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Beitragvon moskal » 30 Sep 2018 18:43
Hallo,

die Ahnen von den Fischen wurden am Zoll konfesziert, die Sendung kam aus China. Da gab es mal einen Amazonas artikel drüber. Fundort in der Natur ist nicht bekannt, wäre aber interessant, da ich finde daß die Färbung ein wenig abweicht und sie sind bei uns winterhart. Der Fisch gilt zudem in der Natur als stark gefährdet.



Tolle Fische, eifach zu halten und wirklich eine Augenweide. Aber schwierig zu fotografieren, da sehr quirlig und ständig hungrig.

Gruß, helmut
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Beitragvon wagtail » 30 Sep 2018 19:51
bietest du die an? Bzw. gibst Tiere davon ab?
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Beitragvon moskal » 30 Sep 2018 20:20
sie sind erst seit einer starken Woche bei mir also noch kann ich keine abgeben. Ein paar Weibchen haben ordentlich Laichansatz und ich habe ein 35l Aquarium bei dessen Anblick ein aquascaper heulen würde aber alles für larven reichlich vorhanden ist frei. Lang wird es nicht mehr dauern. Ich werde einen 1.3 Ansatz machen, es gibt reichlich mit grünem Wasser geboostetes Kleinzeug zu fressen, da sollte es ordentlich Nachwuchs geben.
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Beitragvon wagtail » 30 Sep 2018 20:26
Sehr gut! Halte uns auf dem Laufenden! Fotos sind willkommen!
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Beitragvon SalzigeKarotte » 30 Sep 2018 23:00
Tolle Tiere Helmut!
Also wenn du mal welche abgeben kannst stelle ich mich schonmal auf die virtuelle Liste
Grüße
Julius

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Beitragvon Pan » 01 Okt 2018 18:00
Hallo,
schöne Fische, wie groß werden sie denn?
Von dieser Geschichte habe ich noch nie was gehört.
Bitte halte und weiter auf dem Laufenden
VG Hendrik
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Beitragvon moskal » 03 Okt 2018 16:15
Hallo,

ups, die der Gattungsnamen fehlt ja. Das sind Tanichthys, auf deutsch Kardinalfische oder Arbeiterneon. 4cm sollten drin sein aber sie gehören nicht in ein Nanobecken, 60cm Schwimmlänge sollten schon vorhanden sein. Sie sind sehr aktiv und die Männchen bilden kleine Reviere (ganz großes Kino, das geprolle).
Vom Zoll beschlagnamt wurden sie, weil sie als lebender Dekoartikel in Vasen importiert wurden. Also Hauptsache war Kitschplastikvase und nicht Fisch. Es haben doch tatsächlich welche die Zeit von Fang, Transport zum Vasenhersteller, Verarbeitung, Transport zum Hafen, Schiffsreise von China nach Hamburg bis zum Zoll überlebt. Das hier sind die Nachkommen.

Gruß, helmut
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Beitragvon Biotoecus » 03 Okt 2018 16:21
Moin Helmut,

hatte Hans nicht damals ein Fragezeichen an die "Weiße Wolken Berge" gemacht?
Ich muss die Zeitschrift mal raus suchen! :-)

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon moskal » 03 Okt 2018 17:57
Hallo Martin,

ja, da war das Grenzgebirge zwischen Viet Nam und China angegeben, das ist das Verbreitungsgebiet von Tanichthys albonubes dem ganz normalen Kardinal. Auf englisch wird er White Cloud Mountain Minnow genannt, das passt. Durchaus möglich (und wahrscheinlich), daß es sich hierbei auch um den ganz normalen Kardinal handelt und das hier eine Fundortvariante ist. Allerdings eine winterharte und dazu sehr nah am Wildfang.

Gruß, helmut
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Beitragvon moskal » 03 Okt 2018 19:18
Hallo,

habe den Artikel gefunden:
"Eine chinesische Odysee-Die Kardinälchenstory" von Hans-Georg Evers in der Amazonasaugabe März/April 2006
Der Inhalt kurz umrissen: Es wurden in einem Kontainer 263 Kartons mit je 54 Ziergläsern mit 150ml Wasserinhalt den sich je zwei Kardinäle unter Luftabschluss teilten. Das Ganze war 30-32 Tage unterwegs und sollte noch weiter nach Ungarn. Die Hälfte hat das tatsächlich überlebt.
Die fische wurden als Tanichthys albonubes identifiziert. Diese sind ja im Standartsortiment des Zoohandels allerdings schon seit vielen Jahrzehnten ausschließlich durch Zucht verwässert. Importe gab es schon sehr sehr lange nicht mehr, der Fisch ist in der Natur vom aussterben bedroht. Diese hier sind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die seit jahrzehnten verschollene Form aus den Weißen Wolke Bergen. Sie ähneln den Museums Belegexemplaren auf jeden Fall sehr und passen auch auf die Beschreibungen.

Ich habe mich ja auch über die Färbung gewundert.
Also wer von mir welche bekommt, so ich Nachzuchten habe: Unbedingt getrennt von anderen Tanichthys halten.

Gruß, helmut
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Beitragvon wagtail » 03 Okt 2018 19:35
Hi,

was mich ja am meisten interessiert: Wie und wo wurde die Winterhärte getestet?


gruß tobi
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Beitragvon moskal » 03 Okt 2018 19:50
Hallo,

ein Hans aus Hamburg hat das wohl praktiziert... Ich habe sie nicht direkt von ihm aber ich frag mal nach genauerem.

Gruß, helmut
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Beitragvon Stephan K. » 04 Okt 2018 09:58
Hallo Helmut,

möglicherweise wurde die Überwinterung im Freien auch in Hamburg getestet. Deine Fische machten das aber seit Jahren in Wien und in der Umgebung von Wien so (letzten Winter bei bis -18°C). Der Teich muss nur ausreichend tief sein. Auch Medakas werden so überwintert.
12 Jahre habe ich diese Fische nun schon und sie gefallen mir noch immer.

LG
Stephan
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Beitragvon moskal » 04 Okt 2018 10:23
Hallo Stephan,

noch mal vielen Dank für die Fische! Als sie ein wenig eingewöhnt waren, also zwei Tage nach dem Einsetzen, und sie dann die Lampen angeschalten und mit Revierverteidigung begonnen haben, Wahnsinn. Bei mir kommt ja ein paar Stunden täglich Sonne in den Fisch/Pflanzenraum, das ist zusätzlich ein Turbo.

Ich dachte Hans hat sie draußen versucht aber der Wiener Winter ist ja noch mal einen Zacken härter als der Hamburger.

Gruß, helmut
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Beitragvon moskal » 11 Okt 2018 06:58
Hallo,

die ersten kleinen paddeln zwischen den Altfischen. Und ich habe noch nicht mal mit der Lebendfutteroffensive begonnen. Das ging flott.

Gruß, helmut
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