhalb eines Jahres verbrauchst. Ich mische seit gut 20 Jahren meine Dünger selber, eine Makronährstofflösung ist mir noch nie verkeimt.

Nass sind Karbonatsalze zusammen mit Magnesium-und/oder Calciumsalzen in konzentrierten Lösungen keine gute Idee, weil quasi instantan schwer- bzw. unlösliches Magnesium- bzw. Calciumkarbonat ausfallen würden. Auch trocken halte ich eine solche Mischung für keinen guten Einfall.

Ich würde bereits bei der Düngung auf ein angepasstes Calcium:Magnesium:Kalium-Verhältniss achten, in diesem Thread steht schon was dazu und ich habe ein paar Rechner zum Download bereitgestellt, mit denen man Düngelösungen errechnen kann.

Phosphatsalze funktionieren in konzentrierten Düngelösungen zusammen mit Magnesium und/oder Calcium nur begrenzt, weil Magnesium-/Calciumphosphat nur eine begrenzte Löslichkeit besitzen. Die einzige Phosphatform, mit der das überhaupt funktioniert, ist das Dihydrogenphosphat (H2PO4), alle anderen Phosphatformen würden zum Ausfallen schwer- bzw. unlöslicher Magnesium/Calcium(hydrogen)phosphate führen.

Wie Markus schon erwähnte, ist die Zufuhr der Mikronährstoffe aus trockenen Salzen aufgrund der geringen Mengen impraktikabel. Ich selber verwende dazu eine Lösung, die ich auch mit Methyl- und Propylparaben konserviere. Wegen der geringen Menge der Konservierungsmittel auf die zu düngende Wassermenge bezogen, kann ich mit der Konservierung leben.

Viele Grüße
Robert
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Beitragvon uruguayensis » 06 Dez 2017 13:26
Hallo Robert, danke für die Informationen. Ich habe wie die meisten von hier auch viel Wasser insgesamt 876L und stehe alle zwei Wochen mit leeren Düngeflaschen da. Daher muss ich mir was anderes einfallen lassen.
Wenn ich dann alle drei Makroelemente einzeln verwende in Pulverform oder auch Flüssigform ( nicht zusammen gemischt) als:

Nitrat Dünger ( Magnesiumnitrat)
Phosphatdünger ( Kaliumdihydrogenphosphat)
Kaliumdünger ( Kaliumkarbonat)
einzeln verwendet.

Würden sich dann auch in Aquarien geringe nachteilige Auswirkungen haben, die zum ausfallen führen ?
Müsste ich dann auch Dihydrogenphosphat (H2PO4) verwenden damit das besser funktioniert ?
(Weil ich kein Dihydrogenphosphat ohne einen anderen Zusatz wie Ammonium, Kalium, Natrium finde zum kaufen greife ich zum Kaliumdihydrogenphosphat.)

Mikrodünger würde ich auch mischen wollen mit:
Eisen ( Fe- EDTA)
Mangan ( Mn- EDTA)
Zink ( Zn EDTA)
Kupfer ( Cu- EDTA)
Molybdän
und Bor

aber ich finde aber kein Bor zum Kauf auch wieder wegen den Gesetzen. Falls da was zu finden ist bzw. ein Mikrodünger realisierbar ist, würde ich auch einen Mikrodünger mischen wollen mit einen Methyparaben Zusatz.
Wenn Bor doch noch zu haben ist und Du bestimmte Mengen von all den Mikroelementen zum mischen immer verwendest würde ich die Mengen ggf. auch gerne wissen wollen, damit ich das dann nachbauen kann.

MfG Emrah
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Beitragvon Sepp0207 » 06 Dez 2017 17:02
Hallo Emrah,

uruguayensis hat geschrieben:Mikrodünger würde ich auch mischen wollen mit:
Eisen ( Fe- EDTA)
Mangan ( Mn- EDTA)
Zink ( Zn EDTA)
Kupfer ( Cu- EDTA)
Molybdän
und Bor

aber ich finde aber kein Bor zum Kauf auch wieder wegen den Gesetzen.


Du kannst dafür CSM+B verwenden. Es hat einen hohen Boranteil und ist in Pulverform erhältlich. Das kannst du dann mit weiteren Mikros nach deinen Wünschen anpassen.


Was die Makros angeht würde mich interessieren, ob eine Absenkung des ph-Wertes in der Düngelösung durch Zugabe von Essig o.ä. Calciumnitrat und Dihydrogenphosphat in Lösung behält.

Gruß
Sebastian
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Beitragvon Wuestenrose » 06 Dez 2017 17:42
'N Abend…


uruguayensis hat geschrieben:Würden sich dann auch in Aquarien geringe nachteilige Auswirkungen haben, die zum ausfallen führen ?

