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Postby roblchen » 02 Dec 2008 13:09
Hi,
hätte gerne eure Meinung zu meinem Filter:
Mein Becken fasst 240 Liter;
Besatz: 6 Panzerwelse, 22 Schmucksalmler, 5 Bolivianische Schmetterlingsbuntbarsche
Filter: Fluval 305 bestückt mit Biomax und Filtermatten von Fluval;
Ich habe das Gefühl, dass die Filterung nicht optimal ist.
Was sagt ihr dazu?
Ursula
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Postby Roger » 02 Dec 2008 15:34
Hallo Ursula,

die Technischen Daten sagen mir das der Fillter von der Durchsatzleistung ausreichen sollte.

A-211 FLUVAL 305

Für Aquarien bis zu 300 Liter, Pumpenleistung: 1.000 Liter/Stunde, Umwälzleistung: 710 Liter/Stunde, max. Förderhöhe: 1,6 m, Filterkapazität: 6,6 Liter, Leistung: 15 Watt


Allerdings konnte ich nicht herausfinden was "Biomax" für ein Filtermaterial ist. Du weißt ja, das man in einem Pflanzenaquarium meist weitestgehend auf Filtermaterial verzichten kann? Materialien wie z. B. Sinterglas sollten vermieden werden.
Gruß
Roger
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Postby roblchen » 02 Dec 2008 18:49
Hi,
danke schon mal für die Antwort. Hab leider keinen Link gefunden, der Biomax erklärt. (Vielleicht heißt das auch gar nicht so :D Hab das schon seit 3 Jahre im Filter) Auf alle Fälle sind das ca. 1 cm große Röhrenabschnitte aus sehr porösem Material.
Würdest du den Filter ganz ohne Matten und Biomax laufen lassen?=
URsula
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Postby Biotoecus » 02 Dec 2008 18:55
Hallo Ursula,

da müssten wir mal klären was Du meinst mit: "Ich habe das Gefühl das die Filterung nicht optimal ist"

Beschreib mal Dein Aquarium, also Pflanzenmenge und Pflegegewohnheiten (Wasserwechsel)....
Ist das Wasser nicht klar?

Was stört Dich? Oder besser, was lässt Dich glauben, das der Filter nicht "optimal" ist?

Beste Grüße
Martin
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Postby Zeltinger70 » 02 Dec 2008 20:27
Hi Roblchen,

von Eheim heißen die Röhrchen glaube ich "Eheim mech",
andere Hersteller - andere Namen.

Jo, nicht optimal *g*, beschreibe mal das Empfinden näher.

Gruß Wolfgang
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Postby roblchen » 03 Dec 2008 00:22
Also, ich versuche es mal zu beschreiben:
1. Problem: Der Einströmer ist an der einen Seite und der Absaugstutzen an der anderen. Insofern müsste doch eigentlich eine Strömung entstehen, oder? Das ist aber wenig, bis gar nicht der Fall auch wenn ich den Filter gerade gereinigt habe (Reinigung: Filterwatte und Filtermaterial ausspülen. Habe auch schon Antriebsmagnet und Flügelrad getauscht. Bringt alles keine Verbesserung.). 2. Problem: Es befinden sich sehr viele Schwebeteilchen im Wasser (Mulm), die sich an feinfiedrigen Pflanzen wie z.B. dem Hornkraut festsetzen und das sieht nicht gerade gut aus. Außerdem bildet sich auf der Wasseroberfläche so eine milchige Schicht (heißt Kahmhaut, oder?)
Ansonsten zum Becken:
Weitere Technik: Heizstab, Co2 Professional von Dennerle mit 45 Blasen
Bepflanzung: Valisnerien, Echinodorus wendii, echinodorus tropica, echinodorus bleheri, Javafarn, Hornkraut, Anubia nana, indischer Wasserstern;Insgesamt bedecken die Pflanzen ca. 80-90% der Bodenfläche
Pflegegewohnheiten: Wasserwechsel 1 mal wöchentlich ca. 30%; Anschließend Zugabe von Biotopol
Düngung nach Dennerle System (brauche ich noch meine Vorräte auf, dann stelle ich auf anderes System um)
Beleuchtung: 14 Stunden mit zwei Röhren a 36 Watt (dennerle special plant und eine 9000K Leuchte von Solaris)
Fütterung: 6x wöchentlich (Granulat, Flockenfutter, Lebend- und Frostfutter)
Besatz: 6 corydoras sterbai, 22 Schmucksalmer, 5 bolivianische Schmetterlingsbuntbarsche
So, hoffe, das hilft euch weiter!
roblchen
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Postby Zeltinger70 » 04 Dec 2008 20:17
Hi Ursula,

naja eine richtige Strömung erzielt man so nicht ...
ist jedoch die Frage ob es nötig ist.
Vom Besatz her denke ich hast Du keine Tiere die besonders strömungliebend sind.
Wenn die Pflanzen ordentlich wachsen scheint die Nährstoffversorgung auch zu funktionieren, also auch kein Grund für eine Veränderung.

