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Riccardia graeffei

Graeffes Riccardimoos

°dKH
Verwendung: Aufsitzerpflanze (Begrünung von Hardscape), Nano-Aquarium
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: langsam
Siehe auch: Riccardia spp.

Populärnamen [?]: 
  • Graeffes Riccardimoos

Pflanzentyp [?]:

  • Aufsitzerpflanze (auf Holz oder Stein)
  • Moos oder Farnprothallium
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Botanischer Name [?]: Riccárdia gráeffei (Stephani) Hewson

Großgruppe [?]: Lebermoose (Marchantiophyta)
Ordnung [?]: Metzgeriales - Igelhaubenmoosartige
Familie [?]: Aneuraceae - Ohnnervmoosgewächse
Gattung [?]: Riccardia

Beschreibung: 

Riccardia graeffei (Graeffes Riccardimoos) ist eine Lebermoos-Art mit weiter Verbreitung im tropischen Asien, Australien und auf den Pazifischen Inseln. Sie besiedelt feuchte Standorte, z.B. Erde und verrottendes Holz in Sekundärwäldern.1 R. graeffei wird als extrem variabel beschrieben, typisch für die Art ist aber ein dünner Saum am Thallus-Rand, der eine Zellschicht dick und 3-5 Zellen breit ist.1

Nach Kasselmann (2010) wurde Riccardia, die als Aquarienmoos kultiviert wird, in den 1990er Jahren von Holger Windeløv am Namtok-Ton-Sai-Wasserfall auf der Insel Phuket (Thailand) gesammelt und von dem Moos-Experten Benito C. Tan (Universität Singapur) als Riccardia graeffei bestimmt.2

Der Name R. graeffei wird oft im Aquarienpflanzenhandel verwendet, allerdings sind mindestens drei verschiedene Riccardia-Typen in Kultur, und ohne mikroskopische Untersuchung lässt sich nicht sagen, welcher davon R. graeffei ist. Zudem gibt es weltweit sehr viele Riccardia-Arten, und die Bestimmung ist sehr schwierig und ohne Information über die natürliche Herkunft wahrscheinlich in vielen Fällen unmöglich. Aquarien-Riccardia wird im Handel auch oft als Riccardia chamedryfolia gelabelt, aber diese Art ist nach Kasselmann (2010) vermutlich nicht in Kultur.

Zu Riccardia-Arten als Aquarienmoose siehe Riccardia spp.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Piippo, S., He, X.-L., Juslén, A., Tan, B. C., Murphy, D. H. & Pócs, T. (2002): Hepatic and hornwort flora of Singapore. – Ann. Bot. Fennici 39: 101-127.
  2. Kasselmann, Christel (2010): Aquarienpflanzen. 3. Auflage. - DATZ Aquarienbuch, Ulmer Verlag.
Karbonathärte 0 bis 14 °dKH
pH-Wert 5 bis 7,5 
Kohlendioxid (CO2) 10 bis 40 mg/l

Wachstum: langsam

Vermehrung: Teilung, Abtrennen von Tochterpflanzen

Kann emers wachsen?: ja

Für Gartenteich/Freiland geeignet [?]: unbekannt

Winterhärte [?]: in Deutschland nicht winterhart

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Die Wasserpflanze Riccardia graeffei ist vom Wachstum her als langsam einzustufen. Riccardia graeffei ist auch bekannt als Graeffes Riccardimoos. Die Schwierigkeit für die Pflege dieser Wasserpflanze in einem Aquarium ist mit einfach angegeben.

Wasserpflanzen sind ein fester Bestandteil der meisten Aquarien. Beim Aquascaping, dem Naturaquarium, Biotop-Aquarium oder dem Gesellschaftsaquarium sind Wasserpflanzen nicht nur für die Wasserqualität entscheidend, sondern sorgen auch stets für eine optische Aufwertung des Aquariums.