Antworten
17 Beiträge • Seite 1 von 2
Beitragvon bocap » 14 Jun 2016 08:48
Guten Morgen,

gestern habe ich entlich Zeit gefunden meinen eigenen, reinen, EDTA-chelatierten Spurenelementedünger fertig zu stellen.

Hintergrund ist der, dass ich in all meinen Becken immer eine ölig, weiße Kahmhaut bekomme, sobald ich anfange Volldünger zu verwenden. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit damit aufgehört und auf den Special Flowgrow als Tagesdünger umgestellt. Seitdem gibt's keine Kahmhaut mehr! Chelate??
Nun habe ich vor drei, vier Wochen wieder angefangen und habe zusätzlich zur täglichen Düngung mit dem Special Flowgrow, mein wöchentliches Wechselwasser in den Becken (25-50%) mit einem chelatierten Volldünger auf einen Gehalt von 0,1 mg/l Fe aufgedüngt.
Schwups da war sie wieder die altbekannte Kahmhaut. Zuverlässig in allen drei Becken! Passt also irgendwie wohl nicht zu meinem Setup. Ich habe dann gleich wieder die Volldümgerdosierung eingestellt und bereits eine Woche später konnte man beobachten wie die Kahmhaut weniger wurde. Also vermute ich einen Zusammenhang bei mir mit irgend einem der Chelate.
Da ich aber gerne einen chelatierten Spurenelementedünger zur Düngung meines Wechselwassers haben möchte, da mir der Special Flowgrow im Verhältnis zum Eisen zu wenig anderer Spurenelemente mitbringt, wollte ich mich erst mal nur auf EDTA beschränken.

Ich habe mir einzelne Stammlösungen von Eisen, Mangan, Bor, Zink, Kupfer und Molybdän hergestellt und mir daraus erst mal für die ersten Versuche 100 ml fertigen Dünger angemischt. Angelehnt habe ich mich bei den Verhältnissen dabei an die Nährlösung von Hoagland.

Also momentan ist folgende Kontzentration gegeben:
1000 mg/l Fe
500 mg/l Mn
500 mg/l B
50 mg/l Zn
20 mg/l Cu
10 mg/l Mo

Größter Unterschied ist hier der deutlich höhere Boranteil im Vergleich zu anderen Volldüngern:
AR Mikro Eisenvolldünger --> 40 mg/l
Drak Ferrdrakon --> 60 mg/l
Kramer Drak --> 37 mg/l

Folgende Chemikalien habe ich verwendet:
Fe-EDTA
Mn-EDTA
Borsäure
Zn-EDTA
Cu-EDTA
Natriummolybdat-Dihydrat

Seit gestern läuft mein Versuch. Ich werde weiter berichten.


Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
Beitragvon Wuestenrose » 14 Jun 2016 09:20
Morgen Sascha…

Zur Auslegung meines eigenen Spurenelementerechners (hier eine ältere Version) habe ich eine Anzahl von kommerziellen Gartenbaudüngern bezüglich ihrer Nährstoffverhältnisse evaluiert und mir ist auch aufgefallen, daß sie im Vergleich zu Aquaristikdüngern einen deutlich höheren Bor-, Kupfer- und Zinkanteil besitzen.

Meinen Cube dünge ich mit einem gartenbaulichen Nährstoffverhältnis.

Allerdings halte ich in Deiner Mischung den Boranteil für zu hoch. Beim Bor ist die "therapeutische Breite" ziemlich schmal. Ich fahre gut mit einem Boranteil, der 15 bis 20 % des Eisens beträgt.

Grüße
Robert
我生活中的每一天都不可避免地增加可以亲我屁股的人的人数。
Benutzeravatar
Wuestenrose
Beiträge: 6080
Registriert: 26 Jun 2009 10:46
Wohnort: 地球
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon Frank2 » 14 Jun 2016 13:20
schlau :thumbs: :grow:

Grüße
Frank
Frank2
Beiträge: 1534
Registriert: 09 Jul 2014 06:10
Bewertungen: 0 (0%)
Beitragvon bocap » 14 Jun 2016 13:56
Hallo Robert,

Wuestenrose hat geschrieben:Allerdings halte ich in Deiner Mischung den Boranteil für zu hoch. Beim Bor ist die "therapeutische Breite" ziemlich schmal. Ich fahre gut mit einem Boranteil, der 15 bis 20 % des Eisens beträgt.

