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Beitragvon Ulla » 26 Jul 2007 07:53
Hi,

ich hab mal eine spezielle Frage:

Ich habe Becken in denen viele Jungschnecken aufwachsen, die zur Bildung ihrer Gehäuse in kürzester Zeit sämtliche Härte aus dem Wasser ziehen.

Da ich eh eine Osmoseanlage betreibe kam mir der Gedanke das Abfallwasser für die Schneckenbecken zu verwenden.

Sind in dem Wasser nur die Härtebildner konzentriert oder auch sonstige eventuelle Schadstoffe?
Wäre es problemlos für solche "Härtefälle" verwendbar?
Liebe Grüße, Ulla

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Beitragvon chaosboxer » 26 Jul 2007 08:39
Soweit mir bekannt sind auch sämtliche andere Schadstoffe im Abwasser,ich würde es auf jedenfall nicht verwenden !

MfG Nico
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Beitragvon Gast » 26 Jul 2007 10:04
Hallo Ulla,

das Osmose Abwasser beinhaltet so wie Nico schon schreibt, auch alle anfallenden Schadstoffe.
Ich würde für Tiere dieses Abwasser nicht verwenden!

Gruß
Werner
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Beitragvon Ulla » 26 Jul 2007 10:35
Hi,

danke für eure Bestätigung - ich hatte es ja fast schon befürchtet.

Nuja, dann gibts halt weiterhin vermehrte Wasserwechsel und Eierschalen zum Knabbern.
Liebe Grüße, Ulla

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Beitragvon MaikundSuse » 26 Jul 2007 21:35
Moin!

Welche Schadstoffe sollen das denn sein?
Durch Fein- und Kohlefilter sollte es doch "sauberer" sein, als das Leitungswasser?
Ich habe das Abwasser immer für mein Krebsbecken genutzt.
Die haben sich über das harte Wasser gefreut!

Viele Grüße
Maik
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Beitragvon chaosboxer » 26 Jul 2007 21:41
Chlor,Kupfer und hast de nicht gesehen .

Denk ich zumindest :lol:

MfG Nico
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Beitragvon MaikundSuse » 26 Jul 2007 22:08
Kupfer haben wir hier kaum, Chlor sollte doch im Kohlefilter hängen bleiben?
Außerdem gast das durch die lange Standzeit ja sowieso aus.
Da die Osmoseanlagen ja kein 1:1 Verhältnis haben wir die Schadstoffbelastung ja auch nicht gleich verdoppelt sondrn "nur" um 25 oder 33 % erhöht.

Viele Grüße
Maik
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Beitragvon Daniel » 27 Jul 2007 06:11
Ich stimme Maik zu.
Ich kenne auch einige aus dem GarnelenForum, die ihr Wasser durch Osmoseanlage gewinnen. Das UOWasser wird für die Hochzuchten verwendet, das Permeat (So heist doch das aBfallwasser ?) wird für Redfire und Krebse verwendet. Die Schadstoffkonzentration was Schwermetalle betrifft nimt nur geringfürgig zu da die UO Anglagen im IDEALFALL 1:4 Filtern. Meist ist der wert aber noch schlechter und liegt bei 1:4,5-1:6 und das ist sehr gering. also liegt der wert maximal 15-25% höher.

Sollte man dann noch einen Kohlefilter haben , der bei fast allen vorgeschaltet ist steht der verwendung nichts im wege.
MfG Daniel

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Beitragvon Tobias Coring » 27 Jul 2007 07:40
Hi,

ist wirklich eine gute Idee das Permeat so weiter zu verwenden. Ansonsten bietet sich für die Aufhärtung einfach Gips und Bittersalz an.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

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Beitragvon Gast » 27 Jul 2007 09:43
Hallo,

also wie bereits geschrieben ich würde dieses Risiko bei meinen Tieren nicht eingehen.

Ich kenne auch einige aus dem GarnelenForum, die ihr Wasser durch Osmoseanlage gewinnen. Das UOWasser wird für die Hochzuchten verwendet, das Permeat (So heist doch das aBfallwasser ?)


nein Daniel, Permeat ist das reine Osmose Wasser .. :wink:

Permeat ist ein Fachbegriff in der Membrantechnik (siehe auch Membranfiltration). Das durch die Filtration von z. B. Bakterien, Härtebildnern oder Schwermetallen befreite Fluid wird Permeat genannt, die bei Filtration von der Membran zurückgehaltenen Stoffe bezeichnet man als Retentat.

Gruß
Werner
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Beitragvon Daniel » 27 Jul 2007 10:16
Ah So
Danke Werner
Auf jeden Fall benutzten einige das Abwasser für Garnelen. Einfach ein Wasseraufbereiter für die Schwermetalle hinzu und du hast wasser ohne Schadstoffe( Eben alle die durch den Kohlefilter entschwinden)
MfG Daniel

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