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Postby Fischeversenken » 14 Mar 2014 15:56
Hallo liebe Flowgrow Gemeinde,

nachdem die technischen Vorbereitungen für mein Aquarium (150x50x60), im März 2013 begannen und Monat für Monat immer weiter verfeinert wurde, stellte ich mir die Frage nach dem richtigen Bodengrund. Da mir Soil etwas teuer für mein Becken erschien, suchte ich nach einer Alternative. Da stoß ich auf den Beitrag, "Mineralisiertes Erdsubstrat" von Aaron Talbot, den Tobi ja hier im gleichen Topic übersetzt hatte. Ich suchte nach mehr Info´s über das Substrat, wurde aber leider nicht wirklich fündig, war mir aber sicher, das ich das in meinem Becken ausprobieren möchte. Meine bisherigen Erfahrungen möchte ich Euch gerne mitteilen.

Als erstes begann die Suche nach Mutterboden, wurde aber leider in keinem Baumarkt fündig. Dort bekommt man nur Blumenerde, Torf, Rindenmulch u.s.w., also machte ich mich im Netzt auf die Suche und fand bei Ebay Kleinanzeigen, etliche Anbieter die Mutterboden zu verschenken hatten. Meine Wahl fiel auf einen privaten Anbieter der in seinem Garten ein Loch für seinen vorgesehenen Swimmingpool gebudelt hatte und nun den Mutterboden los werden wollte.

Ich besorgtre mir im Baumarkt meines Vertrauens einen 90l Mörtelkasten, der dort für ca. 6,00€ zu bekommen war. Diesen benutzte ich dann später auch für´s Wässern (entdüngen) und zu Wässern zwischen der thermischen Mineralisation, doch dazu später mehr. Nach kurzer telefonischen Rücksprache gings los, in das ca. 20km enfernte Salzgitter. Ich entschied mich Mutterboden aus ca. 50 cm Bodentiefe zu entnehmen, da ich hoffte das dort weniger Dünger als in der Oberschicht vorhanden sein sollte. Aus dieser Schicht entnahm ich, für mein AQ mit einer Grundfläche von 150x60 cm, ca. 40-50 Liter.

Zuhause angekommen stellte ich den Mörtelkasten erstmal in den Keller, wo der Mutterboden erstmal durchtrocknen durfte. Nach einigen Wochen, als dieser dann komplett trocken war, zerbröselte ich die Klumpen und siebte den Boden dann durch ein Abtropfsieb (für Nudeln). Wobei Steine, Blätter, Wurzeln und ähnliches entfernt wurden.Dabei verlor ich ca. 10-15%, was dann im Vorhof im Beet landete.

Dann kippte ich ca. 15l Wasser in den Mörtelkasten und vermischte es ordentlich mit dem Boden, so das eine Pampe entstand. Dieses ließ ich dann 2-3 Tage stehen, so das sich der Boden absetzte und schüttete dann das Wasser ab. Dieses wiederholte ich 7 mal und hofft das nun ein großteil des Düngers im Substrat rausgewaschen sein sollte. Beim abgießen des Substrates verlor ich insgesamt nochmal ca. 15-20%.

Jetzt begann der Teil der thermischen Mineralisation. Da ich keinen Garten oder ähnliches habe, wollte ich das Substrat im Backofen trocknen. Also mußte erstmal ein Gefäß her um die Menge trocknen zu können, dazu baute ich mir auf der Arbeit ein überdimensionales Backblech, aus verzinktem Stahlblech mit den Maßen 36x32x20 cm. Ich wollte die Erde bei 70-90 Grad trocknen, doch nachdem die Erde nach 15 Stunden immer noch nicht trocken war, erhöhte ich die Temperatur auf 150 Grad, bei 150 Grad dauert die Trocknung im Backofen ca. 7-9 Std. je nach Feuchtichkeitsgehalt der Erde.


