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Postby Leinad78 » 06 Aug 2009 18:39
Hallo zusammen,

ich lese schon seit einiger Zeit recht gespannt in diesem Forum mit und muß mich jetzt einfach mal mit meinem Problembecken an Euch wenden. Also erstmal das Grundsätzliche:

112L 80x35x40 mit 25kg selektiertem Fugensplit und einer 4x39W T5 Aufsetzleuchte, dazu ein JBL CP250 Filter, eine Bioplast Druckgasanlage mit 1,5L Aussenreaktor.

Die Wasserwerte meines "Lieferanten":

Analysen am 03.03.2009
pH-Wert 7,50
Gesamthärte °dH 13,0
Härtebereich mittel
Calcium mg/l 72,6
Magnesium mg/l 12,2
Natrium mg/l 39,4
Kalium mg/l 5,4
Chlorid mg/l 57,2
Sulfat mg/l 66,9
Nitrat mg/l 22,2
Calcitlöse-
kapazität mg/l -2,1

Im Becken messe ich nen PH von knapp unter 7, Nitrat liegt bei knapp 50 und kommt auch mit dem selben Wert aus der Leitung, Phosphat liegt bei ~0,25, Eisen bei 0,1 und die KH liegt bei 5. Die Wassertemperatur pendelt zwischen 23 und 24°C, je nachdem ob ich 2x39W oder 4x39W drauf habe.

Der Besatz besteht aus:
10x Puntius pentazona
10x Trigonostigma hengeli
14x Cambarellus texanus
7x Neocaridina heteropoda var. red + Nachwuchs
5x Otocinclus macrospilus
Caridina japonica
XX Turmdeckelschnecken

Pflanzen sind folgende im Becken:
-Echinodorus bleheri
-Rotala rotundifolia
-Sagittaria subulata
-Egeria densa
-Vesicularia dubyana
-Pistia stratiotes
-Cabomba caroliniana
-Cryptocoryne wendtii
-Nymphaea lotus
-Hemianthus callitrichoides `Cuba`
-Pogostemon helferi
-Shinnersia rivularis

Das Problem ist jetzt, das die Pflanzen zwar gut Sauerstoff produzieren aber die meisten Pflanzen doch eher kaum bis gar nicht wachsen. Die Amazonas Schwertpflanze zieht sich langsam aber sicher zurück und die Blattenden lösen sich auf.

Gedüngt wird aktuell mit Dennerle A1 npk und Astra VivPlant, sowie Dennerle "Düngekugeln" im Boden.

Zudem habe ich innerhalb weniger Stunden nach dem Abschöpfen wieder erneut eine relativ dichte Kahmhaut auf dem Becken die den Gasaustausch doch sehr massiv behindert. Der Sauerstoff kann nicht entweichen und um die Muschelblumen herum bildet sich nach einigen Tagen eine dichte Schicht die dann sehr schnell zu Blaualgen wird?!

Und zu guter Letzt habe ich innerhalb weniger Tage einen ziemlich dichten grünen Belag auf den Scheiben, der dann auch von so kleinen Pinselartigen Algen durchsetzt ist. Ich nehme an da ist der hohe Nitratgehalt nicht unschuldig dran?

Ich hoffe ihr habt ein paar Tips für mich, da mir die Aquaristik eigentlich recht viel Spaß macht. :oops:

mfg Daniel
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Postby Roger » 06 Aug 2009 23:43
Hallo Daniel,

bei so viel Licht über dem Becken wundert es mich nicht das Du Probleme hast. :roll:
2x39W T5 sind schon üppig für 112 Liter, aber 4x39W sind des guten zu viel und das Becken ist besonders seitens der Düngung kaum noch zu beherrschen.

