Didiplis diandra

Amerikanische Wasserhecke

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Mittelgrund, Nano-Aquarium, Straße (Holland-Stil), Vordergrund Gruppe
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: schnell
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Osten, Süden und Südosten der USA


Populärnamen [?]: 
  • Amerikanische Wasserhecke
  • Amerikanische Bachburgel

Synonyme [?]: 
  • Peplis diandra De Candolle

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Didíplis diándra (Nutt. ex DC.) Alph. Wood

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Myrtales - Myrtenartige
Familie [?]: Lythraceae - Blutweiderichgewächse
Gattung [?]: Didiplis

Beschreibung: 

Didiplis diandra, auch bekannt als Peplis diandra, ist in den östlichen USA beheimatet, wo sie an den Ufern von Teichen, Seen und langsam fließenden Gewässern anzutreffen ist. In einigen Bundesstaaten gilt sie als gefährdet. Wenn sie unter optimalen Bedingungen gehalten wird, bilden sich kleine pinkfarbene "Knospen" (Blüten) in den Blattachseln. Sie ist wegen ihres einzigartigen und feinen Blattwerks eine sehr beliebte und auch recht verbreitete Aquarienpflanze.

Alles in allem ist diese Pflanze nicht besonders schwer zu halten, jedoch hat sie einige Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, damit sie gut wächst. Licht sollte in ausreichender Menge vorhanden sein, das heißt in diesem Fall 0,6-1 Watt pro Liter, damit die unteren Bereiche der Pflanze nicht absterben und wegfaulen. Jedoch sollte man bedenken, dass die Pflanze bei mehr Licht auch mehr Eisen und Mikronährstoffe benötigt. Blasse und ausgeblichene Pflanzen sind bei Didiplis diandra ein Indiz für Eisenmangel. CO2-Zufuhr ist nicht unbedingt erforderlich, führt aber zu einem sehr viel schnelleren und gesünderen Wuchs. Nitrat, Phosphat und Kalium müssen regelmäßig gedüngt werden, ebenfalls verlangt Didiplis diandra viel Eisen und Mikronährstoffe. Unter optimalen Bedingungen zeigt Didiplis diandra unter viel Licht Farben von orange bis rot. Unter weniger Licht bleibt die Pflanze grün.

Diese Stängelpflanze wächst bis zur Wasseroberfläche, wo sie durch viele Seitentriebe sehr viel dichter wird. Um einen buschigen Wuchs zu forcieren, muss man die Triebspitze einfach abscheiden und erhält so sehr viel Seitentriebe. Die Vermehrung ist bei dieser Pflanze sehr einfach, indem Kopfstecklinge und Seitentriebe abgeschnitten und ins Substrat gesetzt werden.

Didiplis diandra wird sowohl in Natur- wie auch in "Holländischen" Aquarien als Farbakzent und wegen ihrer einzigartigen Blattform genutzt. Sie kann in den Mittel- und auch Hintergrund gesetzt werden.

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