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Postby Öhrchen » 04 Feb 2016 17:15
Hallo,
bisher nutze ich KramerDrak Dünger zum Aufdüngen nach dem Wasserwechsel, aber in dem schwimmen nach >1 Jahr Nutzung irgendwelche schleimigen Gebilde - wahrscheinlich habe ich ihn versehentlich irgendwie verunreinigt :? , jedenfalls will ich den Dünger lieber nicht mehr nutzen.
Da ich momentan nirgends was bestellen muß und mir die Versandkosten sparen will, würde ich auf EL Profito, oder EL Ferro, zurückgreifen wollen, die ich hier im Laden bekomme.
Ergänzend dünge ich im Wochenverlauf mit Aquasabi Spezial Eisen, zumindest in den Becken, in denen der Fe Bedarf erfahrungsgemäß höher ist. Spurenelemente werden gelegentlich (wenn ich dran denke *räusper*) mit DRAK Sealutions Mineralsalz dazugegeben.
Beim EL Ferro gefällt mir die hohe Konzentration vom Eisen, und die geringe Kaliummenge ( auch im Vergleich zum Profito). Aber ist der Dünger denn geeignet für eine "Basisaufdüngung", sprich, entsprechend chelatiert? Draufstehen tut es?
Viele Grüße
Stefanie

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Postby cyjo5 » 04 Feb 2016 19:01
Hallo Stefanie.

Ich selbst nutze den EL Profito seit einigen Wochen nicht mehr. Bin auf das altbewerte Fetrilon 13% zurückgegangen.
Der Grund: In meinem 360 Liter Becken (120x50x60 - schwach beleuchtet mit z.Zt. einer EasyLED 1047) habe ich ProFito wöchentlich auf 0,05mg/Liter aufgedüngt; habe fast nur langsam wachsende Sachen drin. Verbrauch war lt. Messung OK und es zeigten sich auch keine Mangelerscheinungen. Dafür allerdings wuchsen mit zunehmender Düngedauer wunderschöne Bartalgen für die ich auch keine andere Erklärung fand. Habe dann mal Tante G.... bemüht und mehrere Berichte gefunden denen zu Folge Profito Bartalgen 'fördert'.
Nachdem ich jetzt umgestellt habe auf Fetrilon in gleicher Dosierung (0,05mg/L) sind die Bartalgen wieder verschwunden. Mangelerscheinungen gibt es auch keine. Lt. einem alten DRTA Bericht liefert Fetrilon zusätzlich auch noch Mn obwohl nicht extra ausgewiesen. Alles andere kommt bei mir ausreichend übers LW mit (denke/hoffe ich mal) da meine Pflanzen so ganz gut wachsen. Durch die um 50% reduzierte Beleuchtung (Scheiben und Anubias bekamen Punktalgen) hat sich auch die Zudüngung von Macros erledigt. Der Fisch-/Futtereintrag an Macros reicht aus und die Fische schwimmen noch freier und entspannter im Becken rum als vorher. Besatz: Schwarze Phantome, Garra Flavatra, Otocynclus, div. Zwergbuntbarsche, Amanos, Corydoras Paleatus.
Viele Grüße
Frank

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Postby Tobias Coring » 04 Feb 2016 19:50
Hi,

Fetrilon enthält reines Eisen-EDTA 13%, da ist ganz sicher nichts an Mangan enthalten. Wenn es drin wäre, würde es wohl Compo auch vermarkten, da es dann ja nicht nur ein Eisendünger wäre.

Profito ist ebenfalls nicht Bartalgen-fördernd. Algen entstehen auf Grund von Ungleichgewichten im Becken, da würde ich wohl eher ansetzen und nicht ein Produkt als "algenfördernd" bezeichnen. Die vorgenommene Dosierung und die ggf. nicht vorhandenen anderen Nährstoffe im Becken mögen ggf. Algen gefördert haben, jedoch nicht das Produkt selber.

El-Ferro ist kein "Volldünger", sondern nur ein Eisen-Zusatzdünger. Profito wäre der Volldünger, welcher jedoch nicht unbedingt wöchentlich zugesetzt werden sollte, sondern eher täglich, da Profito recht sanft stabilisiert ist. Da Easy Life nicht akkurat deklariert kann man über die Komplexbildner nur mutmaßen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby cyjo5 » 04 Feb 2016 21:23
Hallo Stefanie.

