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Postby Tobias Coring » 28 Oct 2008 12:29
Geschrieben von Aaron Talbot - Übersetzt von mir (Tobias Coring):

Original findet ihr hier => Klick <=
- Kaliumchlorid
- Sand oder feiner Kies
- Ein großer Behälter um die Erde zu wässern
- Ein Sieb, welches eine Maschenweite von ca. 2,5 cm ausweist. (Kaninchenzaun oder dergleichen)
- Ein Nylonsieb
- Große Plastikplane

Schritt 1 – Der Kauf des Mutterbodens und das Wässern

Den Sack mit Mutterboden öffnen und im Behälter seiner Wahl für die Wässerung verteilen. Ich selber nutze immer einen großen Plastikcontainer aus dem Baumarkt. Ihr müsst günstigen Mutterboden kaufen und keine Blumenerde. Blumenerde enthält bereits Dünger, Vermiculite und Torf.
Der Behälter wird nun so weit mit Wasser gefüllt, so dass die Erde ein paar Zentimeter mit Wasser bedeckt ist. Ich rühre jetzt meist in dem Behälter herum, um große Klumpen zu verhindern und für eine gleichmäßige Verteilung des Wassers zu sorgen. Nun lässt man die Erde für ein bis zwei Tage wässern. Danach kann man das überschüssige Wasser entfernen. Es wird erneut frisches Wasser hinzugefügt, bis die Erde wieder ein paar Zentimeter mit Wasser bedeckt ist. Die Wasserwechsel dienen dazu eventuelle Düngestoffe oder andere schädliche wasserlösliche Stoffe zu beseitigen.

Schritt 2 – Die Erde trocknen lassen


Das überschüssige Wasser wird wie bei dem Wasserwechsel aus dem Behälter entfernt. Nun legt man die große Plastikplane aus. Dies sollte am Besten an einem sonnigen Ort geschehen. Nun verteilt man die nasse Erde dünn auf der Plane. Die Erde muss nun komplett trocknen. Wie schnell die Erde trocknet hängt natürlich von dem Ort und der Wärme ab, an dem der Trocknungsprozess durchgeführt wird. Natürlich kann man die Trocknung auch im Haus bzw. der Wohnung durchführen. Da es jedoch eine kleine Schweinerei ist, empfehle ich jedem, dies draußen zu verrichten.
Wenn die Erde komplett trocken ist, wird sie wieder in den Behälter gegeben und gewässert.
Durch den Trockungsprozess können die Mikroben in der Erde die Nährstoffe mineralisieren. Durch die Luft beim Trocknen kann auf genug Sauerstoff zurückgegriffen werden, um die Mineralisation durchzuführen.

Schritt 3 – Das Wässern und Trocknen wiederholen.


Schritt 1 und 2 werden drei bis viermal wiederholt. Die Wiederholung jener Arbeitsschritte ist wichtig, damit die Nährstoffe komplett mineralisiert werden und jegliche unerwünschten Düngerzugaben entfernt werden. Die Erde wird am stärksten mineralisiert, wenn sie feucht zum Trocknen auf der Plane liegt. Durch das erneute Wässern fügen wir dem Substrat die benötigte Feuchtigkeit hinzu, damit die Mineralisation stattfinden kann.
Wenn die Erde beinahe komplett mineralisiert ist, hat sie eine körnige Struktur. Eine weitere Möglichkeit festzustellen, dass die Erde mineralisiert ist, besteht durch den Geruch des Substrats. Die Erde sollte beinahe keinen Geruch aufweisen, wenn sie mineralisiert ist.

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Schritt 4 (optional) – Die Erde sieben, um große Partikel zu entfernen.

Die Siebung der Erde kann dabei helfen große organische Bestandteile zu entfernen, die in dem recht kurzen Mineralisationsprozess nicht mineralisiert werden. Ich habe Becken bei denen ich auf Schritt 4 verzichtet habe und Becken mit gesiebtem Substrat. Ich habe festgestellt, dass dieser Schritt zusätzlich hilft Algen zu in der Startphase zu vermeiden.
Man kann für die Siebung einen Holzrahmen nutzen, der mit Kaninchendraht oder ähnlichem bespannt wird. Danach legt man ein Nylonsieb über den Draht. Ein paar Handvoll Erde werden nun auf das Nylonsieb gelegt und vorsichtig durch die Vorrichtung gesiebt. Hierbei sollte man natürlich einen Behälter unter das Sieb stellen, damit die feine Erde aufgefangen wird. Das Bild hierunter soll zeigen, welche Stöckchen, Blätter und Steine man mit dieser Methode beseitigen kann. Die gesiebte Erde fühlt sich nach sehr feinem Sand an.

