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Postby KillerKilli » 23 Jul 2013 19:35
Hallo Flowgrower,
eigentlich wollte ich euch heute mein neues Becken vorstellen. Daraus wurde jedoch nichts, der Filter lief aus und alles war voller Wasser. Meine Frage nun, wie kann man sowas verhindern ? Es soll ja Aquarianer geben die kurz unter der Wasserlinie ein Loch in den Schlauch boren. Leider weiss ich nicht genau wie groß dies sein sollte. Der Filterläuft dann trocken sobald dieser Pegel erreicht ist. Kennt ihr weiterer solcher Maßnahmen ?

Gruß, Ben

Ps. Es handelt sich um einen Eheim-Aussenfilter.
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Postby Plantamaniac » 23 Jul 2013 22:12
Hallo, Außenfilter wegschmeißen und einen Innenfilter einbauen :D
Schön hinter den Pflanzen verstecken und gut.
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Postby exprimere » 24 Jul 2013 01:29
Plantamaniac wrote:Hallo, Außenfilter wegschmeißen und einen Innenfilter einbauen :D
Schön hinter den Pflanzen verstecken und gut.
Chiao Moni


Sehr hilfreicher und intelligenter Tipp, mein Respekt!
Beste Grüße
Philipp
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Postby Rudi-HH711 » 24 Jul 2013 04:24
Hallo
Man könnte eine Wanne nehmen den Filter dort hineinstellen.
Wenn man Platz hat kann die Wanne ja so groß sein das sie das Beckenvolumen fassen kann im Notfall.

Wenn der Platz klein ist geht auch eine Wanne, nur dann sollte man einen Schwimmerschalter einbauen der den Strom der Pumpe abschaltet und Alarm gibt.Z.B. Conrad Füllstands-Schalter Bausatz
Nur wird dann das Wasser noch automatisch weiter, durch den Saugheber Effekt, ablaufen bis der Einlauf Luft Zieht.
Ich bin auch inzwischen ein Innenfilter Fan, aber das geht ja nicht immer und Platz kostet es auch im Becken.

Gruß Rudi
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Postby kurt » 24 Jul 2013 09:33
Hallo zusammen,

KillerKilli wrote: Daraus wurde jedoch nichts, der Filter lief aus und alles war voller Wasser. Meine Frage nun, wie kann man sowas verhindern ? Es soll ja Aquarianer geben die kurz unter der Wasserlinie ein Loch in den Schlauch boren. Leider weiss ich nicht genau wie groß dies sein sollte.

in dem man sauber und sorgfältig Arbeitet, alles regelmäßig überprüft.

Bohrung Ansaugrohr = ca. 3mm reichen.
Es soll ja nur durch ansaugen von Luft die Wassersäule im Schlauch/Pumpe abreißen.
Kann man ausprobieren und das Wasser mal bis zu Bohrung ablassen.
Pumpe läuft im eigenen Wasserluftgemisch aber nicht trocken.
Beim Wasserwechsel bis unter diese Bohrung Pumpe ausschalten.
Die Luft wird bei Inbetriebnahme der Pumpe und Wasserstand Oberhalb der Bohrung durch die Strömung wieder mit herrausgerissen.
Gruß Kurt
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Postby deichy75 » 24 Jul 2013 11:07
Hallo Ben,

bei mir sind auch schon einige Liter aufgrund von Undichtigkeiten ausgetreten.
Ich habe nun Wassermelder im Einsatz...hilft allerdings nur, wenn man zu Hause ist :lol:

Schau mal hier (mein Beitrag v. 13.3.13:
aquarienvorstellungen/neues-grosses-becken-neue-grosse-probleme-t27238.html


Gruß Mike
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Postby Harrdy » 24 Jul 2013 12:33
Was wohl am einfachsten wird es wohl sein eine Auffüllautomatik umzubauen. Einen großen Eimer oder irgendetwas wo man den Außenfilter reinstellen kann. Dort einen Schwimmer platziert und sobald der Pegel in dem Behälter steigt wird der Außenfilter abgeschalten. Nun hat man noch das Problem mit dem "Sogwasser" welches man mit dem Loch im Ansaugrohr lösen kann oder man verbaut auf Saugseite ein elektrisches ventil das zu macht.
Gruß,
Sven
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Postby droppar » 24 Jul 2013 16:05
Hi Ben,

