Sabine (Bini) (2009)

Monosolenium tenerum

Zartes Lebermoos

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Aufsitzerpflanze (Begrünung von Hardscape), Nano-Aquarium, Vordergrund Gruppe
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: mittel
  • Allgemein
  • Kultur
  • Gestaltung
  • Bestandsliste (2)
  • Aquarien (10)
  • Verlinken
Wo kaufen?

Populärnamen [?]: 
  • Zartes Lebermoos

Synonyme [?]: 
  • Cyathodium tenerum Steph.
  • Dumortieropsis liukiuensis Horikawa

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Pellia endiviifolia

Pflanzentyp [?]:

  • Moos oder Farnprothallium
Botanischer Name [?]: Monosolénium ténerum Griffith

Großgruppe [?]: Lebermoose (Marchantiophyta)
Ordnung [?]: Marchantiales - Brunnenlebermoosartige
Familie [?]: Monosoleniaceae
Gattung [?]: Monosolenium

Beschreibung: 

Monosolenium tenerum ist ein schönes, dunkelgrünes Lebermoos, das in warm-gemäßigten bis subtropischen Gebieten Nordindiens, Nepals, Ostasiens und auf Hawaii auf feuchtem, schattigem, stickstoffreichem Boden vorkommt. In der freien Natur ist diese Art selten, häufiger dagegen in Siedlungsbereichen. Ihr Debüt als Aquarienmoos hatte die Pflanze 2002, als sie als vermeintliche Pellia endiviifolia sehr schnell in den Aquarianerkreisen bekannt wurde. Im darauffolgenden Jahr wurde sie von dem Bryologen Prof. S.R. Gradstein (damals Universität Göttingen) als Monosolenium tenerum bestimmt. Die echte Pellia endiviifolia, das Endivienartige Beckenmoos, kommt unter anderem in Deutschland vor. Dieses Lebermoos sieht zwar M. tenerum äußerlich ähnlich, ist aber nicht näher mit diesem verwandt.

Monosolenium tenerum wird nicht selten mit dem "Süßwassertang", einem Farn-Prothallium, verwechselt. Zur Unterscheidung siehe "Lomariopsis cf. lineata, 'Süßwassertang'".

M. tenerum kann man sich als weitaus größere, dunklere Version von Riccia fluitans vorstellen. Es hat jedoch den Vorteil, am Boden zu bleiben und dort Polster zu bilden.

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

Leider wurden noch keine Erfahrungsberichte verfasst. Möchtest du den ersten schreiben?