Tauchpumpe vs. Aquarienpumpe

gagamix

New Member
Hi zusammen. Ich möchte zukünftig aus dem Keller ins EG das fertig angemischte Wasser ins Aquarium pumpen.

Gibt es bei euch bedenken eine neue Tauchpumpe einzusetzen bezüglich Schmutz, Rückstände, Fette aus der Produktion oder sondern diese Pumpen irgendwas ab? Die Dinger sind ja eher für Schmutzwasser gedacht. Ich dachte an eine neue Baumarktpumpe oder ne etwas teurere Gardena mit 11,000 l (wegen Förderhöhe) die bis auf 2mm runterpumpt. Bin mir einfach unsicher, ob ich mit diesen Pumpen das Wasser wieder verunreinige.

Habt ihr Empfehlungen? Beim Wasserwechsel geht es um rund 120l.

Vielen Dank für eure Tips.
 
Hi,

es gibt auch Klarwasserpumpen von Gardena. Klingt dann für's Gewissen zumindest nicht so abstoßend wie Schmutzwasserpumpe. Die würde ich vor dem ersten Einsatz spülen.
Ich nutze seit langem eine Gardena Tauchpumpe, 1,1bar, 2200l/h, 300W und pumpe über einen ca. 15m langen Gardena Gartenschlauch vom Bad ins Wohnzimmer, allerdings ebenerdig. Diese Pumpe hat am Anschluß einen Hahn. Den voll aufgedreht erzeugt im Aquarium einen Tornado. Du brauchst also eine Drosselung.
Aquarienpumpen kosten ein Vielfaches mehr und bauen trotzdem nicht den notwendigen Druck auf.

Die 11000l/h sagen nichts über die Förderhöhe der Pumpe aus. Dafür sorgt allein der Druck, den die Pumpe aufbaut.

Die da tut's auch schon: https://www.gardena.com/de/produkte...ung/klarwasser-tauchpumpe-9000/970485501.html
Die macht bei 4m Förderhöhe immer noch 3360l/h, also weit mehr als meine ebenerdig.

Ach ja: Die Pumpe würde ich nicht permanent im Wasser stehen lassen.

Grüße, Markus
 
Lieber Markus, vielen Dank für die Infos. Das mit der Drosselung sehe ich auch so und Gardena gibt die Leistungskurve je nach Förderhöhe an. Damit kann man arbeiten :-). Ich werde vermutlich noch zusätzlich drosseln müssen, was ja kein Problem ist. Mein Hintergrund auf die 11'000 zu gehen war die Annahme, dass die dort verbaute Keramikwelle gerade mit Blick auf Metall, weniger problematisch ist. Aber man redet sich ja so einiges ein und wenn sonst niemand Probleme hat, let's go!
 
Hallo,

ich nutze seit Jahren eine Gardena Regenfasspumpe, um das Osmosewasser aus dem Keller ins Erdgeschoss zu pumpen. Meine Mutter hatte die mal wegen eines Rohrbruchs gekauft und sie ist dann als Dauerleihgabe zu mir gewandert. Laut Datenblatt schafft sie 4000 l/h. Ich nutze einen 16 m langen Schlauch, 1/2", also 12,7 mm Innendurchmesser. 100 Liter schafft sie vom Keller ins EG in 6:25 Minuten. Ich würde immer wieder zu einer ähnlichen Lösung greifen, bei größeren Wassermengen mit etwas mehr Förderleistung.
Ich glaube, der größte Unterschied zwischen Klarwasser- und Schmutzwasserpumpen besteht in der Größe von Fremdkörpern, die die Pumpen akzeptieren. Bei einer Neuanschaffung wäre es mir wichtig, dass die Pumpe möglichst tief abpumpen kann. Das erleichtert die Reinigung der Behälter. Fässer sind in beengten Verhältnissen schon unhandlich genug, auch ohne dass dort noch mehrere kg Wasser drin stehen.

Viele Grüße
Christoph-Oliver
 
Oben