Urea (Carbamid) in Düngerlösung stabilisieren?

Hallo zusammen,

seit dieser Woche versuche ich mein Becken langsam an die Urea-Düngung zu gewöhnen. Das 60L Becken bekommt aktuell nur 0,2mg/L Urea, also 0,41mg/L NO3-äquivalent, pro Tag.

Nun wird das Urea ja zu Ammonium abgebaut welches über Nitrit zu Nitrat abgebaut wird. Ich frage mich jetzt nur, ob die Düngerlösung mit der Zeit nicht auch hin zu Nitrat umgewandelt wird? Welche Bedingungen sind dafür nötig? Bakterien können sich ja auch so entwickeln, oder?

Sollte ich hier Methylparaben einsetzen? Wenn ja, schließt das eine Umwandlung aus oder wird diese nur verlangsamt?

Grüße
Julian
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…


Julian-Bauer":35aylwml schrieb:
Nun wird das Urea ja zu Ammonium abgebaut welches über Nitrit zu Nitrat abgebaut wird.
In Pferdeställen (und Pissoirs :D ) erledigen das Bakterien.

Welche Bedingungen sind dafür nötig?
Nickel. Das beschleunigt die Selbstzersetzung des Harnstoffs.

Bakterien können sich ja auch so entwickeln, oder?
Ja, aber woher sollen die in einer einigermaßen sterilen Umgebung kommen?

Sollte ich hier Methylparaben einsetzen?
Ich würd's lassen. Mein harnstoffhaltiger Blumendünger ist auch nicht konserviert. Wenn sich Ammoniak in nennenswerter Konzentration entwickeln sollte, würdest Du's riechen. Und selbst dann ist die Düngelösung ja nicht unwirksam, der Stickstoff steckt dann halt zum Teil im Ammoniak.

Grüße
Robert
 

chrisu

Active Member
Hallo Julian,

ich habe meine Urea-Lösungen auch noch nie konserviert. Normalerweise ist der Dünger nach 3-4 Monaten aufgebraucht. In dieser Zeit konnte ich noch keine negativen Erscheinungen wie Bakterienwachstum oder Geruchsbildung feststellen.
 

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