Nano-Biotop: Kage no Shimizu - Bonsai-Cube auf Drachensteinen (Zero-Feeding)

Hi,
kurz gesagt - das ist viel zu klein für das, was du vorhast. Das Ganze ab 150 Liter aufwärts (mit vier Dario dario) und WIRKLICH dicht bewachsen und monatelang eingefahren KÖNNTE vielleicht klappen. Aber nicht auf dieser Fläche/ mit diesem Volumen/mit diesem Besatz.
 
Ganz ehrlich,

...Ich habe dir Tiere jahrelang erfolgreich gehalten und meine Erfahrungen gemacht - und grade bei den kurzlebigen Dario Dario, die werden maximal 3 Jahre alt, kommt es bei einer erfolgreichen Langzeithaltung auch darauf an das die sich vermehren. Ohne regelmäßiges Lebendfutter - kein Frostfutter - klappt das nicht. Ansonsten sind das wirklich mega tolle Tiere, die sich ganz autark ohne zu Tun selbst in Gesellschaftsaquarium vermehren und so über viele Jahre fest etablieren. Voraussetzung ist allerdings immer Lebendfutter . Ich selbst habe "nur" drei mal wöchentlich lebend gefüttert, dass war allerdings ausreichend.

Selbst wenn du die vier Tierchen mit deiner Methode durch bekommst, wirst du langfristig keine Freude an denen haben, da die sich ohne ausreichendes Futterangebot nicht langfristig halten werden.
 
Guten Abend,

Schade um die Tiere. Das becken ist nicht mal eingefahren, die Pflanzen haben sich noch nicht umgestellt.
Einen Rotalla Jungle kann ich beim besten willen nicht sehen.
 
Hallo liebe Flowgrower

Da läuft was komplett aus dem Ruder ❗
Ich glaube ich bin hier im verkehrten Film‼️

Und dabei hat doch alles so gut angefangen !!:)
Das überfordert mich ein wenig :oops: :oops:

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nochmal,

Das lässt mich irgendwie nicht los, weswegen ich mir nochmal deine Fotos angeschaut habe.

Hier sieht man doch weiße Mückenlarven im Aquarium, die mit Sicherheit nicht zur Mikrofauna gehören.

Freut mich für die Tiere - verstehe ich aber nicht ganz, warum du uns hier so veräppelst...
 
Danke für die rege Diskussion! Um einige Missverständnisse aufzuklären und meine Beweggründe zu verdeutlichen, hier ein kurzes Statement:
Es handelt sich hierbei um ein geplantes biologisches Experiment, dessen Ziel es ist, auszuloten, ob man unter extremen Bedingungen ein funktionales, nahezu autarkes Ökosystem für diese Kleinstfische schaffen kann.
  • Zur Fütterung: Ich lasse die Tiere definitiv nicht hungern! Ich füge aktiv Lebendfutter hinzu (wie Daphnien oder Mückenlarven).
  • Beobachtung vs. Lehrbuch: Ich beobachte jedoch, dass die Darios sich lieber von der Mikrofauna im Moos ernähren und das 'große' Futter oft ignorieren. Um diesen natürlichen Zyklus zu unterstützen, impfe ich gezielt mit Mikroorganismen aus meinem Walstad-Becken nach.
  • Der Kreislauf: Sollten Futtertiere nicht sofort gefressen werden, dienen sie als Nahrung für die Mikrofauna, was den Kreislauf schließt.
  • Das Ziel: Mein Ziel ist es, dass das Becken irgendwann so stabil läuft, dass die Mikrofauna-Produktion ausreicht. Bis diese volle Autarkie sicher erreicht ist, füttere ich natürlich weiterhin zu.

Ich verstehe die Skepsis, aber es geht hier um bewusste Naturbeobachtung und nicht um Nachlässigkeit. Es befindet sich auch nur noch das Black Tiger Paar im Becken, um die Belastung zu minimieren. Vielen Dank für den Austausch!
 
Hallo oeden1988,

Das Becken läuft nach dem Prinzip des „Zero-Feeding“ – ein autarkes Mikrosystem, das sich durch seine eigene Mikrofauna (Tubifex, Daphnien, angesiedelte Feenkrebse) selbst versorgt.




Das Moos ist nicht nur Sichtschutz, sondern 'Microfauna-Hochburg'. Man sieht, wie fein verzweigt es ist. Hier siedeln sich Rädertierchen, Mikrowürmer und Tubifex-Nachwuchs an. Das ist der Grund, warum die Fische nicht hungern
Mein Fokus liegt auf dem Walstad-Ansatz, der Mikrofauna-Fabrik im Boden.
kann ich sofort aus diesem autarken System Kleinstlebewesen nachimpfen.
Das System versorgt sich selbst.
Walstad-Becken. Das ist mein 'Impfspeicher'. Sollte die Mikrofauna im 30L-Cube einmal knapp werden, kann ich sofort aus diesem autarken System Kleinstlebewesen nachimpfen.
Zu 'Zero Feeding': Das bedeutet nicht, dass die Fische verhungern sollen. Es bedeutet keine zusätzliche, unnatürliche Fütterung, die nicht ins Biotop passt.
Sie bevorzugen die Jagd auf Rädertierchen, Mikrowürmer und Tubifex-Nachwuchs im Bodengrund und Moos.

Hier sieht man doch weiße Mückenlarven im Aquarium, die mit Sicherheit nicht zur Mikrofauna gehören.

Natürlich bekommen die Tiere Lebendfutter. Tatsächlich habe ich Tubifex und Artemia-Nauplien vorrätig.

Ja, was denn nun???
?

Gruß

Plantlover
 
Um hier für Klarheit zu sorgen, da ich den ersten Beitrag nicht mehr bearbeiten kann:
Die Aussage, das Becken würde ohne Futter laufen, bezog sich auf die Anlaufphase ohne Fischbesatz. In dieser Zeit konnten sich Garnelen und Schnecken problemlos autark von Aufwuchs und vorhandener Mikrofauna ernähren.
Vor dem Einzug der Fische wurde selbstverständlich Lebendfutter zugegeben. Sie ziehen aber die Mikrofauna vor. Meine Vorgehensweise ist ein geplanter Prozess:

  1. Beobachtung: Ich beobachte genau, ob die natürliche Mikrofauna ausreicht.
  2. Sicherung: Bis das System absolut stabil läuft, wird weiterhin Lebendfutter zugeführt.
  3. Vorsorge: Sollte ich merken, dass die Kleinstlebewesen nicht ausreichen, um den Bedarf der Fische zu decken, wird umgehend und gezielt zugefüttert.Was definitiv die nächsten Monate noch der Fall sein wird.
  4. Es wurden vor Einzug der Fische mehrfach kleine Kolonien und Eier von möglichen Futtertieren hinzugegeben.
  5. Viele der aufgeführten Zitate beschreiben auch den Vorgang und den Ansatz nicht das reale Experiment.
Es ist ein Experiment hin zu einem autarken System, aber kein 'Blindflug'. Das Wohl der Tiere steht an erster Stelle."
 
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