Die Kahmhaut ist auch nicht unbedingt ein Problem, denke da hast Du Dich schon belesen,
evtl. stellst Du mal den Wasserauslass anders ein damit die Kahmhaut zerrissen wird,
oder Du kannst auch einen Oberflächenabsauger installieren, kann allerdings andere "Probs" bringen.

Hast Du eine Idee wo die Schwebeteilchen herkommen können, Wurzeln, vom Bodengrund o. ä. ?
Kurzfristige Abhilfe kann eine verbesserte Feinfilterung bringen, grobes Filtermaterial gegen feines tauschen. Habe gute Erfahrung gemacht mit einem Microfasertuch als letztes Filtermedium. Dieses habe ich dann nach ca. 10 Tagen wieder entfernt.
Jedoch bekämpfst Du damit nicht die Ursache.

Ok habe gerade nochmals gelesen Du hast Mulm ..., den kannst Du teilweise beim TWW mit absaugen, die Corys werden jedoch meist für etwas Mulmwirbel sorgen. *g*
Bei mir jedoch bleibt der nur paar cm überm Bodengrund.

Evtl. trotzdem mal probieren feiner zu filtern.

Gruß Wolfgang
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Postby Matthes » 05 Dec 2008 07:37
Hi roblchen,
ich fahre auch einen fluval, allerdings eine Nummer größer und für ein 500l Becken.
Die beschriebenen Probleme kommen mir bekannt vor:
Kein richtiger Druck am Beckeneinlass
Immer wieder diese vielen Schwebeteilchen

Hatte eigentlich nach einiger Zeit gedacht, dass ich damit leben muss - aber es kam anders

An den Beckeneinlass habe ich einen Eheim Diffusor installiert. Hierbei drauf achten, dass der etwas weiter unter Wasser liegt und den zusätzlichen Schlauch für Luft einbringung erst gar nicht nutzen! Die genannten Schritte verhindern, dass zuviel CO2 austreibt und trotzdem genüget Bewegung im Becken ist! Die Kammhaut sollte sich dann schnell verflüchtigen.

Durch eine Nährstoff Diskussion hier im Forum, hat man mir geraten mal auf Minimalfilterung zu gehen! Also alles aus dem Filter raus, und dann habe ich herum experementiert. Mein Ergebnis zeigt sich in klarem, schwebeteilchelosen und vor allem Nährstoffreichem Wasser. Mein Filter ist nun wie folgt bestückt:

Grobe Original Fluval Filtermatte wurde belassen

unterer Korb: Grobe Filtermatte
mittlerer Korb1: 1 Hand voll Coralit (damit erhöhe ich ein wenig GH/KH)
mittlerer Korb2: Feine Filtermatte
oberer Korb: leer

Kannst es ja mal probieren, bei mir hat dieser Ansatz geholfen!
Schöne Grüsse aus dem Sauerland

Matthes
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Postby ninjah » 16 Feb 2019 12:32
Roger wrote:Du weißt ja, das man in einem Pflanzenaquarium meist weitestgehend auf Filtermaterial verzichten kann?

Darf ich mal nachfragen, was genau du meinst? Ich weiß das nämlich nicht. :smile: Bietet ein bepflanztes AQ genug Lebensraum für Bakterien daß ich keine speziellen Biomedien im Filter brauche? Mein erster Filter hatte so ein 3 Kammersystem und seitdem empfand ich simplere immer als irgendwie unzureichend und habe versucht da noch ein paar dieser Keramikringe reinzuquetschen, und feinere Filterwatte.
viele Grüße
Nils
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Postby Thumper » 16 Feb 2019 20:40
Moin Nils,

ninjah wrote:Darf ich mal nachfragen, was genau du meinst? Ich weiß das nämlich nicht. :smile: Bietet ein bepflanztes AQ genug Lebensraum für Bakterien daß ich keine speziellen Biomedien im Filter brauche?

Sowohl das, denn jedes Blatt erhöht die Oberfläche, als auch - und das sehe ich als viel wichtiger an - wollen wir ja nicht, dass unser teurer Dünger im Filter von Anaeroben Bakterien geschluckt wird. Also Filtern wir wenn dann mechanisch mit blauen (oder andersfarbigen) Matten, aber nicht mit Biologischem Filtermaterial.
Da gibt es zwar auch Konzepte zu (ADA z.B), aber da zahlt man echt eine Menge Geld für. Klar, das klappt und läuft, aber es geht auch anders/einfacher/transparenter.
Grüße,
Bene


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Postby Gast » 16 Feb 2019 21:46
Hallo,
Also wenn ich in meinem Becken einen Besatz aus „6 Panzerwelse, 22 Schmucksalmler, 5 Bolivianische Schmetterlingsbuntbarsche„ pflegen würde und die Fische einigermassen Artgerecht füttere, wären mir eine ausschließlich mechnische Filterung nicht ausreichend.

Gruß
Helmut
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Postby Thumper » 17 Feb 2019 01:26
Moin Helmut,

Inwiefern? Die Nitrifikationskette läuft ja dennoch durch und bei entsprechend bepflanzten Becken wird NO3 (und vorformen) auch entsprechend verbraucht.
Ich sehe da kein Problem, solange die Pflanzenmasse bzw. Deren Nährstoffverbrauch überwiegt.
Grüße,
Bene


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