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Postby Florian29 » 24 Mar 2012 14:26
Hallo liebe Flowgrow User,

ich habe eine kurze frage und zwar. habe ich von 1x15 Watt auf 2x24 Watt gewechselt bei meinem 54l Becken.

Vor dem Wechsel habe ich Den Profito Dünger wöchentlich 1x 4ml gegeben und täglich no3 /Nitro) (+1) und po4 (Fosfo) (+0,1) zugedüngt. dort hatte ich mit der alten Lampe 15 Watt 2 Band 865 keine Probleme mit Bartalgen.
Habe gleichzeigt mit den Lampenwechsel auch das düngen auf täglich umgestellt mit den volldünger, sollte ich wieder wöchentlich Stoßdüngen oder doch beim täglichen bleiben?

Jetzt habe ich 2x24 über dem Becken hängen mit einer 865 und einer 965 drinne. Nun habe ich Bartalgen, sind nicht viele aber auch nicht wenig aber sie nerven schon.
Düngen tue ich genau nach dem selben Schema (ausser das ich Profito jetzt täglich verabreiche wöchentliche Menge : 7) wie oben wie mit der alten beleuchtung.
Meint ihr der Dünger ist jetzt zu wenig und muss nachdüngen mit Profito oder eher weniger, weil algen wachsen doch bei Nährstoffüberschuss oder sehe ich das falsch.


Daten zum Becken
Fütterung alle 3 tage
Wasserwechsel 1x wöchentlich ca. 45%
Beckengröße 54l
momentane Lampen 2x24 watt 1x865 und 1x 965
Beleuchtungszeit 9 Std mit 4 Std Mittagspause also morgens4 und abends 5
Co2 Düngung vorhanden auf 30mg/l eingestellt.

Pflanzen: Vallisneria Spiralis, Tausendblatt, Wasserpest, Javamoos, Triangelmoos, Spickymoos, Pfennigkraut, Zwergnadelsimse
Das Becken ist du 60 % mit Pflanzen bestückt.

Bild vom Becken





Besatz: 20 Yellow Fire Garnelen, die Fische sind ausgezogen seit 1 Woche.

Meine momentane Wasserwerte

Ph 6,8
GH 7
Kh 5
No2 0
No3 10 mg/l
Po4 0,15 mg/l
FE 0,15 mg/l

bin da echt ratlos irgendwie, hoffe das mit hier jemand kurz helfen könnte.

Lg Florian und danke schonmal und allen ein schönes Sonniges Wochenende :)
Florian29
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Postby Florian29 » 24 Mar 2012 21:42
Hallo zusammen, hat den keiner ne Idee, wie ich am besten vorgehe? :(

Ich habe hier ein Thread ge3funden, alles fast das selbe nur das bei mir auch der Lampenwechsel dazu kam, also habe ich richtig verstanden dort, das der user erstmal den Mikrodünger reduzierten sollte und sobald mangelerscheinung kommen sollten dann etwas erhöhen.-

erste-hilfe-wasserpflanzen/bartalgen-mikrodungung-vorerst-einstellen-t18155.html

LG
Florian29
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Postby java97 » 25 Mar 2012 09:17
Hallo Floran,

Neben der Mikrodünger-Reduzierung (habe Dir gerade auf Deine PN geantwortet) solltest Du mehr Nitrat düngen.
10 mg/l sind zu wenig. Erhöhe mal auf 20 mg/l und halte diesen Wert dann. Etwas mehr PO4 könnte auch nicht schaden.
Makros sollten meiner Meinung nach eher reichlich vorhanden sein.
Ein Forenmitglied (war es "Chrisu"?) beobachtet z.B. das Aufkommen von Bartalgen bei zu wenig NO3.
schöne Grüße
Volker
java97
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Postby nik » 25 Mar 2012 11:50
Hallo zusammen,

wenn bei mehr Licht und gleicher Düngermenge Bartalgen auftauchen, dann kann das nur durch einen aus dem (Licht-)angekurbelten Stoffwechsel resultierenden Nährstoffmangel entstehen. Das kann erst mal alles, d.h. N, P, K, CO2 bzw. Mikronährstoffmangel oder Kombinationen davon sein. Es kann nur um eine Anpassung der Nährstoffmenge gehen - eine Mikronährstoffdüngung dann zu reduzieren - mit der es vorher keine Probleme gab - geht offensichtlich an der Ursache der Bartalgen vorbei!