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Schritt 5 – Hinzufügen des Tons

Da wir nun die mineralisierte Erde für unser Substrat haben, können wir den zuvor erwähnten Ton hinzufügen. Zunächst benötigen wir so viel Ton, so dass das Endprodukt einen Tongehalt von ca. 5-10 % aufweist. Ich nutze ca. 62 g für eine Aquariengrundfläche von 0,1 m2.
Um den Ton besser mit dem Erdsubstrat zu vermengen, sollte man diesen vorher wässern, so dass eine schöne matschige Masse entsteht. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Trocknung des Tons, welcher darauf in kleine Stücke zerbrochen wird und danach der Erde untergemischt wird.
In beiden Fällen muss man dem Erdsubstrat am Ende des Mischprozesses genug Wasser zuführen, um eine schön sämig matschige Masse zu erhalten.

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Schritt 6 (optional) – Einen optisch ansprechenden Rand schaffen

Nun kommt der spaßige Part bei der Einrichtung des Beckens. Man schafft mit dem Kies oder Sand seiner Wahl einen Rahmen entlang der Front- und Seitenscheiben am Boden des Beckens. Man befeuchtet den Sand oder Kies nur soweit, dass der erstellte Rahmen in Form bleibt.
Durch diesen Schritt stellen wir sicher, dass die unterschiedlichen Schichten des Substrataufbaus nicht gesehen werden können, wenn man von Vorne oder den Seiten ins Becken schaut. Ich habe mich bei dem Beispielbild für schwarzen Quarzsand (3M Colorquartz T-Grade Black Sand ) für die oberste Schicht entschieden. Ich bevorzuge diesen grobkörnigen Sand aus mehreren Gründen. Ansteigungen lassen sich sehr gut damit realisieren und das Einpflanzen ist ebenfalls sehr einfach mit diesem Sand.

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Schritt 7 – Hinzufügen des Dolomits und der Pottasche (bzw. des Kaliumchlorids)

Eine ganz feine Schicht des Dolomit und der Pottasche werden auf dem Aquarienboden verteilt. Der Glasboden sollte nach dem Hinzufügen noch immer durchscheinen.

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Schritt 8 – Den mineralisierten Schlamm hinzufügen

Den vorher geschaffenen Rahmen mit dem Schlamm, bestehend aus mineralisierter Erde und Ton, füllen. Diese Schicht sollte ca. 1 – 2 cm hoch sein.

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Schritt 9 – Mit Kies oder Sand bedecken

Den Schlamm mit mehr von dem Kies oder Sand, welcher schon in Schritt 6 genutzt wurde, bedecken. Wenn man Schritt 6 ausgelassen hat, das Substrat einfach mit dem gewünschten Kies oder Sand bedecken. Die vorderen Partien des Beckens ca. 2 cm hoch bedecken und den hinteren Bereich ca. 4-5 cm hoch, damit eine schöne Steigung im Becken entsteht.

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Schritt 10 – langsam das Aquarium mit Wasser befüllen und bepflanzen

Das Aquarium wie gewohnt bepflanzen und mit Wasser füllen. Es sollte jedoch äußerste Vorsicht beim Befüllen mit Wasser bestehen, damit der Kies oder Sand nicht aufgewirbelt und die Erde freilegt wird.

Das Endprodukt

Ich hoffe dies hat euch inspiriert etwas Neues zu probieren. Ich selber wollte lange Zeit ein mineralisiertes Erdsubstrat ausprobieren, nachdem ich Seans Becken gesehen hatte. Ich konnte mich letztes Jahr endlich dazu durchringen ein 40l Becken nach dieser Methode einzurichten und seitdem will ich nicht mehr ohne. Mit etwas Geduld und einigen Versuchen mit vielleicht auch ein paar Fehlern werdet ihr sicher auch so zufrieden sein wie ich.

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Beim Dolomit nutzt Aaron folgendes Produkt:

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Für die "Pottasche" wird wohl dieses Produkt genutzt, welches aber wohl Kaliumchlorid darstellt.

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Last edited by Tobias Coring on 28 Oct 2008 12:31, edited 1 time in total.
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Postby Tobias Coring » 28 Oct 2008 12:30
Vielen Dank an Aaron für die Erlaubnis sein Tutorial zu übersetzen.