Nö, würden sie nicht. Aber warum hast Du Dich so auf das Kaliumcarbonat eingeschossen? Kaliumnitrat ist ein recht eleganter Kaliumdünger. Wenn die Pflanzen Kalium aufnehmen, sinkt die KH, wenn sie Nitrat aufnehmen, steigt sie. Kaliumnitrat ist daher ein von vorneherein KH-neutraler Kaliumdünger (vorausgesetzt, die Pflanzen nehmen das Nitrat daraus auch auf).

Müsste ich dann auch Dihydrogenphosphat (H2PO4) verwenden damit das besser funktioniert ?

Nö, Du kannst jede (Ortho-) Phosphatform nehmen: Phosphat, Hydrogenphosphat oder Dihydrogenphosphat.

(Weil ich kein Dihydrogenphosphat ohne einen anderen Zusatz wie Ammonium, Kalium, Natrium finde zum kaufen greife ich zum Kaliumdihydrogenphosphat.)

Ortho-Phosphat ist ein Anion, da hängt immer ein Kation mit dran.

aber ich finde aber kein Bor zum Kauf auch wieder wegen den Gesetzen.

Beknie mal Deinen Apotheker und sag ihm, daß Du die Borsäure dringend zum Mumifizieren Deiner Lieblingskatze benötigst, sie fängt schon an zu stinken. Vielleicht gibt er Dir ja doch was ab.

Ich hab Dir mal 'nen Rechner drangehängt, mit dem Du Mikronährstofflösungen berechnen kannst. Eigentlich habe ich ihn mir zur Berechnung meiner Zier- und Nutzpflanzendünger gestrickt. Du solltest Dich eher an den Nährstoffverhältnissen üblicher Aquaristikdünger orientieren, Beispiele findest Du hier.


Grüße
Robert

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Beitragvon uruguayensis » 07 Dez 2017 00:43
Guten Abend Robert,
beim Kaliumcarbonat ist das so das ich früher sehr gute Erfahrungen mit Holzasche gemacht hatte.
Klinkt zwar primitiv aber es ist nicht ohne, da sind reichlich Carbonate und es ist reich an Kalium.
Darüberhinaus hat es Doppelsuperphosphat, das in Blumendüngern auch drin ist und alle Spurenelemente außer Nitrate. Die werden beim verbrennen des Holzes (in diesen Fall Naturbelassenes Laubholzes, wie z. B. Buche)
in Rauch aufgelöst. Kaliumcarbonat oder Pottasche wurde früher aus Holzasche gewonnen, ob das heute noch so ist weis ich nicht. Ich versuche mit Kaliumcarbonat den gleichen Effekt zu bekommen.

Als ich Holzasche damals mit Laterit gemischt hatte und in Form von Düngekugeln verwendete hatte ich die Wirkung schon sehen können. Als ich dann noch mit der Fingerspitze Holzasche im Wasser gelöst hatte, ging die Post ab.
Die Pflanzen schossen größer und kräftiger wie noch nie zuvor.
Ich will ja nicht für Spekulationen sorgen, aber ich hatte das Gefühl, dass Algenzellen regelrecht aufplatzen
und die primitiven Algen sofort verschwinden und den höheren Pflanzen tut es aber nichts an.
Aber wenn es so einfach wäre hätte man heute keine Algenprobleme mehr.
Obwohl auch die Kalium Methode bei Blaualgen zu Worte auch kam.
Ob ich den gleichen positiven Effekt, jetzt wieder mit noch reineren Kaliumcarbonat bekomme teste ich
neulich als Tagesdünger in sehr kleinen Dosen.
Z. b. größere Aquarien gebe ich mit dem JBL Messlöffel für Wassertests breites Ende,
kleineren Aquarien schmales Ende. Ist eine lange Geschichte geworden, wie die Holzasche in der Aquaristik selber..

Das Phosphate zusammen mit Ammonium, Kalium, Natrium hängen habe ich mir schon gedacht.
Ich frage mal wegen Bor unseren Apotheker :lol: , den kennen wir schon seit Jahren.
Ich gestehe Ihn glaube ich lieber die Wahrheit :smile: .
Kaliumnitrat kommt auch noch dazu, ich habe bis jetzt Salpeter in sehr kleinen Mengen gefunden. Größere Gebinde verkaufen die die nicht an Privatpersonen bei Dephyte. Magnesiumnitrat, das Magnesium kommt bei meinen Weichwasser anspruchsvollen Pflanzen zugute. Danke für die Tabelle, darauf bin ich nicht gekommen ich werde mir einen Plan machen damit. Zwei verschiedene Mikro Dünger für Nano etwas schwächer und Normal lieber kräftiger.


