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Postby sniper » 21 Apr 2017 20:50
Hallo,

Irgendwie habe ich das Gefühl das mein Dünger nicht funktioniert. Manche Pflanzen schauen ganz gut aus, andere nicht so.

Ich habe heute einen 50% Wasserwechsel gemacht und direkt im Anschluss eine Wasseranalyse durch zu führen mit dem JBL Test Koffer.

Ich bewußt nicht gedüngt um die Werte nach dem Wasserwechsel zu erfassen.

Hier kurz die Daten von meinem Becken:

Becken: Juwel Rio 180 ohne Innenfilter. Somit 200l Brutto
CO2 Anlage: ist vorhanden
Beleuchtung: Daytime Matrix mit 3 UBRW und 2 UW Cluster. Ich schätze die Beleuchtung als Hoch ein
aktueller Dünger: JBL Ferropol 50ml nach Wasserwechsel und Ferropol24 4 Tropfen am Tag

Hier nun die Daten vom Wassertest:

PH: 7,4 -> wird auf 7,3 runter gehen durch das CO2 und PH-Controller
KH: 13,5
GH: 23
NH4: <0,05
NO2: 0,05
CU: <0,1
O2: 8
NO3: 1
PO4: <0,02
SiO2: >6
Fe: <0,05

Wenn ich die Daten hier auf der Seite in den Rechner eingebe, dann bekomme ich Phosphat, Kalium und EIsenvolldünger als Empfehlung genannt.

Was sagt Ihr zu dem ganzen?


Gruß Patrick
gruß Patrick
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Postby WTCube » 22 Apr 2017 07:35
Hallo Patrick,

zu einen tut sich mit deiner Wasserhärte sich die eine oder andere Pflanze schwer. Es geht, teste einfach welche der Pflanzen damit gut klar kommt, ansonsten kommst du um Umkelhrosmose oder Vollentsalzer nicht rum.

Auf der anderen Seite ist der JBL Ferropol ohne Nitrate und Phosphate diese Makroelemente brauchts halt zum Pflanzenwuchs. Dein Wassertest bestätig das. Du schreibst nichts zu deinem Besatz. Wenn du ausreichend Fische drin hast dann würden die Makros durch das Futter und die Fischausscheidungen geliefert.

Du findest hier im Forum eine Menge Artikel zur Nährstoffversorgung von Pflanzen.
Grüße Helmut
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Postby sniper » 22 Apr 2017 09:27
Hallo Helmut,

mein Besatz besteht aus einem paar Kakaduzwergbuntbarschen. 7 Sterbai, 3 Prachtflossensauger, 3 Otocinclus, 8 Glühlichtsalmler und 6 kardinalfische. Ebenso sind noch einige Schnecken drin die aufräumen.

zwecks Osmose bin ich am überlegen. Ich habe nur das Problem das ich das Becken fest an Wasser und Abwasser angeschlossen habe. Möchte nun ungern wieder mit Wasser schleppen hantieren müssen. Gibt es da eine Möglichkeit? Das Wasser kommt temperiert schon am Becken an.

gruss Patrick
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Postby sniper » 28 Apr 2017 23:19
Habe oben bei den Angaben leider eine falsche Angabe.

GH habe ich mit 10ml Wasser und Tröpfchentest gemacht. Bei 10ml entspricht das ganze jedoch nicht 1 Tropfen pro dH sondern 0,5 Tropfen. Somit wäre es laut Tröpfchentest 11,5 als Gesamthärte.

Ich habe habe mir nun noch zusätzlich ein Leitfähigkeitsmessgerät gekauft und die Wasserwerte vom Netzbetreiber eingesehen.

Wasserwerte:

Laut Netzbetreiber im Feb.17

GH: 13,5
Leitfähigkeit 576

Laut Tröpfchentest habe ich einen GH von 12
Laut Leitfähigkeitsmessung eine Leitfähigkeit von 600 was bei den 33 eine GH von 17 entsprechen würde.


Irgendwas stimmt doch nun aber nicht.

Ich lese überall das man die Leitfähigkeit mit 33 teilt, um auf den KH Wert zu kommen. Ich weiss das dies nur Grob gerechnet ist. Jedoch würde ich bei den Werten Vom Netzbetreiber nicht auf die 33 kommen.