Den Mikrodünger zu reduzieren kann nicht helfen, allenfalls schaden. Ich würde immer den Mikrodünger erhöhen, aber wenn man Angst hat, dann halt so belassen. Weniger ist offensichtlich unsinnig. Um das wieder flott aufzugleisen ist der erhöhte Nährstoffbedarf in Makros und CO2 zu gewährleisten und dann lässt sich die Situation deutlich entspannen, wenn das nun starke Licht mit übergangsweise deutlich reduzierter Dauer geschaltet wird.

Von Filterung ist mal wieder nicht die Rede, obwohl es eine ziemlich klare Abhängigkeit zu Rotalgen gibt und je stärker das Licht um so deutlicher wird ein latentes Problem mit der Filterung.

Gruß, Nik
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Postby kiko » 25 Mar 2012 15:52
Hallo,
würde Co2 & Düngung neu anpassen, u.U. auch Mikros mit leichtem Überschuß geben (dabei jedoch eher SE (nicht FE)-betonter vorgehen -> der Tropica Dünger ist dafür z.b. gut geeignet)
Zusätzlich noch was EC und die Bartalgen sind schnell wieder weg. (sofern der Rest stimmt)
grüße Olaf-Peter
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 00:59
Hey danke für euere Antworten, ich habe einen Sera Fil 60 Filter in dem Becken, ausgerüstet mit einen groben Schwam und tonkügelchen müssten das sein. mehr iss da net drinne. Sorry das ich darauf nicht eingegangen bin, aber daran habe ich am wenigsten gedacht :) Müsste man ggf den Filter umrüsten? In wie fern hat das was mit Rotalgen zu tuen, verstehe den zusammenhang nicht.
Also mit anderen Worten, Makros und co2 iss erstmal das wichtigste und die Micro iss dann die ergänzung, d.h. micro mangel wäre weniger tragisch als makro mangel?

Das Problem war ich habe so vieles geändert gehabt, vor dem Lampenwechsel 3 Tage fing ich ja an mit po4 nachdüngen und no3, zusätzlich stellte ich von wöchentliche Volldüngung auf tägliche, weil ich gelesen hatte das sei besser und die Pflanzen wachsen dadurch schöner.
UNd dann habe ich noch Licht von 12 std auf 9 std gestellt.
Somit iss schwer nachzuvollziehen was nun wirklich passiert :/.
Werde es aber mal mit den po4 und no3 anstieg probieren auf jedenfall, vorhher hatte ich das auch gerne mal vernachlässigt fiel mir gerade ein.
Ansonsten noch welche tipps?


Liebe Grüsse

Florian
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Postby Haeck » 26 Mar 2012 03:09
Hallo Florian,

trotz der vielen Änderungen, bin ich der Annahme, das die Ursache der Bildung von Bartalgen im Zusammenhang mit der erhöhten Mikrodüngung steht. Nach dem Bild zu Urteilen, hat das Blattgrün ein sehr gesättigtes erscheinen.
Bei einer Änderung im System, insbesondere bei einer Umstellung in der Anwendung des Düngers, muss die Verbrauchsmenge entsprechend angepasst werden, denn es ist ein Unterschied ob der Dünger täglich oder wöchentlich verabreicht wird.
Darauf bezogen gilt es nun den täglichen Bedarf durch erneute Messungen und Beobachtung der Pflanzen herauszufinden. Der zuvor wöchentlich, fix ermittelte Verbrauchswert dient nur noch der groben Referenz. Ebenso verhält es sich mit den Messwerten für Eisen.

Ich empfehle zunächst nur die Mikrodüngung anzupassen und die anderen Wasserparameter ersteinmal so zu belassen.