Bitte Entschuldige, wenn ich mal kurz OT gehe.

@ Tobi: Hi, Ich behaupte ja nicht, das dem bei Fetrilon so ist, sondern habe nur gesagt das ich es so in einem Artikel gelesen habe.

Das gleiche gilt für Profito. Ich behaupte nicht, daß der Bartalgen fördernd ist, sondern nur was im Netz zu finden ist. Komischer Weise haben sich nach Wechsel von Profito auf Fetrilon (ja, der Unterschied ist mir durchaus bewußt) ohne Änderung anderer Parameter die Bartalgenprobleme wieder erledigt. Da wird dann wohl kaum ein anderes Ungleichgewicht der Fall sein, oder???
Desweiteren gibt EL ja eine wöchentliche Zugabe von Profito vor, keine tägliche. Und der Verweis für Stefanie auf Fetrilon macht ja durchaus Sinn, da Sie ja die SE separat zuführt.

That's all for now.
Viele Grüße
Frank

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Postby Öhrchen » 04 Feb 2016 21:46
Hallo,
ich hatte, und habe, auch lange Zeit Probleme mit einerseits zu viel Mikronährstoffe (=Pinselalgen) und gleichzeitig Eisenmangel.
Darum dünge ich nach dem WW nur vorsichtig auf (Zielwert ca 0,05mg/l Fe) und ergänze 1-2 tägig mit Eisen spezial, der ja nur Fe und Mangan enthält, und schwach chelatiert ist. Also im Prinzip ähnlich wie Fetrilon, nur mit Mn dabei.
Was ich suche, ist ein im Einzelhandel erhältlicher Volldünger, mit dem ich einmal wöchentlich den Zielwert von ca 0,05mg Fe erreichen kann, das als "Basis" verfügbar bleibt.
Ich dachte, der ELFerro geht vielleicht, weil die Firma was von Stabilisatoren drauschreibt. Aber das scheint ja nicht so zu sein.

Grüße
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Postby Wuestenrose » 04 Feb 2016 22:30
'N Abend...

@cyjo5
cyjo5 wrote:@ Tobi: Hi, Ich behaupte ja nicht, das dem bei Fetrilon so ist, sondern habe nur gesagt das ich es so in einem Artikel gelesen habe.

Selbst unter der Voraussetzung, daß die da angegebene, ominöse "private Analyse" stimmt, kann man den Mangan-Anteil im Fetrilon getrost vernachlässigen. Ein ausgewogenes Fe:Mn-Verhältnis liegt bei 1:0,4...0,6. Nach den dortigen Angaben beträgt es beim Fetrilon aber nur 1:0,0018.

Man begeht keinen Fehler, wenn man Fetrilon als reinen Eisendünger ansieht.

Und zum behaupteten Profito-Algenzusammenhang: Ich verweise mal ganz vorsichtig darauf, daß Aquarianer meiner Beobachtung nach besonders anfällig dafür sein, warum weiß ich nicht, Scheinzusammenhänge zu konstruieren.

@Öhrchen
Öhrchen wrote:ich hatte, und habe, auch lange Zeit Probleme mit einerseits zu viel Mikronährstoffe (=Pinselalgen) und gleichzeitig Eisenmangel.

Äh, Eisen ist ein Mikronährstoff. Was also? Zuviel oder zuwenig?

Zum "zuviel": Hier mein Cube und seine Wasserwerte: http://www.flowgrow.de/naehrstoffe/dungeplan-t37098-165.html#p303539. Zuviel?

Den Cube habe ich als Experiment gestartet, wie sich Dünger, die eigentlich für Landpflanzen zugeschnitten sind, im Aquarium verhalten. Und, was soll ich sagen, ich habe noch kein so bei hervorragendem Pflanzenwuchs problemlos laufendes Aquarium gehabt wie diese zwoeinhalb Liter Wasser.