Also, was ist zu tun.
Als erstes solltest Du Dich auf die Beleuchtung mit 2x39W beschränken. Dann ist die CO2 Zufuhr zu erhöhen und sofern es die Beckenbewohner vertragen ein CO2-Gehalt von etwa 30mg/l oder sogar etwas darüber anzustreben. Das würde also bei einer Kh = 5 einem Ph von etwa 6,6 entsprechen.
Weiterhin würde ich auf die Verwendung des A1 NPK verzichten, weil der Stickstoffanteil darin vorwiegend aus Ammonium besteht was den Algenwuchs fördert. Ausserdem hat Dein Leitungswasser schon genug Nitrat, so das Du es nicht zudüngen mußt.
Was Du allerdings zugeben solltest ist etwas Phosphat und Kalium.
Den PO4 Gehalt würde ich auf mind. 0,5mg/l anheben und durch kontinuierliche Düngung dort halten.
Das Kalium kannst Du z. B. durch Zugabe von Kaliumsulfat (~2gr. pro 100 Liter) dem Wechselwasser auf Stoß zugeben. Evtl. ist es ratsam das auch täglich in geringen Mengen nach zu dosieren.

Nitrat liegt bei knapp 50 und kommt auch mit dem selben Wert aus der Leitung

Da in der Trinkwasseranalyse nur 22,2mg/l ausgewiesen werden, vermute ich, das Dein Wassertest u. U. nicht korrekt anzeigt. :roll:

Mit welchen Materialien ist der Filter befüllt?
Zeigst Du uns mal ein Bild vom Becken?
Gruß
Roger
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Postby Leinad78 » 08 Aug 2009 13:16
Hallo Roger,

Ob der Nitrattest korrekt ist, kann ich nicht sagen. Ich vermute aber das die gelieferten Werte nicht wirklich korrekt sind da wir a) in einem äußerst stark landwirtschaftlich genutzten Teil Deutschlands wohnen b) der Test bei anderen Wasserquellen durchaus realistische Werte ergibt. Evtl fällt Dir ja eine Möglichkeit ein den Test zu testen? :)

Die Aufsetzleuchte wird bisher eigentlich immer mit 2x39W betrieben, der Stromkosten sei dank :)

Mein JBL Filter ist mit dem serienmässig ausgelieferten Zeug bestückt, wobei ich die Schaumstoffplatten durch ausgeschnittene Teile meines damaligen HMF ersetzt habe um die erneute Einlaufphase zu umgehen.

Gibt es für Phosphat ebenfalls eine Apothekenlösung wie für Kalium auch?

Das Becken schaut im Moment leider so aus:
Image
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Postby DrZoidberg » 08 Aug 2009 13:29
Hallo Daniel,
Phosphat kannst du mit KH2PO4 zu düngen, das sollte es auch in der Apotheke geben. Eine Optimierung der Wasserwerte ist sinnvoll, aber deinem Foto nach zu urteilen solltest du als ersten Schritt die Algen (zur Not täglich) mechanisch entfernen.
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Postby Leinad78 » 08 Aug 2009 14:20
Hallo Christian,

das sollte kein Problem sein, nur hat es sich halt bisher nicht so wirklich gelohnt weil die Punktalgen und das Grünzeugs auf den Scheiben innerhalb von knapp 2 Wochen so dicht ist das man im Becken nichts mehr sieht und ohne eine sinnvolle Abhilfe ist das ja verschwendete Energie. Ich hab hier jetzt aber eben was über dieses Redfield ratio gelesen und fand das sehr interessant und vermutlich auch stimmig. Genau das Verhältnis ist in meinem Becken ja übelst gestört und wenn ich mir angucke wie das Becken eben vor dem Scheibe wienern aussah...

http://s1.directupload.net/file/u/11738 ... zj_jpg.htm
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Postby Roger » 08 Aug 2009 15:12
Hallo Daniel,

das Redfield-Ratio ist ein alter Hut und man sollte sich daran nicht zu sehr festbeißen. Dennoch würde ein etwas höherer PO4 Gehalt in Deinem Becken sicher nicht schaden, aber die Algenprobleme wird das alleine nicht abstellen.

Soweit ich das anhand der Bilder beurteilen kann gibt es einige erhebliche Nährstoffmängel.
Zunächst sind die vielen Pinselalgen ein Zeichen von zu wenig CO2 und einer Unterversorgung mit Spurenelementen. Den von Dir bisher verwendeten Volldünger kenne ich nicht und die Zusammensetzung wird ein Rätsel bleiben. Ich würde Dir raten zu einem bewährten Produkt wie z. B. Ferrdrakon oder Mikro-Basic zu wechseln.