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Nachdem die Erde im Backofen komplett durchgetrocknet war, kam diese dann wieder in die Mörtelwanne und wurde wieder für 2-3 Tage gewässert. Das ganze wiederholte ich 7 mal. Laut Aaron Talbot reichen auch 3-4 mal hin, aber weil ich mir sicher sein wollte das die Erde auch vollkommen mineralisiert ist, "übertrieb" ich es lieber. Lieber einmal mehr als einmal zu wenig.

Dann beschäftigte ich mich mit der Zugabe des Ton´s. Da wollte ich mich an Aaron Talbots Mengenangaben halten, heißt 62gr./0,1m². Doch woher Ton bekommen, ich telefonierte mich durch alle Baumärkte in meiner Nähe, doch wurde leider nicht fündig. Im Netz fand ich eine Händlerin die Ton zum Töpfern anbot, doch leider erst ab Mengen von 10kg aufwärts. Ich schrieb die Händlerin an, ob sie auch mindermengen abzugeben hätte und teilte ihr mit, wofür ich diesen bräuchte. Sie schrieb mir zurück, das Sie mir da kein "Tonblock" empfehlen würde (den man ja irgendwie klein kriegen müßte), sondern Tonmehl. Super, dachte ich mir und bestellte mir 2kg des Tonmehl´s.
Als dieser dann auch kurze Zeit später ankam, wurde der wie im genannten Mengenverhältniß unter das trockene, mineralisierte Erdsubstrat gemischt.


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Dann schuf ich einen Rand am Aquarium aus JBL Sansibar River, wie in Aaron Talbots beschriebenen Artikel und fügte, den im Netz gekauften Dolomitkalk und die Pottasche zu. Den Boden bedeckte ich nach Vorgabe, so das der Glasboden nur leicht bedeckt war. Ich benutzte den Dolomitkalk von Green Power, die Pottasche mit einem Reinhaltsgehalt von 99%, bestellte ich im Internet bei LogoXXL. Vorsicht bei der Verwendung von Pottasche. Pottasche reizt die Augen, die Atmungsorgane und die Haut.


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Das ganze wurde dann mit einer ca. einer 4-8 cm dicken Kiesschicht aus JBL Sansibar River bedeckt. Da ich bedenken wegen der Wassertrübung hatte, habe ich den Kies ebenfalls 7 mal ausgewaschen. Auch lieber 1-2 mal mehr, als 1 mal zu wenig.
Wer vor hat eine dickere Kiesschicht zu benutzen, bzw. einen Kiesanstieg in irgendeiner Ecke einzubauen, der sollte das Erdsubstrat mit Kies unterfüttern, das Erdsubstrat sollte ca. 5-6 cm unter dem Kies beginnnen, das die Pflanzen auch von diesem "zehren" können.
Das Hardscape, in meinem Fall Traumwurzeln wurden verbaut und die beim Tobi bestellten Pflanzen, konnte ich auch am Nachmittag abholen und das einrichten konnte beginnen.


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Nachdem das Becken mit den schönen Pflanzen bestückt war (danke Tobi), kam der nächste Schritt und es begann damit das Wasser einzufüllen. davor hatte ich schon ein bisschen Panik, da ich dachte, das Becken wird sich die nächsten Tage erstmal komplett braun verfärben, doch zu meiner Erleichterung nur eine ganz minimale trübung, die wohl als ganz normal anzusehen ist.


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Und so sah das Becken nach dem befüllen mit Wasser aus.


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Auch wenn ich Pflanzen umsetze habe ich keinen "Dreck" vom mineralisierten Bodensubstrat, wie einige geschrieben hatten, ich setzte die Plants jetzt auch nicht super zaghaft um, das einzige was ein bischen Schmutz aufwirbelt ist der Mulm, aber das "Problem" hat ja wohl jeder.

Und hier das Becken nach 6 Wochen Standzeit.


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Ich Dünge übrigends mit Aqua Rebell Produkten, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Auf meine 450 Bruttoliter morgends täglich 9ml AR Micro Basic Eisenvolldünger und abends 8ml AR Macro Basic Nitrat, 8ml AR Macro Basic Phosphat und 6ml AR Macro Basic Kalium. Das was Aaron Talbot in seinem Artikel beschrieben hatte, das er nur ab und an Kalium zudüngt kann ich nicht bestätigen, dann herschen bei mir nach einigen Tagen schon relativ hohe defizite.