Nachdem ich meiner Freundin gleich von Anfang an versprechen musste, nicht das Wohnzimmer zu fluten, hab ich auch nach Lösungen gesucht.
Mein alter Eheim Prof. 2 stand anfangs einfach in einer Plastikkiste (Ikea lässt grüßen ^^), die ungefähr so 10 Liter fasste. Das war auch bitternötig, denn das Mistding hatte den typischen Pumpkopfschaden und hat mehr oder weniger das Becken leergepumpt.
Der wurde gegen nen neuen Eheim Prof 3 ausgetauscht, der steht jetzt wieder in der gleichen Plastikkiste und zusätzlich hab ich noch ne 4mm Bohrung oben im grünen Ansaugrundbogen am Aquarium gemacht.

Siehe Kurts Beitrag: technik/filter-ausgelaufen-kann-man-das-verhindern-t29343.html#p239008
Das Bohrloch ist so 3cm (3cm*120cm*50cm =~ 18Liter die im schlimmsten Fall flöten gehen) unter der Wasseroberfläche und beim TWW schalte ich Filter immer aus damit er keine Luft zieht, da das Loch diesen wunderbaren Effekt hat.
Desweitern nehm ich überall dickwandige Silikonschläuche her, die ich noch mit Schlauchmuttern angezogen habe.

Ich hoffe, dass ich so keine Überschwemmung mehr kriege. Bislang funktionierts auf jeden Fall.

Beste Grüße,
rob
Grüßle,
~rob
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Postby Biotoecus » 24 Jul 2013 17:33
Hallo,

ich differenziere da mal etwas.
In den meisten Fällen werden wohl abgerutschte Schläuche für eine leichte Überflutung des Flokatis verantwortlich sein.
Da helfen schnell und sicher, Edelstahl Schlauchklemmen an den Übergängen Rohr/Schlauch.

Dann gibt es das Phänomen, dass Aussenfilter an der Kopfdichtung undicht werden.
Dies tritt oft nach einer Reinigung auf.
Die alten runden Filtergehäuse haben das nicht sehtr oft. Hier hilft etwas Vaseline auf den dichtenden O-Ring immer.

Die neuen eckigen Filtertöpfe allerdings haben ein anderes Problem.
Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, die Position des Filterkopfes auf dem Topf zu markieren.
Die Gehäuse haben Toleranzen und die Dichtungen passen sich daran an.
Verdrehe ich nun nach dem Zusammenbau den Kopf auf dem Topf kann es sein, dass die Dichtung eben kleinere Toleranzen nicht mehr ausgleicht.
Abhilfe schaft eine Markierung gehen verdrehen.

Auch sollte bei diesen Einrastanschlüssen für die Schläuche immer die O-Ringe überprüft werden und ein bisschen Vaseline hilft auch hier um die Dinger zu pflegen.

Mit meinen Maßnahmen betreibe ich nun seit Jahren mehrere Aussenfilter ohne Wasseraustritt.

Beste Grüße
Martin
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Postby kurt » 25 Jul 2013 11:26
Hallo zusammen,

@ Martin,
reiche auch mal nach, bin gestern nicht mehr zum abschicken gekommen… Fußball gucken….

Betrieb über 25 Jahre,
Voraussetzungen zum Problemlosen Betrieb (Außen Filter).
Schlauchanschlüsse sichern.
Pumpenkopfdichtungen beim schließen des Filters immer auf Risse überprüfen.
Das heißt ausgebaute Dichtung über den Finger biegen = überdehnen,
dann sieht man evtl. vorhandenen feine Risse.
Schläuche und Dichtungen werden im Laufe der Zeit spröde bzw. hart, also früh genug wechseln.
Dichtungen sorgfältig einsetzen,
(Sauberkeit) = aufpassen,
z. B. keine Fasern von Filterwatte zwischen den Dichtflächen kommen lassen.

Behelf-Undichtigkeiten-Kopfdichtungen.
Man kann Dichtungen mit Silikonfett (rutscht besser) einsetzen,
pflegt, hilft auch gleichzeitig (Übergangszeit) bei Undichtigkeit durch O-Ringe- Risse, Ungenauigkeiten.
Dann in aller Ruhe neue Dichtungen besorgen.