Lg
André
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Postby nik » 26 Mar 2012 09:20
Hallo Florian,

habe ich da jetzt was missverstanden oder ist die Mikrodüngung nach der Änderung der Lichtintensität mengenmäßig unverändert geblieben und lediglich von Stoßdüngung auf 1/7 Tagesdüngung umgestellt worden?

Gruß, Nik
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 10:05
Danke für deinen Beitrag.

Also von der Menge her ist es geblieben, nur habe halt anstatt 4ml Wöchentlich, auf 0,57 aufgerundet auf 0,6 ml pro Tag

Also anstatt Wöchentlich, auf täglich umgestellt :)

Würde das jetzt die Maßnahmen verändern?

P.s. hatte gestern mal so gegen 2 Uhr Morgen den Po4 auf 0,3 aufgedüngt, iss das normal das es jetzt schon weg ist? also gleich 0 in so kurzer zeit in nichtmal 12 std.

Lg Florian
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Postby nik » 26 Mar 2012 10:28
Hallo Florian,

nein, die Mikrodüngung zu verringern ist dann keinesfalls ein sinnvoller Weg! Inzwischen wird bei Rotalgen ja schon reflexartig zur Reduzierung der Mikrodüngung geraten. Mein erstes Posting ist weiterhin meine Maßnahme zur Problemlösung. Das kann ich nun noch um die Filterung ergänzen, wobei ich mit "Tonkügelchen" als Filtersubstrat nichts anfangen kann.

Solange das nicht irgendein Sinterglas-, Hochleistungs-, Ionenaustauschfiltermedium ist, soll es mir recht sein. In einem pflanzenlastigen Aquarium genügt Filterschaum völlig und davon nur so wenig wie notwendig. Im Grunde ist nur die Nitrifikation zu gewährleisten - die in Pflanzenbecken schon häufig vollständig im Becken ablaufen kann, so dass mehr Filtersubstrat nur zu Nährstoffverlusten führen kann. Suche mal nach älteren Beiträgen von mir zum Stichwort "Geringfilterung". Bei dir ist jetzt ein Nährstoffmangel zutage getreten, der bei schwachem Licht einfach nicht entstanden ist.

Das Licht würde ich in der Dauer weiter reduzieren. Bis runter auf 6std. Bedingung ist dann ein noch ausreichendes Sauerstoffniveau.

edit: So ein PO4-Verbrauch kann schon sein, dann kannst du auch noch 1mg/l nachdüngen. Pflanzen speichern PO4 gut und es hat dann auf die nächste Zeit sicher kein P-Defizit.


Gruß, Nik
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 10:54
Hallo Nik danke für deinen Post.

Naja das Filtermedium diese Kügelchen waren bei den eheim Aquaball dabei, da der zu stark war für das 54 liter becken packte ich die kügelchen in den Sera Fill kammer rein :) War einer für 80 - 160 Liter hatte es übersehen lol
Keine Ahnung was das für Kügelchen sind, sieht halt aus wie Ton :) oder sowas.
Sollte ich also nur einen groben schwamm reinpacken und gut ist? und die Kügelchen raus?

Zu dem Licht, wenn ich es unter 6 Std regel habe ich ja garnichts mehr vom Aquarium, oder nur für die Zeit bis die Algen weg sind :)


LG
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Postby nik » 26 Mar 2012 11:14
Hallo Florian,

Florian29 wrote:Naja das Filtermedium diese Kügelchen waren bei den eheim Aquaball dabei, da der zu stark war für das 54 liter becken packte ich die kügelchen in den Sera Fill kammer rein :)
Keine Ahnung was das für Kügelchen sind, sieht halt aus wie Ton :) oder sowas.

Sollte ich also nur einen groben schwamm reinpacken und gut ist? und die Kügelchen raus?

wenn das harmlos ist, dann macht es nichts, wenn es nicht mehr drin ist und wenn es irgendein Hochleistungsfiltersubstrat ist, dann sollte es besser raus.

Das ist auch schon abhängig von deinem Besatz( oder besser, wieviel Futter du reinwirfst).