Wasser wird bei mir wöchentlich 50% gewechselt.

Meine Technik:

Eheim 2078e (Interface)
2kg Druckgasflasche
Midijet DM 50 Außenraktor (90 Blasen/min.)
Fluorecent 8x54 Watt T5 (gekühlt über zwei 40mm Noiseblocker, gesteuert über Skythe Lüftersteuerung)
300 Watt externer Heizregler
AR 30mg/l Co² Check, grüner Bereich


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Fazit:

Wer eine günstige Alternative, vor allem für größere Becken sucht, ist mit Aaron Talbot´s Methode bestens bedient. Ein Nachteil ist allerdings der zeitliche Aufwand, den ich persöhnlich aber jederzeit wieder auf mich nehmen würde.Ich bin froh das mein Becken mit dieser Methode läuft und ich konnte bisher noch keine wesentlichen Nachteile feststellen. Ich hoffe ich kann mit dem Artikel, den einen oder anderen dazu bewegen mal was neues auszuprobieren?!



Gruß Sascha
Technik:
450l Poolbecken (150x60x50)
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2kg Druckgasflasche (Akvatel Magnetventil)
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300 Watt externer Heizregler
V4A Edelstahl Fill&Flowpipe (DIY)
Bodensubstrat:
Mineralisiertes Bodensubstrat ähnlich nach dem Vorbild von Aaron Talbot

Übung macht den Meister, nicht die Kammer
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Postby Tobias Coring » 14 Mar 2014 16:19
Hi Sascha,

vielen Dank für deinen Bericht.

Das Becken sieht sehr gut aus!
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

Lass es wachsen!

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Postby Giftzwerch28 » 14 Mar 2014 20:41
Hallo Sascha!


Schöne Doku und dein Becken sieht (aus der Ferne :wink: ) auch sehr schön und gut eingewachsen aus.
Den Bericht von Aaron Talbot hatte ich vor längerer Zeit auch mal gelesen, hatte da aber irgendwie in Erinnerung, das die Trocknung mit direkter Sonnenbestrahlung erfolgen muß, wegen der gewünschten Mineralisation.
Interessant das dies auch im Backofen so funktioniert, wobei ja bei der Trocknungszeit der Energieaufwand doch sehr hoch sein muß und sich gegenüber einem (fertigen) Soil vielleicht gar nicht mehr rechnet.
Ich würde mir wünschen, das du immer wieder mal berichtest, sozusagen als Langzeittest.
Danke für deinen Bericht.

Ach so.... sehr löblich deine Ordnung im Unterschrank, sehr genial auch das Pult für die Zeitschaltuhren.
Ist das DIY oder gibt es sowas fertig zu kaufen?


Gruß Alex
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Postby Fischeversenken » 15 Mar 2014 11:13
Hallo Tobi, danke für die Blumen. Freut mich das dir deine Pflanzen in meinem Becken gefallen :D

Und hallo Alex, dank auch dir.
Das mit dem Energieaufwand hält sich in Grenzen, ich habe grade mal interessehalber zusammengerechnet.Wenn ich Spritgeld, Tonmehl, Dolomitkalk, Pottasche, Mörtelkasten und Stromverbrauch zusammenrechne komme ich auf ca. 70,00 € für das mineralisierte Bodensubstrat. Dazu kommen dann noch die Kosten für den Kies. Der JBL Sansibar ist ja nicht der günstigste, habe da für 80 kg ca. 130,00€ bezahlt, plus die Arbeitszeit. Kommt man auf rund 200,00€.
Für 70l Soil hätte ich, je nach Hersteller zwischen 230,00€ und 270,00€ bezahlt, haste recht, ist gar nicht so viel güstiger. Na gut, man hätte auch einen günstigeren Kies nehmen können, da gibt es ja schon 25kg für ab 10,00€, dann hätte man gespart. Aber alleine schon der Versuch ist es wert, haben ja noch nicht so viele probiert. :wink:
Ja werde ab und an mal wieder berichten, demnächst werde ich noch aktuelle Bilder von dem Becken machen und die mal Posten, das letzte in dem Beitrag ist ja auch schon wieder 4 Wochen alt. Brauche aber vorher erstmal Batterien für meine Cam.
Das Pult für die Zeitschaltuhren habe ich auf der Arbeit selber gebaut, ich mags halt ordentlich und übersichtlich.

