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Beitragvon mdeisenr » 14 Jan 2018 12:17
Hi in die Runde!
Kurz zu mir: Höre auf den Namen Matthias, 47j.,tippe am Handy (bitte um Nachsicht) und versuche gerade einzusteigen ins Aquascaping.
Habe von einem Freund nen Aquael 30l Set und 9kg Scapers Soil und einen Eimer Steime geerbt.
Ich würde gerne probieren, ob sich das Hobby in meinen Alltag eingliedern lässt (schließlich geht es hier um Lebewesen) und wollte von daher zunächst mit dem Set starten, noch eine Bio CO2 Anlage zulegen und bei erfolgreichem Gelingen später nachinvestieren. Aber halt nicht svhon im Vorfeld zu viel ausgeben. Auch wenn uch dann uU doppelt kaufe.

Jetzt habe ich das Dilemma bevor es richtig losgeht. Wasserwerte.... 21,3 GH, 14,5 KH...

Wie es aussieht komme ich somit nicht um Osmose herum, oder? Hätte gerne ein paar Bodendecker (HCC und ein niedriges Gras, Moos als Aufsetzer für Steine und nen Bäumchen und was höheres f+r den Hintergrund. Besatz Garnelen und Schnecken. Gerne was von den pflegeleichten roten und blauen. Sorry, wei die Namen noch nicht, aber das hat ja noch 2 Monate Zeit ca. Bis die einziehen können ;-)

Wenn Osmose. Tut es die Dennerle 190 oder was preislich Vergleichbares?
Ich nehme ja besser (was ich bis jetzt gelesen habe) reines Osmosewasser, welches ich dann auf die Zielwerte aufsalze, oder? Wie sollten die ca. aussehen? Ich verliere, ganz ehrlich, gerade den Überblick...
Beim Einfahren direkt mit OW oder erstmal mit LW? Wie gehe ich denn am besten vor, geht OW mit dem Scapers Soil?
Sorry für die oft gestellten Fragen. Aber je mehr ich lese, dedto ratloser werde ich.
Von daher bin ich echt für jede Hilfe dankbar.

Gruß vom Matthias

PS: Probiere gerade mit dem Hardscape rum. Fotos folgen
mdeisenr
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Beitragvon Ehrenfelder » 14 Jan 2018 12:23
Hi,
bei 30 Litern ist ein Vollentsalzer von Gralla oder Aquarichtig evtl. auch eine Option? Dürfte bei Dir ewig halten ohne das du regenerieren müsstest. Kein Abwasser. Keine Probleme mit dem Wasserdruck.
Ich nutze einen VE für 350 L und komme gut zurecht damit.
Gruß

Marcus
Ehrenfelder
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Beitragvon SalzigeKarotte » 14 Jan 2018 12:27
Also ich kan dir die Osmotech Hobby 150GPD empfehlen. Hat mehr Durchsatz Durchsatz als die Dennerle (570l/Tag vs 190l/Tag) und kostet 70€(gibts auch mit 190l/Tag da kostet sie nur 40€). Mit der Anlage bereite ich mein Wasser vor

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Grüße
Julius

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Beitragvon mdeisenr » 14 Jan 2018 12:39
Danke schonmal für die Ratschläge. Vollentsalzer muss ich mir mal anschauen, hatte ich bisher noch nicht im Blick.
Aber Entsalzen oder Osmose muss wohl sein, oder?

Wie ist das beim Einfahren?
Zunächst mit dem Soil und Leitungswasser oder direkt Osmose, bzw. Entsalzer?

Schönen Sonntag wünscht der Matthias
mdeisenr
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Beitragvon -MerlyN- » 14 Jan 2018 13:01
Muss nicht.
So schlimm sind die Werte nicht. In Berlin haben wir härteres Wasser und die meisten Berliner fahren ihre Aquarien damit problemlos. Neocardinia benötigen ohnehin etwas härteres Wasser.

Ich selbst benutze allerdings auch einen Vollentsalzer (von Aquarichtig) mit 22500 Härtelitern und einem nachgeschalteten Mischbettentsalzer. Mein Leitungswasser hat einen Leitwert von 750-800 µS/cm und ich senke den auf ~400. Bei einem Verbrauch von etwa 65 Litern pro Woche muss ich den ungefähr einmal im Quartal regenerieren.
Der Aufwand hält sich in Grenzen.
VG,

Merl
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Beitragvon unbekannt1984 » 14 Jan 2018 17:03
Hallo Matthias,

mdeisenr hat geschrieben:Jetzt habe ich das Dilemma bevor es richtig losgeht. Wasserwerte.... 21,3 GH, 14,5 KH...

wie sieht es bei dir mit Regenwasser aus? Also wenn du in einem Hochhaus wohnst, dann kommst du da nicht unbedingt heran, aber wenn du auf dem Land wohnst, dann ist ein Regenfass für 20€ preislich kaum zu schlagen. Die Frage ist dann lediglich: Kommt da Etwas unerwünschtes vom Dach mit?