@ Sebastian
CSM + B habe ich nur aus USA gefunden mit sehr hohen Versandkosten verbunden Sebastian. Aber klasse Zeug, da ist alles drin Danke für die Information. Mal schauen ob ich das günstiger finden werde. Ansonsten habe ich auch Borsäure in 1 Kg günstig gefunden, das ist aber viel zu viel.

MfG Emrah
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Beitragvon Sepp0207 » 07 Dez 2017 06:47
Hallo Emrah,

preislich ist CSM+B inkl. Versandkosten noch um ein vielfaches günstiger als die gängigen Volldünger hier. Du kannst dir damit locker nen Jahresvorrat an Düngelösung anmischen.

uruguayensis hat geschrieben:Ansonsten habe ich auch Borsäure in 1 Kg günstig gefunden, das ist aber viel zu viel.


Ich bin gespannt, ob du tatsächlich an das Zeug rankommst.

@Robert:
Sepp0207 hat geschrieben:Was die Makros angeht würde mich interessieren, ob eine Absenkung des ph-Wertes in der Düngelösung durch Zugabe von Essig o.ä. Calciumnitrat und Dihydrogenphosphat in Lösung behält.



Gruß
Sebastian
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Beitragvon Wuestenrose » 07 Dez 2017 06:54
Morgen…

Da Essigsäure eine schwächere Säure ist als Salpeter- bzw. Phosphorsäure, bewirkt die Zugabe von Essigsäure rein gar nix.


Grüße
Robert

PS. Für die 35 Euro Versandkosten bekommt Emrah bei dephyte nicht bloß 'nen Ein-, sondern 'nen Zehnjahresvorrat Spurenelemente.

PPS. Kaliumcarbonat enthält definitiv kein Phosphat. Wäre ja schlimm…
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Beitragvon uruguayensis » 07 Dez 2017 12:33
Hallo, nein Kaliumcarbonat oder Pottasche nicht. Holzasche enthält außer Carbonate und Kalium auch noch P2O5, Holzasche ist jetzt auch unwichtig :smile: .
Danke euch Allen, jetzt weis ich wie das geht und habe mir schon einen Plan erstellt. Müsste eigentlich einwandfrei funktionieren, so schwer ist das gar nicht, wie ich am Anfang dachte. Gut das 1L aufgerundet 1 Kg sind, so kann ich die Mikroelemente in % auf 1000 g anpassen und mit der Feinwaage abwiegen, z. B. 35 g Fe, 15 g Mangan, 0,09 g Zink, 0,017 g Bor, 0,012 g Kupfer usw. und mit 1 Liter destillierten Wasser mischen (oder in meinen Fall Osmose Wasser das vorher abgekocht wurden ist) und Methylparaben dazu geben und einfach bei der Dosierung nach dem Fe Wert richten. Die anderen Mikroelemente kommen dann automatisch in ausreichenden Mengen ins Wasser rein. Wenn der Eisengehalt 1mg/l ist, kann ich die Dosierung so als Minimum Dosierung festhalten.
Bei Rückfragen melde ich mich noch.
Vielen Dank MfG Emrah
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Beitragvon uruguayensis » 07 Dez 2017 16:06
Hallo, ne habe mich vertan beim grob schauen oder rechnen. Bei dem Dennerle Dünger der am höchsten Nährstoffe enthält komme ich zusammengerechnet auf Gesamt 0,55 % Düngeranteil.
Bei 1000 g müsste ich auf max. 5,5 Gramm kommen bei der Verwendung aller Mikroelemente.
Bei Eisen müsste ich bei 0,35 % bei 1000 Gramm dann 3,5 Gramm dosieren usw.

Die 1000 Gramm werden dann mit Wasser ersetzt, da aufgerundet Wasser 1kg ist, also 1000 Gramm.

Wenn ich die Prozentwerte von Dennerle nehme stelle ich genau den gleichen Konzentrat her, 3 ml auf 100 L Wasser. Wow. Dazu muss ich dann noch statt 1 Liter Wasser oder 1000 ml Wasser 994,5 ml Wasser nehmen.

Für Nanos nehme ich dann den Hersteller der am wenigsten Mikroelemente hat. Das müsste dann so hinhauen..
MfG Emrah
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Beitragvon Wuestenrose » 07 Dez 2017 17:32
'N Abend…

Keine Ahnung, was du da gerechnet hast, aber wenn du den Dennerle V30 mit EDTA-Chelaten nachbauen willst, dann benötigst du für Eisen, Mangan, Zink und Kupfer zusammengerechnet bereits rund 37 Gramm Feststoffe auf 1000 ml Lösung, Molybdän und Bor noch gar nicht mitgerechnet. Dafür habe ich dir doch 'nen Rechner angehängt, warum verwendest du den nicht?

Und warum für die Nanos eine andere Lösung herstellen :? ? Ist doch unnötig wie ein Kropf, du dosierst halt einfach weniger.

Grüße
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