Grüße
Robert
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Postby Öhrchen » 04 Feb 2016 22:57
Hi
Zuviel vom Rest. Oder die so oft verbreitete Meinung Rotalgen=Zuviel Mikros und zu wenig CO2 stimmt nicht...Fakt ist, in dem Becken zeigten sich Eisenmangelsymptome, gleichzeitig nahmen die Pinselalgen zu, wegen denen ich die Mikrodüngung reduziert hatte.
Letztendlich lag das Problem wohl bei einem "Nährstoff", den ich nicht bedacht hatte, nämlich dem Licht.
Da ich das nun behoben habe, möchte ich mich wieder an eine Eisendüngung mit Volldünger und ergänzendem (Eisen)spezialdünger wagen.
Um mal wieder zum Thema zu kommen ;)
Was ist mit JBL Ferropol, den würde ich auch hier bekommen.
Ansonsten bestelle ich halt doch, einen Dünger mit bekannten Parametern.
Viele Grüße
Stefanie

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Postby java97 » 04 Feb 2016 22:58
Hallo Stefanie,
Öhrchen wrote:ich hatte, und habe, auch lange Zeit Probleme mit einerseits zu viel Mikronährstoffe (=Pinselalgen) und gleichzeitig Eisenmangel.

Ich denke mal, Du meinst mit "Mikronährstoffen" Spurenelemente, also, das, was außer Fe (und Mn) noch so im Eisenvolldünger enthalten ist, richtig?
Darum dünge ich nach dem WW nur vorsichtig auf (Zielwert ca 0,05mg/l Fe) und ergänze 1-2 tägig mit Eisen spezial, der ja nur Fe und Mangan enthält, und schwach chelatiert ist. Also im Prinzip ähnlich wie Fetrilon, nur mit Mn dabei.

Du düngst also Fe-Mn-betont aber ansonsten SE-reduziert.
Mache ich auch. Ich habe auch den Verdacht, dass die gängigen Volldünger für meinen Bedarf zu viele SE ins Wasser bringen, besonders dann, wenn man eher selten Wasserwechsel macht.
Was ich suche, ist ein im Einzelhandel erhältlicher Volldünger, mit dem ich einmal wöchentlich den Zielwert von ca 0,05mg Fe erreichen kann, das als "Basis" verfügbar bleibt.

Willst Du, dass die "Fe-Basis" permanent stabil bleibt? Wozu das? Wenn der Basis-Wert stabil bleibt, wird ja nichts verbraucht. Also macht das ja eigentlich keinen Sinn...Mehr Sinn macht es doch, wenn das Fe und die SE so chelatiert sind, dass sie nur langsam, z.B. innerhalb einer Woche bis zur nächsten Nachdüngung, verbraucht werden.
Dazu eignet sich jeder etwas stärker chelatierte Volldünger (AR Mikrobasic, Ferrdrakon, JBL proscape Fe+microelements, Dennerle V30,...)
Ich dachte, der ELFerro geht vielleicht, weil die Firma was von Stabilisatoren drauschreibt. Aber das scheint ja nicht so zu sein.

Das Wort "Stabilisator" sagt wohl, genau wie der Begriff Chelator, und das ist damit wohl gemeint, nicht wirklich viel über die Haltbarkeit im Wasser aus. Es gibt halt schwache und starke Chelatoren (Stabilisatoren).
Außerdem ist der EL Ferro ja kein Volldünger und das war es doch eigentlich, was Du zwecks wöchentlicher Düngung suchst, oder?
schöne Grüße
Volker
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Postby java97 » 04 Feb 2016 23:02
Hi Stefanie,
Öhrchen wrote:Letztendlich lag das Problem wohl bei einem "Nährstoff", den ich nicht bedacht hatte, nämlich dem Licht.

Zu viel oder zu wenig?
Hier schreibst Du aber noch was anderes:
ich hatte, und habe, auch lange Zeit Probleme mit einerseits zu viel Mikronährstoffe (=Pinselalgen) und gleichzeitig Eisenmangel.
Darum dünge ich nach dem WW nur vorsichtig auf (Zielwert ca 0,05mg/l Fe) und ergänze 1-2 tägig mit Eisen spezial, der ja nur Fe und Mangan enthält, und schwach chelatiert ist. Also im Prinzip ähnlich wie Fetrilon, nur mit Mn dabei.

Wenn es an den Mikros nicht lag, warum willst Du dann SE-reduziert düngen??
schöne Grüße
Volker
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Postby Wuestenrose » 04 Feb 2016 23:05
'N Abend...

java97 wrote:Mache ich auch. Ich habe auch den Verdacht, dass die gängigen Volldünger für meinen Bedarf zu viele SE ins Wasser bringen, besonders dann, wenn man eher selten Wasserwechsel macht.

Gut, dann auch an Dich die Frage: Wann ist es zuviel? Ist das zuviel? Meiner Erfahrung nach: Nein!