Der platt auf dem Boden liegende Tigerlotus ist für mich ein deutliches Zeichen einer Kalium und/oder Magnesium Unterversorgung. Die Kaliumdüngung hatten wir schon besprochen. Magnesium würde ich sicherheitshalber ebenfalls in Form von Bittersalz dem Becken zuführen. 1gr. pro 10 Liter Wasser jetzt einmal ins Becken und dann nur noch dem Wechselwasser diese Menge zugeben.

Wenn Du das alles durchführst, würde ich das Becken dann gründlich mechanisch von den Algen befreien und eine größere Menge schnellwachsender und vor allem gesunder Pflanzenmasse zuführen damit der Nährstoffumsatz in Gang kommt, bzw. Konkurrenz gegen die Algen geschaffen wird.
Die Beleuchtungszeit würde ich vorerst auf etwa 7 Stunden täglich reduzieren!
Gruß
Roger
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Postby Leinad78 » 08 Aug 2009 16:18
Hallo Roger,

Ich kann ja mal aufschreiben was in dem Dennerle A1 npk laut Verpackung enthalten ist, vielleicht hilft das ja:

2,17% Gesamtstickstoff
0,31% Phosphat
1% Kaliumoxid
0,31% Magnesiumoxid

0,02% Bor
0,006% Kupfer
0,291% Eisen
0,116% Mangan
0,012% Molybdän
0,006% Zink
0,001% Cobalt
0,001% Nickel
0,003% Lithium
0,002% Aluminium
0,0015% Vanadium

(liest sich eher wie die Inhaltsstoffe meiner Werkzeugkiste...)
Rest wird vermutlich Wasser sein?! Gut, den Dünger gabs günstig im Ausverkauf aber wenn was anderes besser ist gibts natürlich das bessere.

Dann werde ich mal zusehen das ich schnellstmöglich die entsprechenden Salze bekomme und dann zufüge.

Falls noch jemand Tips hat immer her damit.

Co2 Mangel kann ich mir eigentlich fast nicht vorstellen. Nen Test hab ich allerdings nicht, da ich bis dato noch nichts wirklich 100%iges gefunden habe. Oder gibt es da mittlerweile was wirklich aussagekräftiges?

Was mir allerdings die meisten Sorgen bereitet ist folgendes:
Image

Hier nochma 2 Detailbilder:

Image

Image

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Postby Roger » 08 Aug 2009 17:07
Hallo Daniel,

den A1 Daily meinte ich nicht. :roll: Das ist ein NPK-Dünger mit dem überwiegend Makronährstoffe und nur sehr geringe Mengen Spurenelemente zugeführt werden! Ich rate jedoch noch einmal von der derzeitigen Verwendung für Dein Becken ab, da er Ammonium enthält.
Mit Volldünger war der Astra VivPlant gemeint!!

Co2 Mangel kann ich mir eigentlich fast nicht vorstellen. Nen Test hab ich allerdings nicht, da ich bis dato noch nichts wirklich 100%iges gefunden habe. Oder gibt es da mittlerweile was wirklich aussagekräftiges?

Am besten ist ein CO2 Dauertest welcher mit einer Kh 4 Lösung befüllt ist. Reicht allemal für eine aussagekräftige Messung! :wink:
Gruß
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Postby Leinad78 » 08 Aug 2009 17:29
Mahlzeit,

ah ok, mein Fehler bezüglich des Düngers :) Ich hab jetzt erstmal die 827er ausgedreht. Auf dem Becken leuchtet jetzt also noch eine 39W T5 in 840. Sollte ich damit die Beleuchtungszeit auch noch verringern?

Dünger lasse ich dann jetzt erstmal komplett weg bis ich am Montag die Salze bekomme? Die verblaualgten Muschelblumen nehme ich raus und dunkle sie ab? Die mit Punktalgen überzogenen Blätter entferne ich und schrubbe die Scheiben? Danach Wasserwechsel?

