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Postby Timo134 » 10 Jun 2017 22:54
Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage bezüglich einer hohen Kaliumkonzentration im Becken. Ich habe nun mehrfach über einige Wochen (ca. 6) einen Kaliumwert von >15mg mit meinem JBL Tröpfchentest gemessen. Von diesen 6 Wochen habe ich ca. 2 Wochen vor allem mit AR Eisen, Phosphat, und ab und zu mit NPK gedüngt. Seit 4 Wochen dünge ich nun gar nicht mehr, da ich Probleme mit Algen (vermutlich Scheibenpest/Grünalgen) habe. Dennoch bleibt die Kaliumkonzentration weiterhin bei >15mg.
Meine Wasserwerte von heute: (alle mit Tröpfchentests)

10 mg NO3
0 mg FE
0 - 0,05 mg PO4
3 mg SiO2
6 mg MG
>15mg K

Habt ihr ne Idee woher das Kalium immer noch kommen könnte? (Trinkwasseranalyse sagt 5,2 mg, wöchentliche WW von ca. 40 %)
Und habt ihr eine Idee wie ich gegen das viele Kalium angehen könnte?

LG
Timo
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Postby eheimliger » 11 Jun 2017 06:01
Hallo Timo,
durch größere Wasserwechsel bekommst Du das Kalium verdünnt.
Auf Dauer würde ich das düngen nicht einstellen, hier gibt es ja genug dazu zu lesen, jedoch gar keine düngung endet nicht nur bei mir in Algen.
Du könntest auf Kaliumfreie Dünger wechseln, da Du ja schon mit dem Frischwasser genug bekommst, Aquasabi hat da auch welche von im Angebot, oder wenn es ganz aufwendig sein soll mit einer Osmoseanlage dein eigenes Wasser herstellen, das dann aber wieder aufgesalzen werden muß.

Upps, beinahe vergessen, kontolliere doch mal den Tröpfchentest mit destilliertem Wasser, da muß dann 0 angezeigt werden, und vielleicht nochmal eine referenzlösung mit 5mg herstellen.
Blind traue ich keinem Test mehr.
Gruß, Frank
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Postby Timo134 » 11 Jun 2017 07:42
Hallo Frank,

die Idee mit dem Referenz-Test ist gut, jedoch kommt da 0 mg raus.
Also ich nutze ja schon kaliumarme Dünger mit AQ Phosphat und AQ Eisen.
Ich verstehe nur nicht wo das Kalium herkommt. Seit nun ca. 4 Wochen bringe ich ja nichts mehr
über Dünger ein und mache auch regelmäßig meine WW.

LG
Timo
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Postby Kejoro » 11 Jun 2017 09:19
Hallo Timo,

eheimliger wrote:und vielleicht nochmal eine referenzlösung mit 5mg herstellen.

Du solltest schon Franks ganzen Ratschlag berücksichtigen :lol:
Die Referenzlösung mit 5 mg/l ist wichtig, da manche Tests mit der Zeit hypersensitiv reagieren. Beispielsweise hat mir mein NO2 Test einen Wert von >40 mg/l suggeriert. Das wäre der sichere Tod von allen Tieren im Aquarium gewesen. Dann hab ich den Test bei destilliertem Wasser durchgeführt und habe 0 mg/L herausbekommen. Da ich keine NO2 Referenz hatte, konnte ich den Test nicht wirklich testen...

Ich empfehle dir daher wie Frank auch, mindestens eine Referenzlösung zum Testen des Tests herzustellen. Da ich wenig Ahnung von der Dynamik der Chemie habe, würde ich sogar noch weiter gehen und Lösungen mit 1 mg/L, 5 mg/L und 10 mg/L herstellen.
Und fülle den Fragebogen bitte vollständig aus. Vielleicht ergibt sich hieraus etwas.


Viele Grüße,

Kevin
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Postby Timo134 » 11 Jun 2017 11:16
Hallo Kevin,
hab nun auch die Referenz-Lösungen mit 2mg, 5mg und 10mg probiert. Bei 2mg ist es relativ genau. Bei 5ml zeigt der Test dann ca. 7 mg an (+2) und bei 10ml zeigt der Test ca. 13ml an (+3).
Gut, also den Test würde ich einfach demnächst nochmal kaufen, aber trotz der Unsicherheit hab ich ja ca. 10 mg mehr im Becken, als aus unserem Wasserhahn kommt (5,2 mg).

Welchen Fragebogen meinst du?

Viele Grüße
Timo
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Postby Kejoro » 11 Jun 2017 11:53
Hi Timo,

ich sehe jetzt erst, dass der Fragebogen nur im Bereich Wasserpflanzen/erste Hilfe beim Erstellen eines neuen Themas ausgefüllt werden kann.
Bin bisher davon ausgegangen, dass es eine Vorlage im Forum gibt, die jeder User kopieren kann, ups :lol:

Dennoch finde ich, dass der Fragebogen hier Sinn macht. Wenn es sich tatsächlich um einen Kaliumüberschuss handelt, der nicht von dir eingebracht ist, dann muss man den Grund dafür herausfinden. Das geht allerdings nur mit einer möglichst vollständigen Beckenbeschreibung.


Grüße,

Kevin
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