Gruß Sascha
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Postby rrnetz » 15 Mar 2014 21:32
Fischeversenken wrote:Und hier das Becken nach 6 Wochen Standzeit.
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Hallo

Dein Becken gefällt mir richtig gut. Sehr Aufwendig mit dem Boden, aber wenn es sich lohnt.
Wie lang hat es insgesamt mit dem Boden gedauert?
Gibt es irgendwo über dieses Verfahren eine genaue Erklärung.
Kannst du mir die Technik links im Unterschrank (aussenseite) näher zeigen/ erklären?
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. Albert Einstein
Gruss René

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Postby greenling » 15 Mar 2014 23:40
Hallo Sascha,

ja das freut mich dass es auch bei dir funktioniert. :thumbs:

Wie willst du weiter Düngen, täglich (Makros, Mikros) oder wöchentlich.

Ich hab wirklich lange Zeit (10 Jahre) mit Mutterboden, Lehm (aufbereitet) sehr gute Erfolge gehabt, aber auf Dauer ist mir das zu anstrengend und zu aufwendig. (Neugestaltung ist sehr aufwendig und ein Pflanzen im trüben)

Liebe Grüsse
Reinhard
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Postby greenling » 15 Mar 2014 23:57
Hallo,

irgendwo war mal was mit mineralisieren von Mutterboden, ausführlich und genau , ich hab im Mom keine Ahnung wo ich das gelesen habe, war aber hier im Forum. (Tobi hat das mal aufgenommen...)

Grüsse
Reinhard
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Postby Fischeversenken » 16 Mar 2014 10:03
Guten Morgen Rene und Reinard...

@Rene: Ich würde die Erde schon min. 5 mal wässern, also ca. eine Woche für das Wässern, bzw. entdüngen. Dann Trocknen, dauert wie beschrieben ca. 7-9 Stunden, bei der von mir verwendeten Menge an Substrat.Dann 2 Tage Wässern und wieder trocknen. Wenn du das auch ca. 5mal machst, dann brauchst du ca. 2 Wochen für die thermische Mineralisation, also insgesamt ca. 3 Wochen würde ich schätzen.

Zur Technik:
Ist eigentlich eine ganz normaler Aufbau einer Co² Anlage mit Aussenreaktor?

@Reinhard: Ja, funtioniert zum Glück bei mir auch. Ich werde weiter Micros und Macros täglich düngen. Morgends vor der Arbeit den Eisenvolldünger und Abends nach der Arbeit die NPK´s. Hatte mal versucht wöchentlich nach dem WW zu düngen, doch das ging bei mir in die Hose und ich hatte extrem mit Fadenalgen zu kämpfen. Täglich funtioniert bei mir am besten und wenn was funtioniert, möcht ich das ungerne ändern. Ein Reefdoser quattro wäre da noch was feines, aber für solch eine Investition muß meine bessere Hälfte einverstanden sein^^

Gruß Sascha
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Postby rrnetz » 16 Mar 2014 11:14
Fischeversenken wrote:Zur Technik:
Ist eigentlich eine ganz normaler Aufbau einer Co² Anlage mit Aussenreaktor?
Gruß Sascha


Meinte das Aussen mit der Temperatur Anzeige und das Teil daneben
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Gruss René

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Postby Fischeversenken » 16 Mar 2014 14:07
Hallo Rene, ach das meintest du, das hatte ich falsch verstanden.