Vielen Dank für deine Einschätzung. Wie gesagt habe ich mich jetzt erst einmal einfach blind auf den guten, alten Onkel Hoagland verlassen.

Zur Toxidität von Bor habe ich mal kurz gesucht und folgendes gefunden:
Wikipedia über Bor hat geschrieben:Pflanzen reagieren zum Teil sehr empfindlich auf Bor, so dass bestimmte sensible Pflanzen (Weiden, Obstbäume, Artischocken) bei Konzentrationen von mehr als 1 mg/l Bor zu Borchlorosen neigen (Krankheitsbild gekennzeichnet durch vermehrte Bildung von braunen Flecken) und schließlich absterben können.
Wikipedia
Lenntech hat geschrieben:Bor kann schon bei geringeren Konzentrationen toxisch sein. Eine Konzentration von Bor < 1 mg/l ist essentiell für die Entwicklung der Pflanzen, höhere Werte jedoch können Probleme bei empfindlichen Pflanzen verursachen. Die meisten Pflanzenarten zeigen eine toxische Wirkung auf Borkonzentrationen von über 2mg/l.
Lenntech

Demnach liege ich mit meinen maximal ca. 0,05 mg/l im Becken die ich bei meiner geplanten Düngung erreichen kann ja noch weit darunter.

Ich habe mir deine Verhältnisse aber mal notiert und werde damit später auch mal rumspielen.
Mich würde mal ein aktuelles Bild von deinem Cube interessieren mit diesen enormen Nährstoffmengen. Wie läuft der so??

Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
Beitragvon bocap » 07 Jul 2016 08:41
Hallo,

ich möchte mal einen kurzen Zwischenbericht abgeben, nachdem das hier mit meiner Eigenmischung nun schon rund drei Wochen läuft.

Ich habe nun in allen meinen Becken die letzten drei Wochen das Wechselwasser mit dem SE-Dünger auf eine Eisenkonzentration von 0,1 mg/l aufgedüngt. Das macht dann je nach Umfang des Wasserwechsels eine Gesamtkonzentration im Becken von 0,025 mg/l , bzw. 0,05 mg/l.
Ich konnte bis jetzt keinerlei optische Veränderungen am Pflanzenwuchs ausmachen. Weder positiv noch negativ. Was jedoch auffällt - und das war ja meine eigentliche Intention - ist ein weiterer Rückgang der öligen Kahmhaut in meinem Wohnzimmerbecken, bzw. keine Neubildung in den anderen Becken wo ich den SE-Dünger einsetze.
Desshalb gehe ich davon aus, dass die Kahmhaut wahrscheinlich nichts mit dem EDTA-Chelat zu tun hatte. Evtl. war eines der anderen Chelate oder vielleicht das Methylparaben dafür verantwortlich?!

Ich bin im Wohnzimmerbecken seit heute dazu über gegangen den SE-Dünger nun auch wieder täglich als Ersatz für den Special Flowgrow zu düngen. Dazu habe ich mir gestern eine neue Charge angemischt.
Bei den Verhältnissen habe ich mal die SE-Zusammensetzungen diverser Hydrokulturdüngerlösungen, welche ich im Internet gefunden habe verglichen und einen Durchschnitt gebildet. Folgende Verhältnisse, bzw. Konzentrationen kamen dabei raus:
Fe = 1.000 mg/l
Mn = 360 mg/l
Bo = 210 mg/l
Zn = 140 mg/l
Cu = 40 mg/l
Mo = 20 mg/l
Davon dünge ich ab heute für die kommenden 30-40 Tage (so lange reicht der Vorrat) in kleinen täglichen Dosen so viel, dass ich über die Woche auf 0,1 mg/l an Eisen komme. Wechselwasser wird ebenfalls auf 0,1 mg/l aufgedüngt. Das macht dann je nach größe des Wasserwechsels eine Gesamtkonzentration im Becken von 0,025 mg/l , bzw. 0,05 mg/l.

Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
Beitragvon chrisu » 14 Okt 2016 00:02
Hallo Sascha,

wie ist die Langzeiterfahrung mit deinem Eigenbau-Dünger bezüglich Pflanzenwuchs und Kahmhaut?
Mfg Christian
Benutzeravatar
chrisu
Beiträge: 2020
Registriert: 05 Aug 2007 10:01
Bewertungen: 5 (100%)
Beitragvon bocap » 14 Okt 2016 07:00
Guten Morgen Christian,

ich kann absolut nix Schlechtes oder Nachteiliges berichten. Es gibt keine Mangelerscheinungen aber auch keine sichtbare, positive Wuchsveränderung.
Die Spurenelemente liegen in folgenden Konzentrationen vor:
Fe = 1.000 mg/l
Mn = 360 mg/l
Bo = 210 mg/l
Zn = 140 mg/l
Cu = 40 mg/l
Mo = 20 mg/l
Alles nur EDTA Chelate (Ausnahme Bor und Molybdan) ohne Konservierungsstoffe.

Kahmhaut habe ich in meinen drei Becken keine mehr.

Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
Beitragvon bocap » 27 Okt 2016 15:38
Hallo,

bocap hat geschrieben:Was jedoch auffällt - und das war ja meine eigentliche Intention - ist ein weiterer Rückgang der öligen Kahmhaut in meinem Wohnzimmerbecken, bzw. keine Neubildung in den anderen Becken wo ich den SE-Dünger einsetze.
Desshalb gehe ich davon aus, dass die Kahmhaut wahrscheinlich nichts mit dem EDTA-Chelat zu tun hatte. Evtl. war eines der anderen Chelate oder vielleicht das Methylparaben dafür verantwortlich?!

Muss meine Vermutung hier wohl korrigieren. Nachdem ich in meinem neuen "Black Stones & Green Veins" ja auch von Anfang an meinen eigenen SE-Dünger eingesetzt habe, entwickelte sich trotzdem nach grade mal rund einer Woche diese fiese Kahmhaut. Hat also anscheinend weder was mit Chelaten, noch mit den Parabenen zu tun, sondern scheint schlichtweg ein Anzeichen organischer Belastung zu sein.

Die im vorherigen Post von mir benannte Konzentration läuft immer noch in meinen insgesamt drei Becken ohne irgendwelche positiv oder negativ zu erwähnenden Vorkommnisse.

Ich möchte aber bald gerne mal eine etwas andere Zusammensetzung testen. Falls einer was dazu zu sagen hat würde ich mich freuen. Sehr schade, das Olaf (Kiko) nicht mehr aktiv zu sein scheint... :nosmile:

Fe = 1.000 mg/l
Mn = 500 mg/l
Bo = 200 mg/l
Zn = 150 mg/l
Cu = 100 mg/l
Mo = 30 mg/l

Also Fe:Mn auf 2:1 und Cu deutlich angehoben.
Hat jemand verlässliche Grenzwerte ab wann Kupfer, auf Bakterien, Pflanzen und/oder Tiere toxisch wirkt?

Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
Beitragvon Erwin » 27 Okt 2016 17:33
Hallo Sascha,

es gibt keine Mangelerscheinungen..... was willst du mehr?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du alleine durch eine Veränderung der Spurenstoffzusammensetzung eine Wachstumsverbesserung erreichst. Erfolgsversprechender wäre da wohl die Aufmerksamkeit aufs Licht und NPK zu lenken. Meine Versuche zur erhöhten Mangandüngung brachten auch keinen sichtbaren Effekt.

