Cryptocoryne cordata var. cordata

Herzblättriger Wasserkelch

Aquarieneignung: ja
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Wachstum: langsam
Siehe auch: Cryptocoryne cordata var. siamensis
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Malaiische Halbinsel: West-Malaysia (weit verbreitet) und äußerster Süden von Thailand


Verfügbarkeit [?]: 
  • selten oder gar nicht im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Herzblättriger Wasserkelch

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Cryptocoryne griffithii

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Cryptocóryne cordáta Griffith var. cordáta

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Araceae - Aronstabgewächse
Gattung [?]: Cryptocoryne

Beschreibung: 

Der Herzblättrige Wasserkelch, Cryptocoryne cordata, ist eine sehr variable, formenreiche Art, die von Süd-Thailand über die Malaiische Halbinsel bis Sumatra und Borneo verbreitet ist. Zu ihr werden verschiedene Pflanzen gezählt, die früher teilweise als eigene Arten galten. Heute, nach vielen Jahren der Feldforschung, unterscheiden die Cryptocoryne-Experten vier Varietäten von C. cordata:

  • Cryptocoryne cordata var. cordata (vorwiegend West-Malaysia),
  • C. cordata var. siamensis (Süd-Thailand bis über die Grenze zu Malaysia; hierzu gehören u.a. die ehemaligen C. blassii und C. siamensis),
  • C. cordata var. diderici (Zentral-Sumatra; früher C. diderici genannt),
  • C. cordata var. grabowskii (Borneo; die frühere C. grabowskii sowie C. cordata var. zonata).

Zu Cryptocoryne cordata var. cordata gehören die Pflanzen, nach denen William Griffith die Art C. cordata beschrieben hat (1851 publiziert). Sie sind auf der Malaiischen Halbinsel in West-Malaysia weit verbreitet und kommen auch noch im äußersten Süden Thailands vor. Typischerweise wachsen sie meistens submers in weichem, saurem Wasser in Torfsumpfwäldern.

Als Aquarienpflanze spielt die Varietät cordata keine große Rolle. In Deutschland war sie teilweise unter dem irrtümlichen Namen Cryptocoryne griffithii (eine andere Art) in Kultur. Sie gilt als schwierig zu kultivieren; weiches, saures Milieu wird empfohlen. Die im Aquarienhobby häufigsten Cryptocoryne cordata-Formen, am bekanntesten der "Typ blassii", sind hingegen recht anspruchslos. Diese Pflanzen wurden früher ebenfalls zu var. cordata, heute aber zu var. siamensis gezählt. Diese wird erst seit 2010 als eigene Varietät unterschieden und kommt weiter nördlich in Süd-Thailand in Gewässern mit Kalkstein-Untergrund und relativ hartem Wasser vor.

Die Blattspreiten von Cryptocoryne cordata var. cordata sind bis etwa handgroß und breit eiförmig mit herzförmiger Basis (cordata = "herzförmig"). Die Blattoberseite ist grün, die Unterseite blassgrün bis rötlich gefärbt, manchmal mit roten Blattadern. Die Spatha (Blütenstands-Hochblatt) kann bis über 20 cm lang sein und hat eine hellgelb gefärbte Spreite. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 34. Die Varietät cordata bildet mit Cryptocoryne griffithii die Naturhybride Cryptocoryne × purpurea nothovar. purpurea.

Die Varietät siamensis unterscheidet sich von var. cordata durch eiförmige bis schmal-eiförmige, nicht herzförmige Blätter, eine nur ca. 10 cm lange Spatha und eine Chromosomenzahl von 2n = 102.

(Weiteres siehe unter "Kultur")

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. (folgt)
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