Da kam jetzt noch ein USB-Anschluss dazu :D

Also von links nach rechts.

Links: USB-Anschluss
Ich habe ja den Eheim 2078e (Interface). Da kann man ja über den Rechner Durchflussmenge, 12h Rythmus, Stream Funktion ect. einstellen. Da ich nicht immer mit dem USB Kabel in den Schrank klettern muß, habe ich mir den Anschluss an die Schrankaussenseite gebaut, so komm ich bequem vom Bürostuhl aus an den USB Anschluss.

Mitte:
Ein digitales Thermometer, da ich die "0815" Thermometer optisch wenig ansprechend finde und ich so wenig im Becken wie möglich haben wollte, entschied ich mich für ein digitales Thermometer. Das Kabel ist im schrank verlegt und der Fühler sitz unterhalb der Fillpipe und ist kaum sichtbar.

Rechts:
Das ist eine Skythe Lüftersteuerung, die eigentlich für PC´s gedacht ist. Da ich meine Lampe von 4x54 Watt auf 8x54 Watt umgebaut habe und diese nun doch etwas wärmer wird, dachte ich mir diese mit zwei 40mm Lüftern aktiv zu kühlen. Die Lüfter kommen ebenfalls aus dem Computerbereich. Die Lüftersteuerung springt ab 35 Grad im Lampengehäuse an. Die Fühler der Lüfter sind natürlich ebenfalls im Lampengehäuse verbaut.


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Und hier noch ein Bild von der Lampe und den Lüftern.


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Hoffe konnte deine Fragen beantworten?

Gruß Sascha
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Postby rrnetz » 16 Mar 2014 17:24
HI

ja hast du.
Alles in allem ein schönes Aquarium mit super aufgeräumter Technik, sehr sauber alles verlegt.
Gefällt mir sehr gut. Glaube ich muss meinen Unterschrank auch mal "cleanen"
Reichen denn die 2 kleinen Lüfter auch?
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. Albert Einstein
Gruss René

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Postby greenling » 19 Mar 2014 18:56
Hallo Rene´

(Aufdüngen NO3:20 mg,(nie unter 8mg) K: 8,0 mg(von 3 bis 20), PO: 1,0mg von 0,01-1,8)
Wichtig ist meiner Meinung/ nur das du ein N vs. P von 20:1 bis 10: 0,5 (mg) hast dann wird alles gut.
Eisen würde ICH anfangs überhauptnicht zuführen.

Beste Grüsse
Reinhard
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Postby Biotoecus » 19 Mar 2014 18:59
greenling wrote:Hallo Rene´

(Aufdüngen NO3:20 mg,(nie unter 8mg) K: 8,0 mg(von 3 bis 20), PO: 1,0mg von 0,01-1,8)
Wichtig ist meiner Meinung/ nur das du ein N vs. P von 20:1 bis 10: 0,5 (mg) hast dann wird alles gut.
Eisen würde ICH anfangs überhauptnicht zuführen.

Beste Grüsse
Reinhard


Hi,

wichtig ist es wirklich N zu P bei 20:1 bis 10:0,5 zu halten!
Das muss man echt immer wieder betonen!

Beste Grüße
Martin
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Postby Giftzwerch28 » 19 Mar 2014 20:13
Huhu!

wichtig ist es wirklich N zu P bei 20:1 bis 10:0,5 zu halten!
Das muss man echt immer wieder betonen!


:D
Das war sicher nur ein Test ob man auch wirklich gründlich liest.


Gruß Alex
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Postby Dieter » 19 Mar 2014 20:41
Hallo Alex,

wie jetzt, nur ein Test...?

Ich habe auch aufmerksam gelesen und komme zu dem Schluss, dass man auch ein Verhältnis N:P von 30:1,5 , noch besser, von 40:2 habe kann. Mir liegen die großen Zahlen mehr. Nicht kleckern sondern klotzen...

Zudem werden minimale Abweichungen im Gesamtkonzept der Düngung besser toleriert :D .

Gruß
Dieter
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