Heiko Muth (2011)

Cryptocoryne moehlmannii

Möhlmanns Wasserkelch

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund, Solitär
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: langsam
Siehe auch: Cryptocoryne pontederiifolia
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Zentrales West-Sumatra (Indonesien), nahe Sasok


Populärnamen [?]: 
  • Möhlmanns Wasserkelch

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Cryptocóryne moehlmánnii de Wit

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Araceae - Aronstabgewächse
Gattung [?]: Cryptocoryne

Beschreibung: 

Möhlmanns Wasserkelch ist eine mittelhohe, relativ breitblättrige, hell- bis mittelgrüne Cryptocoryne. Sie stammt aus der Umgebung von Sasok nahe der Westküste von Sumatra (Indonesien). Diese Art wurde 1983 von H.C.D. de Wit wissenschaftlich beschrieben und zu Ehren von Friedrich Möhlmann (1920-1991) benannt, der die Pflanze als Erster kultivierte und im Aquarienhobby verbreitete.

Cryptocoryne moehlmannii ist eine hervorragende Aquarienpflanze, die geringe Ansprüche stellt und sich gut durch unterirdische Ausläufer vermehrt.

Die Art ist Cryptocoryne pontederiifolia sehr ähnlich, die ebenfalls aus dem Gebiet der Westküste Sumatras stammt. Die beiden Arten unterscheiden sich vor allem durch einige Details des Blütenstands-Hochblatts (Spatha). Bei Cryptocoryne moehlmannii sind außerdem die Blattunterseiten und Blattstiele hellgrün gefärbt, während diese bei der handelsüblichen Form von C. pontederiifolia oft rotbraun getönt sind. Ansonsten entspricht C. moehlmannii in Ansprüchen und Verwendung C. pontederiifolia. Möhlmanns Wasserkelch sieht auch Cryptocoryne noritoi ähnlich, die aus Borneo (Ost-Kalimantan) stammt und als Aquarienpflanze kaum bekannt ist.

Unter dem Namen "Cryptocoryne moehlmannii" kommt in letzter Zeit auch eine rotbraune Cryptocoryne in den Handel, die mit echter C. moehlmannii nichts zu tun hat und zur C. wendtii / C. beckettii-Artengruppe aus Sri Lanka gehört.

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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