576 / 13,5 = 42,7

Würde ich jetzt meine 600 durch die 42,7 teilen, käme ich auch auch auf KH 14 bw teile ich die 576 durch 33, komme ich auf einen Wert von GH 17

Wo liegt den nun der Fehler?

hier noch der Link von den Wasserwerten:

https://www.stw-frankenthal.de/fileadmin/user_upload/Wasseranal_BoRo_0217_web.pdf

gruss Patrick
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Postby nik » 29 Apr 2017 08:04
Hallo Patrick,

die KH lässt sich aus der in deiner Trinkwasseranalyse angegebene KS 4,3 mit 5,42 mmol/l (x 2,8 = 15,176 °dH) errechnen.
Die GH wird mit 13,5 °dH angegeben. Das ist dann der eher ungewöhnliche Fall KH > GH. Das ist dann auch der Grund, warum deine Rechnerei nicht funktioniert.

So ein Wasser verschneidet man mit Osmosewasser und da das sowieso in Mg knapp ist, d.h. ergänzt werden muss, wird die GH wieder größer als die KH. In dieser Weise würde ich das betrachten und bei Bedarf GH und KH überprüfend ertröpfeln.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Wuestenrose » 29 Apr 2017 10:27
Mahlzeit…

sniper wrote:Ich lese überall das man die Leitfähigkeit mit 33 teilt, um auf den KH Wert zu kommen.

Nö, nicht überall, sondern eigentlich nur bei H.-J. Krause, der im "Handbuch Aquarienwasser" diesen Faktor in die Aquaristik eingeführt hat, und auch nicht bezogen auf die KH, sondern auf die GH.

Krause schreibt auch nur von einem "groben Richtwert", trotzdem ist der Wert meiner Meinung nach zu tief angesetzt. Ich würde ihn eher um 40 herum sehen.


Grüße
Robert
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Postby sniper » 29 Apr 2017 11:08
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe mir nun andere Analysen von Wasserwerken angeschaut. Die liegen alle um die 40.

ich habe nun eine Osmoseanlage da. Werde jetzt beim Wasserwechsel auf gh 8 runter gehen durch verschneiden.

Ich kann ja weiterhin mit den 42,7 rechnen oder?

gruss
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Postby nik » 29 Apr 2017 11:48
Hallo Patrick,

die Leitfähigkeit wird auch durch Mineralisation(Futter) und Düngung beeinflusst. Das ist vor allem ein Summenparameter. Du hast halt so'n Ding und willst es benutzen. Ich auch und nutze es schon lange nicht mehr. ^^ Die KH, GH aus der TWA reicht völlig.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby sniper » 10 May 2017 19:12
Hallo,

Ich kämpfe durch meine Beleuchtungswechsel zur Zeit stark mit Fusselalgen oder wie die heissen. Ebenso wurden meine Pflanzen durch Nährstoffmangel beeinträchtigt.

Dadurch habe mir vor knapp einer Woche durch die Empfehlung des Rechners auf der Seite hier folgende Dünger bestellt.

Phosphat 10ml, Nitrat und Eisen 2ml. Die ml sind die Empfehlunegn für die tägl. Zugabe.

Ich habe nun heute mal die Wasserwerte mit JBL Koffer getestet.

Nitrat: 0,05
Phosphat 0,07
Eisen: 0,05

Das einzige was hoch gegangen ist ist das Phosphat. Rest ist gleich geblieben.

Bedeutet das das die Pflanzen das direkt verbrauchen oder ist das immer noch zu wenig. :?

Die Algen sind immer noch stark vertreten. Ich drehe jeden Abend welche mit der Pinzette auf wie Spaghetti, jedoch weg bekommt man die dadurch nicht komplett. Am nächsten Tag sind auch wieder paar mehr da. Ich hoffe halt das wenn die Pflanzen wieder ordentlich wachsen, dass dann das Algenproblem sich regelt.

gruss Patrick
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Postby Hammelfisch » 10 May 2017 19:35
Hallo Patrick,

für mich klingt es, als hättest du nur die "geringe" tägliche Dosis hinzu gegeben.
Richtig?

Du musst das Wasser ja auch erstmal aufdüngen, also eine größere Menge hinzugeben, um auf das gewünschte Nährstoffniveau zu kommen.

Dannach gibst du täglich eine kleine Menge hinzu um den Verbrauch zu kompensieren.
Gruß,
Philipp
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Postby sniper » 10 May 2017 19:39
Hallo Philipp,

ja ich gebe täglich das rein was da stand. Es gab die Empfehlung Wöchentlich oder täglich.

Also muss ich erst mal aufdüngen. Gibt es da eine Grundregel?


gruss Patrick
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Postby pellox » 10 May 2017 20:54
Moin Patrick,
ja wöchentlich aufdüngen sollte man..
mir hat der Beitrag und dieser Beitrag doch sehr gut geholfen, die Materie zu verstehen.
beste Grüße
Jörn
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