Micranthemum umbrosum

Rundblättriges Perlenkraut

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Mittelgrund, Nano-Aquarium, Vordergrund Gruppe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: schnell
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

südöstliche USA, Mittel- und Südamerika


Populärnamen [?]: 
  • Rundblättriges Perlenkraut
  • Perlenkraut

Synonyme [?]: 
  • Anonymos umbrosa Walter
  • Globifera orbiculatum Michx.
  • Globifera umbrosa J. F. Gmel.
  • Globifera umbrosa Walter
  • Micranthemum orbiculatum Michx.

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Micránthemum umbrósum (J. F. Gmel.) S. F. Blake

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Lamiales - Lippenblütlerartige
Familie [?]: Linderniaceae - Büchsenkrautgewächse
Gattung [?]: Micranthemum

Beschreibung: 

Micranthemum umbrosum ist in den meisten südöstlichen Bundesstaaten der USA von Texas bis Florida und Virginia in Tümpeln, Gräben und Bächen anzutreffen, wo es oft emers im Sommer und submers im Winter wächst. Auch in Teilen von Mittel- und Südamerika kommt diese Art vor.

Zwar ist das Rundblättrige Perlenkraut schon seit geraumer Zeit im Aquarienhobby bekannt, hat aber erst in neuerer Zeit mehr Popularität erlangt, seitdem Aquarien, die den Ansprüchen dieser Art entgegenkommen, allgemein üblich geworden sind.

Zwar ist M. umbrosum manchmal schwierig einzugewöhnen, aber nicht sonderlich anspruchsvoll, abgesehen von seinem Lichthunger. Eine relativ starke Beleuchtung mit mindestens 0,5 W/L ist für einen guten Wuchs erforderlich. Bei unzureichenden Lichtverhältnissen werden die unteren Blätter der Pflanze bald abgeworfen, oder sie bekommen Löcher. Gleichzeitig wird der Stängel spröde und bricht, so dass kleine Stücke der Pflanze zur Oberfläche treiben, wo die Lichtintensität höher ist. Diese Pflanze kann ohne CO2-Zugabe gehalten werden, doch ist dann die Wuchsrate stark verringert, und es entwickeln sich kleinere Blätter.

Soweit die Grundbedürfnisse von M. umbrosum erfüllt werden, ist diese Pflanze äußerst einfach zu vermehren. Schneidet man einfach einen Haupttrieb an irgend einer Stelle ab und setzt ihn ins Substrat, wird er rasch neue Wurzeln treiben und eine eigenständige Pflanze bilden. M. umbrosum neigt dazu, in einer ziemlich hohen Rate neue Seitentriebe zu bilden. Diese entwickeln sich in den Blattachseln einige Zentimeter unterhalb der Spitze eines Haupttriebs und können durch Stutzen der Triebspitze gefördert werden. Auf diese Weise kann man durch fortgesetztes Stutzen ziemlich dichte Matten aus dieser Pflanze heranziehen.

Durch emerse Kultur kann die Vermehrung gefördert werden, doch sind dazu hohe Luftfeuchte und nasses Substrat erforderlich. Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, kann die Pflanze recht üppig wachsen und entwickelt in den Blattachseln oft ihre winzigen weißen Blüten, die denen der Hemianthus-Arten sehr ähnlich sind.

M. umbrosum wird meistens im mittleren oder hinteren Bereich eines Aquascape verwendet. Bei extrem starker Beleuchtung kann es zu flach kriechendem Wuchs im Aquarienvordergrund gebracht werden.

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