MfG
Erwin
Schwergängiger Magnetscheibenreiniger?
Silikonspray auf den Aussenscheiben mit einem weichen Tuch trocken wischen und es flutscht wieder.
Benutzeravatar
Erwin
Beiträge: 1581
Registriert: 19 Nov 2009 22:27
Wohnort: Röhrmoos
Bewertungen: 0 (0%)
Beitragvon bocap » 27 Okt 2016 19:11
Hallo Erwin,

Erwin hat geschrieben:es gibt keine Mangelerscheinungen..... was willst du mehr?

Ja, schon richtig. Das ist natürlich erst mal das Wichtigste. :wink:

Erwin hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass du alleine durch eine Veränderung der Spurenstoffzusammensetzung eine Wachstumsverbesserung erreichst.

Na das ist halt die Frage!! Olaf hat mal in seinem Spurenelementemangel & Aufnahmeraten Tread folgendes geschrieben:
kiko hat geschrieben:Ich habe die Düngung nun testweise mal in einen höheren Cu/zn/B Bereich geschoben der näher an CSM+B angesiedelt ist, ein Gro der vorher stagnierenden Pflanzen zeigte daraufhin schon am nächsten Tag wieder ordentlich Zuwachs - aber - ein paar einzelne Arten zeigen immer noch eine eher dunkelgrüne Blattfarbe bei verringertem Blattdurchmesser ohne das ich es bislang final an einem einzelnen SE zuordnen kann.

Olaf konnte durch eine Erhöhung von B/Zn/Cu eine deutliche Verbesserung beim Neuaustrieb feststellen und hat das auch bildlich dokumentiert. Bor und Zinc habe ich ja schon deutlich gegenüber den gängigen aquatischen Volldüngern erhöht. Dazu habe ich mich an den Verhältnissen diverser Hydrokulturdünger orientiert. Bei den Verhältnissen Fe:Mn von 1,5-2 : 1 und Fe:B von rund 5:1 bin ich mir ziemlich "sicher".
Frage ist halt nun mal wie hoch kann ich mit Cu ohne das es Probleme gibt. Das geplante Fe:Cu Verhältnis von 10:1 entspricht dem Durchschnitt der Hydrokulturlösungen. Die Konzentration an Cu liegt somit bei 100 mg/l im Dünger. Bei normaler Eisendosierung von 0,1 mg/l Fe werden somit 0,01 mg/l Cu zugeführt. Zum Vergleich führt Tobis Mikro Basic Eisenvolldünger mit 0,006 mg/l bei Normaldosierung noch am meisten Cu zu.

Finde bezüglich Kupfer leider nichts wirklich brauchbares im Netz bezüglich Toxiditäten (schreibt man das so?? :? )

Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
Beitragvon steppy » 27 Okt 2016 22:48
Hallo Sascha,
JBL Ferropol enthält ähnlich viel Kupfer (0,009%). Interessant könnte auch der Punkt zu Wirbellosen und Kupfer in der Drak FAQ sein:
https://www.drak.de/de/faq/duenger.html

Gruß
Stefan
Benutzeravatar
steppy
Beiträge: 210
Registriert: 18 Aug 2014 08:42
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon Wuestenrose » 28 Okt 2016 06:16
Morgen…

altneuVerhältnis
Fe10001000±0 %
Mn360500+39 %
Bo210210±0 %
Zn140150+7 %
Cu40100+150 %
Mo2030+50 %


Sei mir nicht böse, aber ich gehe davon aus, daß Du keinen Unterschied bemerken wirst, der über den Effekt der illusorischen Korrelation hinausgeht.

Meinen Cube fahre ich Fe = 1,0 mg/l und Cu = 0,133 mg/l. Das ist ein Verhältnis von Fe:Cu = 7,5:1, da bist Du mit Deinen 10:1 noch'n Stück weg, zumal Du wahrscheinlich nur ein Zehntel meiner Konzentrationen fahren wirst. Den Blasenschnecken und Muschelkrebsen geht es blendend.