Zu dem Licht, wenn ich es unter 6 Std regel habe ich ja garnichts mehr vom Aquarium, oder nur für die Zeit bis die Algen weg sind :)

Ja, du hast Recht! Du kannst es natürlich so machen, dass das Licht nur an ist, wenn du weg bist. ;) Oder du lässt es lange brennen um dir die Algen besser betrachten zu können. :D

Von unter 6std habe ich nichts geschrieben und selbstverständlich ist es eine vorübergehende Maßnahme, die auf das schnelle Verschwinden der Algen abzielt. Lies mal zur "Geringfilterung".

Gruß, Nik
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Postby Olli2 » 26 Mar 2012 11:19
Hallo Florian,

ich beurteile die Lage doch etwas anders als Nik.
Bei Dir ist durch die effektivere Belichtung offensichtlich der PO4-Verbrauch gestiegen, d.h. durch PO4 gebundenes Eisen III (Eisen III-Phosphat) wurde mangels PO4 wieder freigesetzt. Ich würde entsprechend so lange die Mikrodüngung einstellen, bis Dein PO4-Wert wieder die übliche Werte wie in der Vergangenheit erreicht hat und sich zumindest bei stabilen 0,25-0,5 einpendelt.

Das meinte Java weiter oben: Stehen den Pflanzen zuwenig Makros zur Verfügung läuft man u.U. schnell in einen Mikro-Überschuss wenn man die Düngung nicht anpasst. Besonders bei hohen PO4-Werten kann man Eisen düngen bis man schwarz wird, ohne das sich Nebenwirkungen einstellen. Fällt der PO4 dann aber über mehrere Tage macht sich das bislang angesammelte, rückgelöste Eisen schnell wieder bemerkbar.

LG
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Postby nik » 26 Mar 2012 11:36
Hallo Oli,

du weißt aber schon, dass gerade bei der Eisenphosphatrücklösung der pH eine maßgebliche Rolle spielt? Wenn der also stärker gestiegen ist, kann sein was du beschreibst. Dazu müsste es erst mal ein solches Depot haben und den hohen pH, danach sieht es nicht aus. Diese allgemeine Fe- und Se-Angst nimmt erschreckende Formen an. Dich würde dann wohl der Schlag treffen, wenn du wüsstest wie ich dünge. Bei der Düngung spielt das Setup eine wichtige Rolle.

Ansonsten musst du mir erklären, wie bei mehr Licht plötzlich mehr Nährstoffe zur Verfügung stehen. Wenn ich es denn richtig verstanden habe, hat Florian PO4 nachlässig gedüngt. Wie auch immer, die empfohlene PO4-Zugabe erschlüge auch deine angenommenen Probleme.

Gruß, Nik
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Postby Olli2 » 26 Mar 2012 12:27
nik wrote:Hallo Oli,
Dazu müsste es erst mal ein solches Depot haben


Das hat er mit Sicherheit, da er den leicht chelatierten Profito seiner Aussage nach in der Vergangenheit wöchentlich auf Stoss gedüngt hat. Und das sein PO4 von aktuell 0,15 in der Vergangenheit höher war, setze ich voraus.

Ich weiss jetzt nur nicht, wie Du auf Angst kommst. Aber es ist richtig, dass ich Eisen zurückhaltend dünge. Bei Sp´s bin ich aber eher grosszügig. Nach meinen Erfahrungen kann ich jedenfalls bei Rotalgen eindeutig auf Eisenüberschuss schliessen. Ob´s nun Bart- oder Pinsel werden, hängt dann wiederum lediglich vom MG-Gehalt ab.

@Florian
Sei mal mit den Makros künftig ruhig etwas grosszügiger Unterwegs. N03 15 und PO4 0,5 dürfen es bei Deiner Bepflanzung schon sein, wobei nichts dagegen spricht, PO4 über den Wochenverlauf etwas abfallen zu lassen. Werte von 0,15 über mehrere Tage sind meiner Meinung nach aber zu niedrig.

LG
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