Die Sicherheitsbohrung im Ansaugrohr nahe der Oberfläche anbringen.
Wie schon geschrieben ca. 3 cm unter Wasserspiegel sind praktikabel.
Darauf achten das die Bohrung frei ist, z.B. keine Schnecke darauf sitzt!
Bis dahin könnte das Aquarium dann auch nur leerlaufen.
Gruß Kurt
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Postby Corymäus » 29 Jul 2013 23:55
Hallo,

ich habe jetzt mal ne allgemeine Verständnisfrage: :smile:
also angenommen, mein uralter EHEIM-Filter wird undicht (am Gehäuse, Pumpkopf, Schläuchen o. ä.). Da der sehr alt ist, könnte es schon mal passieren, dass 200 Liter durch das Haus sickern. Also würde ich dann so ein kleines Loch am Filteransaugrohr ca. 3 cm unter der Wasseroberfläche bohren. Das saugt dann theoretisch genügend Luft ein, damit die Wassersäule unterbrochen ist, und kein neues Wasser in den Filter und damit aus dem Filterkreislauf gepumpt wird. Ist die Größe des Loches von der Filterleistung abhängig? Wenn ja, wie groß solle das Loch bei 440 L/H sein? (Nicht, dass nur kleine Luftblasen wie beim Up Inline Atomizer in den Filterkreislauf gelangen.) Wenn das Loch im Ansaugrohr funktionieren würde, wird zumindest kein neues Wasser angepumpt. Aber was ist mit dem Wasser, das durch den Sog der Wassersäule das Aquarium durch das Auslaufrohr verlässt? Muss ich in das Auslaufrohr jetzt auch ein Loch bohren? Auch so groß wie im Ansaugrohr und gleiche Höhe? Oder gibt es komplett dicht schließende Rückschlagventile für z.b. 12/16 Schläuche?
:?
Entschuldigt bitte die vielen (vielleicht teils dummen) Fragen, aber ich bin im Moment ein bisschen verwirrt.

Danke.
Grüße, Elias

שטיל וואַסער גראָבט טיף.
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Postby kurt » 30 Jul 2013 07:29
Hallo zusammen,

Corymäus wrote: Das saugt dann theoretisch genügend Luft ein, damit die Wassersäule unterbrochen ist, und kein neues Wasser in den Filter und damit aus dem Filterkreislauf gepumpt wird.

@ Elias,
ja…Bohrung Ansaugrohr, 3 mm müssten reichen.
Wenn du mal Wasser wechselst probierst du aus ob die Pumpe Luft zieht, fertig.

Für das Auslaufrohr musst du die Höhe des Schlauches über den Beckenrand sehen/nehmen.
Für sich alleine gesehen liegt dann das Auslaufrohr tiefer, aber über den Wasserspiegel des Beckens, würde also leerlaufen.

Das bezieht sich auf einen Drucklosen Pumpenkreislauf.
Das ist aber gegeben weil der Druck durch die Bohrung im Ansaugrohr unterbrochen wird.
Will heißen, abreißen der Wasserssäule durch ansaugen von Luft!

Beachten beim Wasserwechsel:
Beim Wasserwechsel bis unter die Bohrung im Ansaugrohr Pumpe abstellen
damit das Pumpenrad im genügenden Restwasser stehen bleibt.
Wenn sich die Pumpenkammer mit abhängt wird es fummelig die Luft wieder zu entfernen.
Die Eheim Pumpen sind ja nicht selbstansaugend, funktionieren also praktisch wie eine Umwälzpumpe.
Gruß Kurt
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Postby Gast » 30 Jul 2013 08:48
Hallo,
ohne dir jetzt auf die Füsse treten zu wollen....
ich Pflege jetzt mit Unterbrechung seit etwa 20 Jahren Aquarien. Da war wirklich von allen Größen was dabei.
Zum großen Teil wurden die Becken mit Aussenfilter von Eheim gefiltert. Dazu kamen auch kleine von
Fluval zum Einsatz. In dieser Zeit ist nicht ein einziger Filter ausgelaufen, oder sind sonstige Undichtigkeiten
aufgetreten.
Alle wurden laut Anleitung angeschlossen. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wurden nicht unternommen.
Ich weiß jetzt nicht, was in deinem Fall zum auslaufen des Filters geführt hat. Da du aber einen Filter von Eheim eingesetzt hast, vermute ich, dass du beim anschliessen Fehler gemacht hast. Die Filter von Eheim und das beiliegende Zubehör sind bei Installation nach Anweisung/Anleitung "Narrensicher".
Von daher helfen auch die besten Sicherheitsmaßnahmen nichts, wenn der Anwender schludert.
Mein Tipp: Filter nach Anleitung installieren und gut ist!
Gast
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Postby Öhrchen » 30 Jul 2013 09:38
Hallo,