Ich stimme daher Tobi zu:
Tobias Coring wrote:Algen entstehen auf Grund von Ungleichgewichten im Becken, da würde ich wohl eher ansetzen und nicht ein Produkt als "algenfördernd" bezeichnen.


In diesem Sinne,
Robert
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Postby Öhrchen » 04 Feb 2016 23:07
Hallo Volker,
ich weiß ja nicht, was nun wirklich "zu viel " ist, wenn gesagt wird, Rotalgen werden dadurch getriggert. Eisen selber, in meinem Fall, wohl nicht. Magnesium wohl auch nicht. Kalium macht andere Symptome. Stimmt, dann bleiben nur noch SE.

JBL Proscape oder Dennerle V30 sind also auch stärker chelatiert?

Grüße
Stefanie
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Postby Öhrchen » 04 Feb 2016 23:21
Hi

java97 wrote:Hi Stefanie,
Öhrchen wrote:Letztendlich lag das Problem wohl bei einem "Nährstoff", den ich nicht bedacht hatte, nämlich dem Licht.

Zu viel oder zu wenig?
Wenn es an den Mikros nicht lag, warum willst Du dann SE-reduziert düngen??


Ich bin noch nicht sicher mit dem Licht. Ich hatte die beiden Röhren vor 1 Jahr (oder länger?) eingesetzt, 2x24W auf rund 55Liter. Röhren waren von einem anderen Hersteller als vorher immer. Ungefähr da fingen die Probleme mit den Algen an, was mir aber erst im Rückblick auffiel - nachdem ich vor zwei Wochen wieder Röhren vom alten Hersteller eingebaut habe.
Ich hatte vorher schon mit einer vorsichtigen Volldüngung begonnen, nachdem das Pflanzenwachstum fast stagnierte ("Sch*** auf die Pinselalgen, die Pflanzen brauchen was zu fressen" ). Aber die sichtbare Veränderung kam erst nach dem Röhrenwechsel. Pflanzen wieder wachsend, die roten wieder rot. Pinselalgen scheinen zu stagnieren.
Darum will ich erstmal so weitermachen, vielleicht komme ich ja wieder zu dem Punkt, wo ich (wie früher) einfach nur normalen Volldünger nehmen kann.

Grüße
Stefanie
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Postby java97 » 04 Feb 2016 23:32
Hallo Stefanie,
Röhren vom anderen Hersteller? Andere Lichtfarbe? Ich kann mir einen Zusammenhang nicht wirklich vorstellen...
Aber letztendlich muss jeder den passenden Weg für sein individuelles Aquarium finden. Ich fahre mit der SE-reduzierten Düngung sehr gut.
Pinselalgen habe ich ewig nicht gesehen, Bartalgen zuletzt vor 4 oder 5(?) Jahren. Nur ab und zu mal zeigen sich ein oder zwei Thorea-Püschelchen auf alten Farnblättern, die ich zunächst mit Bartalgen verwechselt hatte, aber die lassen sich ja zum Glück ganz leicht abzupfen. Damit kann ich leben.
schöne Grüße
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Postby nik » 05 Feb 2016 10:43
Hallo Stefanie,

ich hatte den Post schon abgeschickt und sah dann Franks(Cyjo5) Post - und hatte keine Lust mehr meinen umzuschreiben. Tobis Post war mir angenehm, meiner hätte enthalten was Tobi angeführt hat.

Frank, deine Betriebsweise, mit Schwachlicht, Düngung über Futter und ausschließlich Fetrilon empfinde ich als zu speziell um sie als allgemeine Lösung in den Ring zu werfen. Bezüglich Glaubens und Hoffens auf Spurenelementeversorgung durch Leitungswasser kannst du dir selbst einen sicheren Überblick mittels der Trinkwasseranalyse deines Wasserversorgers verschaffen. Vielleicht hast du ja tatsächlich ein (unbehandeltes!) Trinkwasser, das Spurenelemente enthält. Deine Rückmeldung wäre interessant und würde mich freuen.
Ansonsten bin ich in Spurenelementen immer reichlich unterwegs. Es ist schlussendlich nicht sicher zuordenbar, aber bei meiner Betriebsweise gehen Rotalgen überhaupt nicht. Nie! SE mögen manchmal Auslöser sein, aber die eine direkte Ursache für Rotalgen können sie nicht sein!