Der Text ist auf die Schnelle übersetzt worden. Falls ihr Fehler findet, bitte mitteilen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby SebastianK » 28 Oct 2008 13:27
Hi Tobi,

wirklich sehr schön, dass du es übersetzt hast. Ich habe es irgendwann mitte diesen Jahres in der APC gelesen und habe mir beim Übersetzen nicht viel Mühe gegeben. Sehr interessante Methode. Nur verstehe ich richtig, dass er weder übers Substrat noch über die Wassersäule jemals nachdüngt?
Gruß
Sebastian
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Postby Tobias Coring » 28 Oct 2008 13:32
Hi Sebastian,

er düngt ab und an ein ganz wenig Kalium hinzu (1 mg/l pro Woche). Ansonsten nichts. Im Substrat sind wohl genug Nährstoffe für die Pflanzen vorhanden.

Tom Barr hat einige interessante Anmerkungen zu dieser Methode gemacht. Aaron selber schwört auf die vorgestellte Art und Weise, jedoch bietet Toms Ansatz auch einen zeitsparenden Effekt :).

Gemäß Tom Barr gibt es weitere Möglichkeiten die Oxidation des organischen Materials voranzutreiben.

Das Substrat kann gebacken oder gekocht (ca. 10 Minuten) werden (thermische Oxidation). Durch diese Art werden auch viele Stoffe oxidiert und es dauert nicht so lange wie die biologische Mineralisation durch Bakterien.

Durch das Backen oder Kochen wird primär der organische Stickstoff in NO3 umgewandelt. Das Substrat ist danach natürlich nicht mehr von Bakterien durchsetzt, jedoch würden die Bakterien submers eh nicht überleben. So gesehen müsste auch das biologisch mineralisierte Substrat erneut von submersen Bakterien kolonisiert werden, damit die Nährstoffe bioverfügbar gemacht werden.

Nach Tom Barr sollte man also das gekochte/gebackene Substrat mit Mulm animpfen, damit die Kolonisierung schneller vonstatten geht. Hierdurch wird die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe ebenfalls beschleunigt. So oder so benötigt das mineralisierte Substrat eine Weile, um sich auf die submerse Umgebung einzustellen und die Nährstoffe in vollem Umfang bioverfügbar zu machen.

Tom Barr meint zudem, dass man die Kaliumquelle im Boden weglassen kann und dieses lieber über die Wassersäule zuführen sollte, da Kalium nicht so gut gebunden oder mobilisiert werden kann.

Die Diskussion zwischen Aaron und Tom kann man genauer hier nachlesen: => Klick <=
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Last edited by Tobias Coring on 28 Oct 2008 13:52, edited 1 time in total.
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Postby SebastianK » 28 Oct 2008 13:49
Tobi wrote:Hi Sebastian,

er düngt ab und an ein ganz wenig Kalium hinzu. Ansonsten nichts. Im Substrat sind wohl genug Nährstoffe für die Pflanzen vorhanden.


Hi Tobi,

da frage ich mich wie das funktionieren soll. Wie sollen denn genug Nährstoffe im Substrat sein für mehrere Jahre, wie er schreibt?
Gruß
Sebastian
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Postby Tobias Coring » 28 Oct 2008 15:56
Hi Sebastian,

keine Ahnung... bei dem Tutorialschreiber und seinem Mentor scheint es so zu funktionieren.
Er selber schreibt jedoch auch, dass seine Pflanzen recht langsam wachsen (=> Nährstofflimitierung). Ich würde daher bei starker Beleuchtung und CO2 einfach noch etwas über die Wassersäule zudüngen. Ist ja im Grund nichts anderes als mit Aqua Soil zu fahren.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby SebastianK » 28 Oct 2008 16:12
Hi Tobi,

das langsame Pflanzenwachstum muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein, jedoch sehen die Pflanzen auf den Bildern alle recht gut genährt aus.
Kann man hier in Deutschland Mutterboden abgepackt kaufen?
Ich habe vor mein 40l Nano bald neu aufzusetzen, und da etwas rumzuprobieren, da ich bisher komplett von Algen vorschont wurde. Die verfeinerte Methode von Barr ist natürlich noch interessanter, da nicht so zeitintensiv durch die wegfallenden Trockenzeiten.
Gruß
Sebastian
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Postby Tobias Coring » 28 Oct 2008 17:12
Hi,

ich würde im Baumarkt usw. nach Erde suchen, welche nicht zusätzlich gedüngt ist und keinen Torf oder andere "auflockerungs" Bestandteile enthält.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby Sumpfheini » 28 Oct 2008 19:27
Hallo Tobi,

soviel ich weiß, bestehen die bei uns käuflichen Erden allg. zum allergrößten Teil aus organischem Material; wenn nicht aus Torf, dann aus Kokosfasern, Reisspelzen oder Ähnlichem.
Bei den Methoden von Aaron und Tom, um den Humusanteil zu mineralisieren, frage ich mich, ob man nicht auch Unterboden (aus dem B-Horizont) verwenden kann, der von Natur aus humusärmer ist. Nur ist der wohl in den meisten Fällen nicht so nährstoffreich wie Oberboden nach dem Mineralisieren.
Vielleicht könnte man auch auf einen Ton- und Dolomitzusatz verzichten, wenn die Erde bereits sehr ton- und kalkreich ist?