es schadet aber auch nicht, sich vor seinen eigenen Fehlern zu schützen :wink: Und ein mürbes oder verdreht sitzendes Dichtungsgummi kann es bei jedem Filter mal geben, oder undichte Hähne (und dafür ist gerade Eheim berühmt!).

Mein AF könnte theoretisch 20l Wasser in der Wohnung verteilen, dann ist Schluß, weil ich anstelle eines Ansaugrohrs eine Röhre aus Edelstahlgaze angebracht habe (ähnlich dem GUSH-Ansaugschutz, nur länger und größerer Durchmesser). Die setzt auf ca 1/3 Beckenhöhe an. Ist zwar etwas nervig, weil beim Wasserwechsel immer Luft in den Filter kommt, funktioniert alles in allem aber gut.
Viele Grüße
Stefanie

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Postby Plantamaniac » 30 Jul 2013 11:59
Hallo, mein Eheim Außenfilter war super :thumbs:
War total begeistert. Lange Jahre hat er ohne murren seinen Dienst verrichtet.
Dann ging es los. Zuerst war der Stopfen im Reinigungsschacht kaputt.
Er war klebrig und porös...ich dachte es wäre ein Gummistopfen, der Hart geworden ist, aber das GEgenteil war der Fall...der Stopfen war aus Hartplastik und war weich geworden :irre:
Der Filter hat Luft gezogen und das lies sich nicht beheben, egal wie...
Bis mein Händer diesen Verdacht äußerte und mir einen Ersatzstopfen mitgab :grow:
Ich habe etliche € ausgegeben um alle möglichen Teile zu ersetzen, die Schuld gewesen sein könnten.
Unter anderm auch den Gummi am Kopf. Irgendwie hat der Neue aber nicht richtig gepasst (mit Siliconspray eingesprüht und vom Händler höscht persönlich ausgetauscht.) Auf jedenfall bekam die Abdeckung vom Kopf einen Sprung :shock: der allerdings nicht für eine Undichtigkeit sorgte. Mein Vertrauen war allerdings nachhaltig gestört nach diesem Erlebnis.
Wenn ich jetzt noch den Kopf ausgetauscht hätte, hätte ich mehr ausgegeben, als wenn ich gleich einen neuen Flter gekauft hätte. Vor allem wäre das warscheinlich so weitergegangen und alle Teile hätten nach und nach die Grätsche gemacht. Ich war so genervt, das ich mir einen Innenfilter geholt habe, da damals auch die ersten Storys von Geringfilterung die Runde machten...Mein Händler schüttelte nur den Kopf und prophezeihte mir das Ableben sämtlicher Insassen und eine gewaltige Algenpest :irre:
Ich muß sagen, das ich mit meinem Innenfilter genausogut, wenn nicht sogar noch besser fahre.
Seitdem habe ich keine Außenfilter mehr und das geht genauso.
Ok, da es mich interessiert und ich gerne bastele habe ich mittlerweile fast alle Möglichkeiten an Filterung in verschiedenen Becken durch. Bodenfilter, luftbetriebene Schwammfilter, gekauft oder selbst gebaut, HMF mit Luft oder mit Pumpe, über Eck oder an der schmalen Seite des Beckens, normale Innenfilter
Mit allen Vor und Nachteilen.
Sie funktionieren alle und keiner hat mir bis jetzt die Pflanzen ruiniert. Sauberhalten ist das Zauberwort dabei und zuverlässigkeit bei Abwesenheit ist nicht bei allen gleich gut.
Wenn ein Becken in einer Ecke bis zur Wasseroberfläche bewachsen ist, kann ich Innenfilter nur empfehlen.
Auch hinter Hardscape kann man sie verstecken oder hinten quer legen...
Sie gleichen Unachtsamkeit und zeitliche Engpässe aus. Weil Filter immer dann bockig sind wenn es gerade überhauptnicht passt.
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