Ne Idee warum mir immer nach einigen Tagen die Wurzeln der Muschelblumen voll Blaualagen zuwachsen? Das regt mich eigentlich am meisten auf, weil die ja eigentlich gut Nitrat ziehen sollten.

Ich hab eben im Baumarkt mal eine von diesen Efeututen gekauft und die Wurzeln ins Wasser gehängt, soll ja anscheinend auch gut gegen hohe Nitratwerte sein?!

Am Montag gibts dann Valisnerien und Wasserpest als "Nitratjäger".
mfg Daniel
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Postby Roger » 10 Aug 2009 00:14
Hallo Daniel,

Auf dem Becken leuchtet jetzt also noch eine 39W T5 in 840. Sollte ich damit die Beleuchtungszeit auch noch verringern?

die Entscheidung ist sehr vernünftig um die Situation etwas zu beruhigen und dem Becken (und Dir) Gelegenheit zu geben sich zu fangen. Mit nur einer Röhre würde ich vorerst 8 Stunden tägliche Beleuchtungszeit wählen.

Dünger lasse ich dann jetzt erstmal komplett weg bis ich am Montag die Salze bekomme?

Hhmmm.....zu spät :oops: ist ja schon Montag.

Die verblaualgten Muschelblumen nehme ich raus und dunkle sie ab?

Kannst Du machen, aber das einfache abwaschen der Cyanos dürfte reichen.

Die mit Punktalgen überzogenen Blätter entferne ich und schrubbe die Scheiben? Danach Wasserwechsel?

Ja. Alles richtig! :top:

Ne Idee warum mir immer nach einigen Tagen die Wurzeln der Muschelblumen voll Blaualagen zuwachsen? Das regt mich eigentlich am meisten auf, weil die ja eigentlich gut Nitrat ziehen sollten.

Mit den Cyanos ist das so eine Sache. :roll: Die kommen u. a. von einem Nährstoffungleichgewicht und werden in Deinem Fall noch von viel Licht begünstigt.

Was mir aber auffällt ist, das Du anscheinend der festen Überzeugung bist, das einige Deiner Probleme auf den hohen Nitratwert zurückzuführen sind. Dem ist aber nicht so und Du wirst sehen, das wenn alle sich bisher im Mangel befindlichen Nährstoffe bereit gestellt werden, das Nitrat ständig verbraucht wird und die Algen verschwinden. :wink:
Gruß
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Postby Leinad78 » 10 Aug 2009 16:34
So, eine erfolgreiche Einkaufstour bei meinem freundlichen Apotheker um die Ecke vollzogen. Netterweise auch begeisterter Aquarianer mit gutem Verständnis wofür ich denn achso gefährliches Pulver benötige :D

Als kleines Trostpflaster ob der nicht grade günstigen Bestellung gab es einen schicken Nitrattest von Aquamerck der mir die ziemlich hohen Leitungswasser-Nitratwerte leider bestätigte.

Eingekauft habe ich jetzt erstmal:

1. Kaliumnitrat (auch wenn ich vermutlich nie in die Verlegenheit kommen werde das Zeug zu nutzen)

2. Kaliumsulfat (2gr/100L Netto?)

3. Magnesiumsulfat (9gr bei ungefähr 90L Füllvolumen?!)

4. Kaliumdihydrogenphosphat (Was für ne Mischung sollte ich da anstreben?)

Wie löse und füge ich den Kram denn jetzt zu? Alles zusammenmixen und in nem Liter warmen Leitungswasser auflösen und dann einfach rein?! :? Sorry für die vielleicht blöde Frage aber Chemie LK ist schon ne ganze Zeit her :cry:

mfg Daniel
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Postby Roger » 10 Aug 2009 21:22
Hallo Daniel,

das Magnesiumsulfat würde ich trocken direkt ins Becken geben. Es löst sich fast umgehend auf.
Das Kaliumsulfat kannst Du ebenfalls trocken zugeben oder erstellst Dir eine Lösung bestehend aus 59 Gramm K2SO4 (Kaliumsulfat) und einem Liter dest. Wasser. 1ml pro 50 Liter Wasser dieser Lösung erhöhen den Kaliumgehalt um 0,53mg/l. D. h. Du müßtest dann etwa 20ml davon dem Becken zugeben um den Kaliumgehalt um ~10mg/l anzuheben.