Mitte Juni habe ich Dir per PN mal geschrieben, daß ich EDTA durchaus für ein Steinchen im Kahmhautpuzzle halte. In Deinem "Hidden Places"-Thread habe ich hier schon mal was zur Stabilität des Fe-EDTA-Chelats geschrieben. Fe-EDTA wird an der Wasseroberfläche photolytisch zerlegt (weil nur dort die Lichtstärke hoch genug ist) und die im Neuston lebenden Bakterien laben sich an den Zersetzungsprodukten.

Ich halte EDTA aus verschiedenen Gründen für keinen guten aquaristischen Chelator mehr.

Grüße
Robert
我生活中的每一天都不可避免地增加可以亲我屁股的人的人数。
Benutzeravatar
Wuestenrose
Beiträge: 6080
Registriert: 26 Jun 2009 10:46
Wohnort: 地球
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon bocap » 31 Okt 2016 12:57
Hi Robert,

Wuestenrose hat geschrieben:Sei mir nicht böse, aber ich gehe davon aus, daß Du keinen Unterschied bemerken wirst, der über den Effekt der illusorischen Korrelation hinausgeht.

Ja, mag sein... Ist ja aber auch nicht weiter tragisch, da es ja mit dem Eigengebräu bis jetzt gut und mangelfrei läuft.
Jetzt kann ich halt versuchen ein wenig rumzuspielen.

Wuestenrose hat geschrieben:Meinen Cube fahre ich Fe = 1,0 mg/l und Cu = 0,133 mg/l. Das ist ein Verhältnis von Fe:Cu = 7,5:1, da bist Du mit Deinen 10:1 noch'n Stück weg, zumal Du wahrscheinlich nur ein Zehntel meiner Konzentrationen fahren wirst. Den Blasenschnecken und Muschelkrebsen geht es blendend.

Den Post von deinem Cube kenne ich natürlich. Aber mehr Fotos davon, bzw. Infos gibt es nicht?!
Was war/ist da an Licht drüber? Licht ist nämlich der wichtigste Faktor bezüglich der Rotfärbung von Pflanzen. Durch das erzeugen von Carotinoiden Schütz die Pflanze sich nämlich vor Photooxidation. Das hat theoretisch also weniger mit einem gewissen Nährstofflevel, bzw. Mangel zu tun.

Wuestenrose hat geschrieben:Mitte Juni habe ich Dir per PN mal geschrieben, daß ich EDTA durchaus für ein Steinchen im Kahmhautpuzzle halte. In Deinem "Hidden Places"-Thread habe ich hier schon mal was zur Stabilität des Fe-EDTA-Chelats geschrieben. Fe-EDTA wird an der Wasseroberfläche photolytisch zerlegt (weil nur dort die Lichtstärke hoch genug ist) und die im Neuston lebenden Bakterien laben sich an den Zersetzungsprodukten.

Auch das habe ich nicht vergessen. :smile:
Jedoch ist nach der Umstellung auf meinen eigenen SE-Dünger die Kahmhaut verschwunden. in wie weit Bakterien das wie schnell abbauen können weiß ich nicht. Oder hast du eine andere Erklärung dafür, wieso die Kahmhaut verschwunden sein könnte??

Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
Beitragvon Wuestenrose » 31 Okt 2016 16:06
Hallo Sascha...

bocap hat geschrieben:Was war/ist da an Licht drüber?

Theoretische 220 Lumen pro Liter, praktisch gemessene 20 Kilolux auf der Wasseroberfläche.


Grüße
Robert
我生活中的每一天都不可避免地增加可以亲我屁股的人的人数。
Benutzeravatar
Wuestenrose
Beiträge: 6080
Registriert: 26 Jun 2009 10:46
Wohnort: 地球
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon bocap » 31 Okt 2016 16:14
Robert,

Wuestenrose hat geschrieben:Theoretische 220 Lumen pro Liter

Ne Menge Licht! :cool: :cool:

Lieben Gruß
Sascha
Easing
Hidden Places
Benutzeravatar
bocap
Beiträge: 1263
Registriert: 26 Feb 2013 20:57
Wohnort: 52355
Bewertungen: 40 (100%)
17 Beiträge • Seite 1 von 2

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste