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Postby Ernie1701 » 10 May 2020 18:20
Hallo zusammen,
ich würde mein Aquarium gerne in den nächsten zwei Wochen besetzen, jedoch fehlt mir das Gefühl für die richtige Wirkung der Fische.
Ich habe keine Idee, welche Fische von der Optik zum Aquarium passen, da ich mich erst seit kurzer Zeit mit Aquarien beschäftige, in denen der Fokus nicht auf den selbst Fischen liegt.

Ich habe einige Arten im Kopf die mir gefallen würden, aber ich befürchte, dass sie optisch in diesen Becken nichts hermachen.
Besonders bei Salmlern oder Bärblingen hab ich relativ wenig Ideen, bezüglich der Wirkung.


Zum Aquarium:
60*30*30
pH: 6,2
kH: 6
gH: 8

Das Aquarium wirkt auf den Bild etwas grüner, als es in Wirklichkeit ist.

Hat vielleicht jemand Ideen zum Fischbesatz bzw. was würdet ihr einsetzen?

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Gruß,
Jannis
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Postby simonsambuca » 11 May 2020 14:18
Hallo Jannis,

sollen nur Fische rein oder sind auch Garnelen oder anderer Bewohner vorgesehen?
Ich würde da immer zuerst mit Garnelen besetzen und denen einige Wochen Zeit geben.
So wie dein Becken aussieht braucht das auch noch Zeit zum Entwickeln.

Welche Temperatur möchtest Du fahren bzw. wie warm wird das Zimmer/Aquarium im Sommer?
Suchst du Besatz bei dem sich auch Nachwuchs einstellen sollte?

Ich bin immer noch sehr angetan von meinen kleinen mit "Lippenstift":
https://www.vietnamesischer-kardinalfisch.de/fotos/

Aber die wollen es kühler! Am Anfang immer zwei, drei Wochen abdecken bis die Neuzugänge sich an Heim gewöhnt haben. Die Flucht nach oben bei Schreck kann sonst tötlich sein bei offenen Becken.

Robuste Garnelen (Neocaridina davidi var. Red Fire) passen da sehr gut.

Wovon ich unbedingt abrate sind Kubotai -> die sind hyperaktiv, strömungsliebend, schreckhaft und nach meinen Erfahrungen brauchen die sehr viel Schwimmraum. Manche von ihnen "stecken" sich auch mit der Zeit ein Revier ab und verjagen Artgenossen und manchmal auch Beifische. Da ist mein Aquarium mit 75x35 Fläche gefühlt grenzwertig.
Schönen Gruß
Simon

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Postby Stefan_L » 14 May 2020 08:42
Garnelen und eine Gruppe Perlhuhnbärblinge könnte ich mir gut vorstellen in diesem Becken.
Dazu eine Gruppe Otothyropsis piribebuy (6-8)
Viele Grüße
Stefan
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Postby Ernie1701 » 14 May 2020 21:20
Vielen Dank für eure Antworten!

Das Aquarium soll sich noch stark entwickeln. Die Temperatur liegt aktuell bei 27 Grad, ich peile eher 23-24 Grad an.
Die Kardinalfische und Braunen Otos gefallen mir sehr gut.
An Garnelen gefallen mir Zwergfächergarnelen, Tigergarnelen. Auch schwarze Garnelen könnte ich mir farblich ganz gut vorstellen. Garnelen sollen auf jeden Fall rein.
Perlhühner gefallen mir eher nichr so.

Was mir noch gefallen würde sind:
-Hemirhamphodon tengah, aber kaum zu bekommen
-afrikanische Schmetterlingsbarbe
-Apistogramma trifasciata, stelle ich mir in blau sehr passend vor
-Sonnensalmler

Auch Nannoptopoma o.ä. finde ich super interessant, aber ich bin da bezüglich der Optik und der Eignung eher skeptisch.
Tendenziell bin gefallen mir Raritäten oder Fische die nur wenige haben immer etwas mehr.
Nachwuchs kann durchkommen, gezielt züchten möchte ich erstmal nicht mehr, da die Abgabe in unserer Region schwierig ist.

Aktuell muss ich auch schauen, was mein Händler hat.
Gruß,
Jannis
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Postby Joachim Mundt » 14 May 2020 23:45
hallo jannis,

bitte achte bei der zusammenstellung deiner tiere ein bischen mehr auf deren temperaturansprüche. deine genannten arten unterscheiden sich doch teilweise erheblich und überschneiden sich teilweise nicht, so dass du einige arten besser nicht zusammen halten solltest.

ich nenne an dieser stelle ganz bewusst keine namen, weil ich gerne hätte, dass du dich selbst etwas mehr mit den tieren beschäftigst :cool:
lg Joachim
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Postby Ernie1701 » 15 May 2020 16:03
Hallo Joachim,
ich habe die Temperaturen im Kopf und habe nicht unbedingt vor die unterschiedlichen Arten zu vergesellschaften.
Bei den afrikanischen Schmetterlingsbarben, braunen Otos und A. trifasciata würde die Temperatu um die 23 Grad passen.
Bei manchen Arten wie H.tengah oder Nannoptopoma findet man im Internet leider eher wenig Erfahrungsberichte.
Gruß,
Jannis
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Postby Gast » 15 May 2020 17:23
Hallo,
Ich persönlich sehe da für mich in diesem Becken ein Apistogramma Pärchen zusammen mit Endler Guppys oder eine Gruppe Nannostomus espei.
Das Becken selbst gefällt mir auf den ersten Blick recht gut.
Ich habe es mal für mich vergrößert und erkenne dort recht viele Algen auf Steine und Pflanzen. Das Bild ist etwas unscharf, bin da also nicht sicher. Wenn es wirklich Algen sind, würde ich das vor dem Einsatz von Fische angehen.
Was mich allerdings noch mehr stört und vermutlich auch den Fischen irritieren könnte, wäre der an einigen Stellen fehlende Bodengrund, wo blankes Glas zum Vorschein kommt.
Hier mußt du was machen. Das Licht wird dort wie in einem Spiegel reflektiert, Fische werden irritiert und verschreckt. Ringsum macht das nichts. Aber von unten brauchen die einen sichtbaren Bodengrund der Sicherheit vermittelt. Da mußt du in jedem Fall was machen. Das kannst du so nicht lassen.
Gruß
Helmut
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Postby moskal » 15 May 2020 18:07
Hallo,

Bei den afrikanischen Schmetterlingsbarben, braunen Otos und A. trifasciata würde die Temperatu um die 23 Grad passen.

ja, aber nicht die Ansprüche ans Wasser und die Gesellschaft. Die hulstaertis sind absolute Schwarzwasserbewohner, KH0 , pH unter 6. Zudem sind sie sehr sehr sensibel und werden ein Beisammensein mit Apistogrammas nicht überleben. Und Lebendfutter, nicht aufgetautes Frostfutter sondern wirklich lebendig ist Pflicht. Es wird zwar ab und wann anderes behauptet, ich bin mir aber sicher daß es sich dabei nicht um Erfahrung sondern um aufgeschnapptes abschreiben handelt. Oder die Fische wurden 2 Wochen erfolgreich gehalten und das wars. So wie bei Schokoguramis.
H.tengah ist ähnlich schwierig, bei denen solltest du dann zusätzlich eine gut laufende Drosophila zucht haben.

Gruß, Helmut
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Postby Ernie1701 » 20 May 2020 09:46
Moin Moin,

Ich habe es mal für mich vergrößert und erkenne dort recht viele Algen auf Steine und Pflanzen. Das Bild ist etwas unscharf, bin da also nicht sicher. Wenn es wirklich Algen sind, würde ich das vor dem Einsatz von Fische angehen.


Leider fotografiere ich meistens auf die schnelle mit der angeschlagenen Handycam. Die Algen sind inzwischen mit der richtigen Düngereinstellung und Wasserwechseln verschwunden. Allein auf den Moos sind noch kleine Polster.

Was mich allerdings noch mehr stört und vermutlich auch den Fischen irritieren könnte, wäre der an einigen Stellen fehlende Bodengrund, wo blankes Glas zum Vorschein kommt.
Hier mußt du was machen. Das Licht wird dort wie in einem Spiegel reflektiert, Fische werden irritiert und verschreckt. Ringsum macht das nichts. Aber von unten brauchen die einen sichtbaren Bodengrund der Sicherheit vermittelt. Da mußt du in jedem Fall was machen. Das kannst du so nicht lassen.


Daran hatte ich nicht gedacht! Inzwischen habe ich hellen Sand eingefüllt. Der Sand wurde erst nach den Algenphasen eingefüllt, damit er nicht gleich grün wird.

Zudem sind sie sehr sehr sensibel und werden ein Beisammensein mit Apistogrammas nicht überleben.


Inwiefern sollte da ein Problem bestehen? Ich hatte noch nie ein Problem bei der Vergesellschaftung von Apistogramma. Einzig die Panduro´s waren etwas ruppiger.

Es wird zwar ab und wann anderes behauptet, ich bin mir aber sicher daß es sich dabei nicht um Erfahrung sondern um aufgeschnapptes abschreiben handelt. Oder die Fische wurden 2 Wochen erfolgreich gehalten und das wars. So wie bei Schokoguramis.
H.tengah ist ähnlich schwierig, bei denen solltest du dann zusätzlich eine gut laufende Drosophila zucht haben.


Das ist genau das Problem. Im Internet findet man auch Angaben, dass die Fische bei unter pH7 zu halten sind und von Schwarzwassergewässern habe ich auch noch nichts gelesen, sondern von kleinen Urwaldbächen (das ist nicht automatisch Schwarzwasser, kann aber gut sein).
Bei der Informationsbeschaffung setze ich am liebsten auf Erfahrungsberichte oder auf die Angaben meines Händlers.

Über die Hemirhamphodon brauche ich wohl nicht weiter nachdenken, da sie nicht zu bekommen sind.

Ich würde heute mal schauen, was er da hat und mir gefällt. Vielleicht wird´s ein Spontankauf.
Gruß,
Jannis
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Postby moskal » 20 May 2020 16:42
Hallo,

Inwiefern sollte da ein Problem bestehen?

insofern, daß hulstaertis sehr sehr sensibel sind. Zu sensibel für das zusammenleben mit Apistogrammas. Ganz besonders in einem 60cm Becken. Die werden sich ständig verstecken und dann abnippeln. E.hulstaerti = Artbecken. Und das Wasser sollte nicht einfach nur einen niedrigen pH Wert haben, wichtiger ist die KH 0. Und die Leitfähigkeit sollte unter 100µS/cm sein, es sei denn man muß gegen Oodinium vorgehen und deshalb aufsalzen. Der Fisch ist sehr schwierig und hat meiner Meinung nach im Zoohandel nichts verloren.

H.tengah gibts aktuell für 9,95 als WF zu bestellen aber lass es bitte.

Gruß, helmut
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Postby Ernie1701 » 20 May 2020 21:14
Hallo Helmut,
mir ist es immer noch nicht ganz klar, wo das Problem zu den Apistogramma besteht.
Liegt es daran, dass auch mal gescheucht wird oder zu schnell gefressen?

Wenn ich reines destilliertes Wasser nehme, habe ich eine kh von 0. Auch hier sehe ich kein Problem.
Ich sehe da eher das Problem mit der Leitfähigkeit.

Ich habe mich für ein Paar Apistogramma trifasciata und sechs Chela Dadyburjori entschieden.
Mir ist bewusst, dass sechs Chelas nicht das Optimum sind. Jedoch waren es die letzten Sechs. Sobald wieder Fische verfügbar sind, besetze ich nach.
Optisch passen beide Arten sehr gut ins Aquarium. Hätte ich gar nicht gedacht.

Bei den Arten wie Schmetterlingsbarbe oder H.tengah sehe ich besonders ein Problem bezüglich der geringen Verfügbarkeit.
Gruß,
Jannis
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