Gruß
Heiko
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Postby Norbert » 28 Oct 2008 20:41
Tobi wrote:Hi,

ich würde im Baumarkt usw. nach Erde suchen, welche nicht zusätzlich gedüngt ist und keinen Torf oder andere "auflockerungs" Bestandteile enthält.


Es gibt sogar Mutterboden Börsen, da in D der Mutterboden beim Aushub per Gesetz nicht vernichtet werden darf.
Eine Aulistung von Börsen und weitere Tips rund um Mutterboden findet man hier >>hier<<

Gruß,
Norbert
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Postby SebastianK » 28 Oct 2008 23:08
Norbert wrote:Es gibt sogar Mutterboden Börsen, da in D der Mutterboden beim Aushub per Gesetz nicht vernichtet werden darf.
Eine Aulistung von Börsen und weitere Tips rund um Mutterboden findet man hier >>hier<<

Gruß,
Norbert


Ok, dann nehme ich 3m³! :D :D :D
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Postby Tobias Coring » 29 Oct 2008 09:13
Hi,

@Heiko
das die käufliche Erde hier wohl primär nicht so geeignet ist, macht so ein Projekt natürlich schwieriger.
Wenn man schon tonhaltige Erde so bekommt, dann brauch man sicher keinen zusätzlichen Ton untermischen.
Bei dem Kalkgehalt wäre ich vorsichtig. Das Substrat soll ja nicht alkalisch sein, sondern dennoch sauer. Das Dolomit soll nur verhindern, dass man keine pH Werte von 5 oder weniger erreicht.
Bezüglich dem Unterboden müsste man sicher Tests durchführen. Der hohe Nährstoffgehalt des Substrats ist natürlich keine schlechte Sache für den Wuchs der Pflanzen, jedoch könnte man alternativ geringe Mengen an anorganischen Nährstoffen per Wassersäule zudüngen, falls die Pflanzen mehr Nährstoffe benötigen sollten.

Ich denke wenn man sich in de Garten begibt und etwas buddelt, wird man wohl die passendere Erde bekommen als im Baumarkt?!

In den USA gibt es wohl ohne Probleme so Mutterboden zu kaufen. Ein zu hoher organischer Anteil in der Erde wäre in Bezug auf die hier erhältliche Erde aber nachteilig.

@Norbert
Ich habe auch schon solche Angebote bei ebay usw. gesehen :D. Aber das sind meist große Mengen die dort abgegeben werden. Alles in allem gibt es aber Möglichkeiten an Mutterboden ranzukommen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby Norbert » 29 Oct 2008 09:47
DPGCidol wrote:
Ok, dann nehme ich 3m³! :D :D :D


Hab auch schon 10 m³ bestellt und verkaufe dann das Zeug Literweise als Munich-Soil :wink: :bier:
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Postby Sumpfheini » 29 Oct 2008 19:40
Hallo Tobi,

ok, dann müsste man vielleicht drauf achten, dass die verwendete Erde keinen allzu hohen Kalkgehalt hat.
Z.B. der Mutterboden, der hier in Gö vorkommt, ist kalkreich und hat einen hohen Tonanteil, je nach Lage ist es Kalkverwitterungsboden, Auenlehm oder Lösslehm.
So wie ich es jetzt verstehe, funktioniert der mineralisierte Mutterboden bei dieser Methode in erster Linie als Quelle für pflanzenverfügbare Nährstoffe, - nährstoffarmer mineralischer Unterboden, dem man Nährstoffe erst zusetzen müsste, würde da wohl nicht viel Sinn machen.
Sonst würde es wahrscheinlich schon reichen, nur eisenreichen Ton (bzw. Lehm), KCl, Dolomit und mineralischen Dünger zu verwenden.

Gruß
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Postby gartentiger » 29 Oct 2008 19:52
Hi Tobi,

Ich denke wenn man sich in de Garten begibt und etwas buddelt, wird man wohl die passendere Erde bekommen als im Baumarkt?!


im Baumarkt gibt es generell keinen geeigneten Boden, da wäre das buddeln im eigenen Garten oder ein Abstecher zu einer Baumschule wesentlich effektiver.

Wobei dabei Vorsicht geboten ist, Boden ist nicht gleich Boden.

Oberboden ist generell ungeeignet da er organische Substanzen enthält. Besser geeignet sind die darunterliegenden Bodenschichten.
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