Wie ist das beim Einfahren?
Zunächst mit dem Soil und Leitungswasser oder direkt Osmose, bzw. Entsalzer?

Also die Leute von Garnelenhaus empfehlen zunächst etwas stärker aufgesalzenes Wasser zum Einfahren. Man kann natürlich auch erstmal Leitungswasser nehmen und dann auf Osmose/Vollentsalzer umsteigen.

Apropos Aufsalzen: Wie sehen denn die restlichen Wasserwerte bei dir aus? Eventuell kommen ja recht brauchbare Kombinationen aus deinem Wasserhahn, dann wäre verdünnen (verschneiden) anstelle von aufsalzen möglich.

SalzigeKarotte hat geschrieben:Also ich kan dir die Osmotech Hobby 150GPD empfehlen.

Ja, die günstigen Anlagen gibt es von etlichen Herstellern ohne nennenswerte Unterschiede. Der größte Nachteil an den Dennerle-Anlagen ist: Die geben die Tagesmenge bei 4 bar Wasserdruck an, Osmotech und andere Hersteller bei 3 bar, d.h. nominell gleich Leistungsfähige Anlagen von Dennerle sind üblicherweise langamer.

Und wie ist der Druck auf deiner Wasserleitung?
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon jgottwald » 14 Jan 2018 17:27
Hallo Torsten
keine Membrande der Welt wird bei 3 bar gemessen, die werden alle bei 50 PSI oder sogar mehr gemessen. Wenn jemand also die gleiche Leistung bei 3 bar angibt, nun dann verspricht er mehr wie er halten kann. Allerdings bleibt da noch der alte Trick mit dem zu kleinen Flow, dann passt alles wieder. Dann setzen wir die Haltbarkeit der MEmbrane runter und fertig. Auch wird keine Standardmembrane dieser Welt mit 1:1 oder 1:2 bei normalen Deutschen Leitungswasser lange laufen.
mfg
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Beitragvon unbekannt1984 » 14 Jan 2018 17:54
Hallo Jörg,

jgottwald hat geschrieben:Auch wird keine Standardmembrane dieser Welt mit 1:1 oder 1:2 bei normalen Deutschen Leitungswasser lange laufen.

jetzt muss ich aber mal fragen, was "normales deutsches Wasser" ist: Sprichst du von Würzburger Betonwasser (39° dH) oder eher 14° dH (wie es im Sauerland verbreitet ist)? Also die Streuweite ist beachtlich, ich habe dazu folgendes gefunden: Loermecke - Wasserhaerte.

keine Membrande der Welt wird bei 3 bar gemessen, die werden alle bei 50 PSI oder sogar mehr gemessen.

50 PSI sind doch ziemlich genau 3,45 bar? Verbrät Dennerle die restlichen 0,55 bar im Sediment- und Kohlefilter? Gut, du bist in Sachen Osmose hier der Profi, ich glaube dir mal... Aber von 1:1 bzw. 1:2 Verhältnis habe ich hier nichts geschrieben.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon jgottwald » 14 Jan 2018 18:10
Hallo Torben
es gibt keinen Hersteller für Membrane Sheet Namens Dennerle oder Osmotec. Aus diesem Sheet werden die Membranen gewickelt und dafür gibt es Datenblätter vom Hersteller. Der hat dies gemessen unter ganz bestimmten Parameter und gibt die in den Datenblättern an. Wenn man also GE, Torray oder DOW Sheet verwendet , dann muss man diese Dinge weiter geben. Der Unterschied zwischen 3 bar und 4 bar ist schon ein ganze Menge für eine Membrane.
Also in China hat das Wasser oft einen Leitwert von 100 wenn überhaupt. Die Junges da drüben bauen dir alles und das klapppt dann auch sehr gut bei dem Wasser dort. A+O baut z.b . eine 2: 1 Anlage , aber mit einem Polyphosphatfilter vorweg, Ich kann aber den den Sinn nicht richtig erkennen bei der Anlage, vermutlich hat man im Reinwasser aufgrund der hohen Konzentration sehr viel Phosphat. Wie gesagt die Chinesen bauen dir alles, selbst Anlagen ohne Abwasser. Ich hatte das vorhin schon geschrieben, was bei dir möglich ist, das kann ein paar Kilometer ganz anders sein. Unser Leittungswasser hat auf einmal ein LW von 905 vor ein paar Monaten waren es 680 . Das Geheimniss: man verwendet Wasser auf zwei Brunnen und mischt das.
Das Thema Abwasser ist auf ein Kaufentscheid für Anlagen. Doch mal ganz einfach; bei 20 GH hat ich bei eine 1:1 Anlage locker 39 GH auf der Abwasserseite. Ohne Pflege ist da nichts.
mfg
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Beitragvon omega » 15 Jan 2018 14:22
Hi,

-MerlyN- hat geschrieben:Neocardinia benötigen ohnehin etwas härteres Wasser.

echt jetzt? Meine (Neocaridina) gedeihen in ~1°dKH, ~3°dGH, 120µS/cm.

