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Postby mitzekotze » 02 Apr 2011 08:36
Hi

könnt ihr mir mal eure Konzepte vorstellen wie ihr euer Wasser aufbereitet wenn es frisch aus der Osmoseanlage kommt? Ich lass das Wasser 1 Tag stehen und verschneide es dann im verhältniss 4 Teile Osmosewasser / 1 Teil Leitungswasser (Gh 14). Was gibt es für alternativen? Was sind die Vorteile der verschiedenen Varianten?


Gruß und Danke

David
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Postby Japanolli » 02 Apr 2011 08:49
Moin,

hier mal mein "Rezept" mit Duradrakon:

(auf 17 Liter)

1,91gr Duradrakon
GH: 3,6
KH: 3,0
Ca: 15,84
Mg: 4,81
K: 0,22

1,02gr CaSO4 (Ca: 16,57)
0,85gr MgSO4 (Mg: 4,93)
0,43gr KNO3 (NO3: 15,33, K: 9,67)
0,15gr KCl (K: 4,63)

Ergibt:

GH: 6,7
KH: 3
Ca: 32,41
Mg: 9,74
NO3: 15,33
K: 14,52

Der Vorteil ist ein konstantes Wasser mit Wunschparametern.
Aus der Leitung gibt es doch mehr oder minder große Schwankungen.
Außerdem weiß man nie was noch so alles drin ist ;-)


Edit: Hatte KCl vergessen
Gruß
Olli

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Postby SvenD73 » 02 Apr 2011 23:15
Hi,

ich nehme auch Duradrakon, allerdings mache ich den Wasserwechsel direkt mit Osmose-Wasser, messe dann die
KH im Becken und härte mit Duradrakon auf KH4 auf, fertisch.

Duradrakon direkt ins Osmosewasser geben ist so ne Sache, da das Duradrakon CO2 braucht um sich gut im
Wasser zu lösen. Das funzt sehr gut bei nem 2-Säulen-Vollentsalzer mit einem Stark sauren Kati, weil da im
VE-Wasser mehr als genug CO2 drin ist. Bei ner Osmose (bei mir noch mit nachgeschaltetem Mischbettharz)
ist null CO2 drin und daher löst sich das Salz net.
Gruß Sven
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Postby java97 » 02 Apr 2011 23:57
SvenD73 wrote:Hi,

ich nehme auch Duradrakon, allerdings mache ich den Wasserwechsel direkt mit Osmose-Wasser, messe dann die
KH im Becken und härte mit Duradrakon auf KH4 auf, fertisch.

Hi Sven,

Das würde ich mich nicht trauen. Sind ja doch ganz schön abrupte Härtegradwechsel für die Fische.
Ich mische das Salz mit dem VE Wasser in einem Eimer und lasse es dann mit einer Eheim-Pumpe aus dem Eimer langsam ins Becken pumpen, dabei rühre ich immer mal wieder um, damit das Salz in Schwebe bleibt.
schöne Grüße
Volker
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Postby fishmac » 03 Apr 2011 08:46
Hallo,

@ Olli: ich habe ein Verständnisproblem zu deinen Angaben. Du gibst auf 17 l Osmosewasser 1,91 g Duradrakon zu. Dann nennst du Werte von GH, KH, usw. - sind das deine Werte vor der Duradrakon-Zugabe? Und woher sind die Angaben von z.B. 1,02 g CaSO4 (Ca: 16,57) etc.? Auch dein Ergebnis ist für mich nicht nachvollziehbar. Bitte hilf mir mal auf die Sprünge!

Noch einen schönen Sonntag
Hubert
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Postby mitzekotze » 03 Apr 2011 10:11
Hallo

wie doisert ihr denn so genau? Was haltet ihr vom verschneiden des Osmosewassers mit Leitungswasser?


Könnt ihr mit den Unterschied zwischen Duradrakon und Duradrakon M erklären? Was nutzt ihr?


Gruß

David
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Postby Japanolli » 03 Apr 2011 11:10
Moin Hubert,

Ausgangswasser ist ja Osmose ;-)
Die Angaben hinter Duradrakon und CaSO4, MgSO4 und KNO3 geben jeweils an was durch die Zugabe hinzugefügt wird in mg/l.
Das Ergebis ist das Endresultat aus allem addiert.
Wichtig ist tatsächlich das es sich schlecht löst.
Da es danach aber eh ins Becken kommt, spielt das keine Rolle.
Dort löst es sich dann spätestens innerhalb von 24 Std.
Für Becken ohne CO2 Härte ich so auf:

Auf 17 Liter:

Sera Salz: 4,25 gr
(40 Ca, 4 Mg, 5 K)

KNO3: 0,4 gr
(14,43 NO3, 9,10 K)

MgSO4 7H2O: 0,4 gr
2,32

Sollwerte
GH 7
KH 3
Ca 40
Mg 6,32
NO3 14,43
K 14,1
Cl 60

Ist zwar ein hoher Cl Wert, ich konnte dadurch bis jetzt allerdings keine Nachteile Feststellen.
Das löst sich sofort auf, auch ohne CO2.
Gruß
Olli

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Postby SvenD73 » 03 Apr 2011 21:59
Hi Volker,

da ich nur 25% wechsel fällt die KH von 4 auf 3 und ich härte dann wieder auf 4 auf. Mache ich schon ein paar Monate
so in verschiedenen Becken. Den Tieren ist definitiv nix anzumerken, weder Fisch, noch Garnelen, noch Schnecken.
Der Unterschied von einem KH ist ja nicht soo groß. Wenn ich mal mehr wechsle, gebe ich immer ein bisschen Duradrakon
während des wiederbefüllens dazu.
Gruß Sven
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Postby java97 » 03 Apr 2011 22:42
Hi Sven,

Alles klar! :wink:
schöne Grüße
Volker
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