Inzwischen ist ja auch raus, dass Stefanies Aquarium üppig Licht hat. Stefanie, just my 2 cents zum Profito, den ich seinerzeit in 2L und 5L Kanistern verbrauchte. Das ist ein guter, schwächer chelatierter Volldünger mit einem schon höheren Fe-Anteil. Trotzdem ist nach einer Zugabe nicht lange etwas zu messen. Tobi hatte es schon erwähnt, eine Aufteilung der Wochendosis ist sinnvoll. Es ist ein Dünger über den man schon mal verführt ist reichlicher Eisen zuzugeben. Ich dünge eher auf Sicht und das sollte man bei dem Profito auch tun. Also ruhig mal Mängel abwarten.

Ich habe den sein gelassen, weil der über lange Zeiträume, d.h. Jahre, mir zu viel, merkbar, sichtbar Eisen zuführte. Das ist kein Fehler des Düngers an sich sondern in seiner Chelatierung begründet. Das betrifft alle schwach chelatierten Volldünger. Den einzigen Fehler, den der Profito hat, ist, dass EL sich in der Deklaration der Chelatoren ziert.

Also, wenn ich in einer Situation wie du wäre und einen vor Ort sicher verfügbaren Dünger bräuchte, dann nähme ich auch den Profito.

Gruß, Nik
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Postby Öhrchen » 05 Feb 2016 11:05
Hallo,

danke @nik für deine Meinung.
Daß der Profito nicht lange nachweisbar ist, habe ich aus meinen Anfangszeiten so in Erinnerung, das war mein erster Eisendünger. Damals war ich noch viel "Messfixierter" als jetzt und dachte, der Dünger kann ja nicht gut sein, wenn er so schnell "weg" ist :stumm: Eisen habe ich nun schon lange nicht mehr nachgemessen, da gucke ich jetzt u.a. auf meine Muchelblumen als Indikator.

@java97 /Volker: Tja, mit dem Licht... Ich bin auch davon ausgegangen, daß Lichtfarbe, und Hersteller der Röhren, keine Rolle spielen. Und daß man sie auch erst austauscht, wenn sie flackern oder merklich nachlassen.
Nur ist es in dem Fall schon ein seltsames Zusammentreffen. Ich nenne jetzt mal die Marken, ist ja meine persönliche Erfahrung, keine generelle Aussage zu den Produkten.
Normalerweise habe ich JBL Röhren eingebaut, die Tropic, also 4000K (ich mag das gelbe Licht). Irgendwie habe ich die nicht bekommen oder die anderen waren billiger, also habe ich dann Röhren von Juwel genommen, auch 4000K.
Alles jeweils mit Reflektor.
An der Düngung und sonstigen Behandlung des Aquariums habe ich zunächst nichts geändert. Dann fing das an mit den Pinselalgen, die ich bis dato auch noch nicht kannte in diesem Aquarium. Ich begann an, die Düngung in Richtung SE-arm zu verändern, düngte nur noch mit AR Spezial Eisen und ab und zu Sealutions Salz. Damit schien es erst besser zu werden (gibt auch einen Thread dazu hier). Leider hielt das nicht lange, und es kam letztendlich zu der besagten Situation Eisenmangel+reichlich Pinselalgen+Stagnation des Wachstums. Ich probierte generell noch etwas rum - habe den Filter ausgeräumt, testete andere Nitrat-und Phosphatmengen. (Noch) größere Wasserwechsel. Keine Veränderung. CO2 und eben die Beleuchtung (da habe ich die Zeit allerdings um 1h, auf 9h, reduziert) blieben gleich.
Bis mir endlich ein "Licht" aufging, und mir auffiel, daß die besagten Juwel-Röhren ja nun auch eine ganze Zeit im Einsatz waren.
Jetzt sind wieder JBL Röhren drin, und die Situation bessert sich, zumindest in Bezug auf Pflanzenwachstum. Was mit den Algen wird, kann ich noch nicht so recht sagen - die vorhandenen haben sich nicht verändert, es kamen aber auch nicht merklich neue dazu, obwohl ich jetzt wieder etwas Volldünger (den nun unbrauchbarern Kramerdrak) benutze.

Die Idee, Volldünger zum Aufdüngen, und zudüngen mit Eisen(Mn)Dünger stammt übrigens aus dem "Weg zum optimalen Düngesystem". War mir einfach auch sympatisch und nachvollziehbar, so, wie das Aram da zusammengefasst hat.
Viele Grüße
Stefanie

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