Für die Phosphatdüngung würde ich mir auf jeden Fall eine Lösung erstellen, da die Zugabemengen sehr gering sind. Löse 7 Gramm KH2PO4 (Kaliumdihydrogenphosphat) in 1 Liter Wasser auf. 1ml pro 50 Liter dieser Lösung erhöhen den PO4-Gehalt um 0,1mg/l.
Gruß
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Postby Leinad78 » 11 Aug 2009 20:48
Hallo Roger,

ich hab das ganze jetzt mangels Antwort doch in nem Liter Wasser gelöst und stoßweise dazu gefügt, sollte ja nicht soooo schlimm gewesen sein?!

Jetzt hab ich versucht mich mit diesem Nährstoffrechner anzufreunden aber irgendwie werde ich mit dem nicht warm. Fürs tägliche Düngen wäre ja jetzt eine Art Nährstofflösung nicht schlecht die in einem gewissen Anteil zum Aquarienwasser dazugegeben werden kann?!

Ich hab noch alte Dennerle Düngeverpackungen, die erzeugen bei 7 Pumphüben 1ml Flüssigkeit. Jetzt wäre es doch quasi nicht schlecht, eine Dosierung für die Nährstoffe zu finden so das ich quasi morgens x-mal die Nährstoffe aufs Wasser sprühe?!

Wenn ja, gut. Dann hab ich nur irgendwie ein Problem mir vorzustellen bzw umzurechnen wie ich da jetzt ein sinnvolles Verhältnis zwischen Nährstoffflüssigkeit, Nährstoffen und Aquarienwassermenge zusammen bekomme.

Könntest Du oder jemand anderes mir da ein wenig auf die Sprünge helfen? Das wäre super klasse :)

mfg Daniel
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Postby Roger » 11 Aug 2009 21:45
Hallo Daniel,

ich hab das ganze jetzt mangels Antwort doch in nem Liter Wasser gelöst und stoßweise dazu gefügt, sollte ja nicht soooo schlimm gewesen sein?!

welche Mengen von was hast Du in dem Liter gelöst?

Wenn ja, gut. Dann hab ich nur irgendwie ein Problem mir vorzustellen bzw umzurechnen wie ich da jetzt ein sinnvolles Verhältnis zwischen Nährstoffflüssigkeit, Nährstoffen und Aquarienwassermenge zusammen bekomme.

Nach dem wir festgestellt haben was für eine Nährstofflösung Du nun genau hast, können wir ermitteln welche Mengen pro ml zugegeben werden.
Als Faustformel kann man davon ausgehen das ein Becken pro Tag 1mg/l NO3 und 0,1mg/l PO4 verbraucht. Das sind die Nährstoffmengen die wir zu Anfang auch täglich zugeben. Durch das messen der Werte im Abstand von mehreren Tagen ermitteln wir dann den TATSÄCHLICHEN Nährstoffbedarf und passen unsere Tagesdosierung den Erfordernissen an.
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Postby Leinad78 » 11 Aug 2009 23:00
Hallo Roger,

ich habe knapp 2gr kaliumsulfat und 9gr magnesiumsulfat in einem liter leitungswasser gelöst und komplett ins becken entlassen. das waren ja die mengen die du empfohlen hattest für eine stoßdüngung, oder?!

zu der nährstofflösung:

ich mische mir also wie von dir empfohlen eine mischung phosphat an, messe den aktuellen wert und dünge auf 0,5mg/l? auf? Nitrat wird denke ich noch hoch genug sein, aber kann ich ja dann auch mal messen.

würde es sich deiner meinung nach lohnen tests für kalium, calcium/magnesium zu kaufen? oder wie weiß ich wieviel davon ins becken muss?
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