Mein Leitungswasser hat einen Leitwert von 750-800 µS/cm und ich senke den auf ~400.

400 ist für tropisches Süßwasser (außer Malawi, Tanganjika und vergleichbare) immer noch sehr hoch. Hier kommen im Schnitt 536µS/cm aus der Leitung. Nicht so weit weg von 400, mir aber viel zu salzhaltig.
Ich denke, wenn Entsalzung, dann konsequent.

Grüße, Markus
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Beitragvon Wuestenrose » 15 Jan 2018 21:23
'N Abend...

mdeisenr hat geschrieben:Vollentsalzer muss ich mir mal anschauen, ...

Das würde ich mir an Deiner Stelle nochmal stark überlegen. Ich besaß mehrere Jahre einen Vollentsalzer. Das Gepritschle mit Säure und Lauge zum Regenerieren ging mir zunehmend auf den Keks. Salzsäure entwickelt ätzende Dämpfe, die ganz lustig die Chromarmaturen im Bad angreifen. 2005 hatte ich dann keinen Bock mehr und ich bin auf eine Umkehrosmoseanlage umgestiegen. Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Nie wieder Vollentsalzer!

Grüße
Robert
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Beitragvon mdeisenr » 17 Jan 2018 10:05
Hi in die Runde!

Kurzes Update von meiner Seite.
Ich habe mir jetzt die Osmotech Profi mit 150GD bestellt.
Irgendwie macht das nen "einfacheren" Eindruck als die Vollentsalzung...
Dazu gleich den Aufhärter und ein Leitwertmessgerät.
Habe meine Pfütze mit LW gestartet und bisher 2x (im täglichen Rhythmus) WW, ca. 60% gemacht.
Wenn die Anlage da ist, habe ich vor in der ersten Woche weiter täglich 50% WW zu machen mit aufgesalzenem Wasser auf nen Leitwert von 200. Passt das so?
Wann sollte ich das Aufdüngen anfangen? Habe mir Water Rebel NPK Basic und Eisen Basic bestellt.
Die erste Woche(n) dann runterdosiert. Bio Co2 hängt schon drin, Dauertest ist grün.

Ich werde sicherlich neue Fragen haben oder unsicher sein.
Kurze Frage in die Runde, da ich nicht weiß, was hier "lieber gesehen" ist: Neuer Faden, oder hier weiter?

LG vom Matthias
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Beitragvon Julian-Bauer » 17 Jan 2018 11:06
Hallo Matthias,

wieso denn jeden Tag einen Wasserwechsel? Halte ich für nicht notwendig und gerade mit dem Osmosewasser wird ja auch viel Abwasser erzeugt. Würde die Wechselintervalle am Anfang gleich halten wie später auch, wöchentlich ca 50%.
Sonst schmeißt du doch täglich CO2, Dünger und sehr viel Wasser unnötig weg?

Wenn Probleme auftreten kannst du sie hier kurz anreisen und ggf. nen neuen Thread eröffnen sollte es hier keine Antworten diesbezüglich geben. Schätze es werden Algen kommen, dann die Frage in der Rubrik erste Hilfe stellen.

Ansonsten:
https://www.aquasabi.de/aquascaping-wiki/algen/algen-in-der-einfahrphase

https://www.aquasabi.de/aquascaping-wiki/algen/algen-im-aquarium

https://www.aquasabi.de/aquascaping-wiki/algen/bakterienbluete

https://www.aquasabi.de/aquascaping-wiki/algen/blaualgen
Gruß Julian

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Beitragvon mdeisenr » 17 Jan 2018 11:27
Danke Julian, die Links checke ich gleich mal.
Ich hatte gelesen, dass man in der Einfahrphase mit Soil am Anfang öfters wechseln soll.
Ich denke, in der ersten Woche sind ein paar mehr evt. nicht verkehrt, da ich im Augenblick ja noch LW drin habe.
Oder bietet sich dann eher einmal ein größerer WW an?

Fuß vom Matthias
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Beitragvon Julian-Bauer » 17 Jan 2018 11:48
bedeutet "geerbt" dass das becken und der soil bereits genutzt wurden?

bei neuem soil werden z.b. nitrat am anfang ans wasser abgegeben. der dennerle soil ist wohl aber recht schwach gedüngt. habe aber selber keine erfahrungen mit soil
Gruß Julian

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