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Postby Kejoro » 30 Nov 2018 18:04
Nabend,

das ist doch immer so... da versucht man sich über Monate an der Zucht von Boraras und hat extra ein verkrautetes Becken mit wenig Licht, kaum GH und Co eingerichtet (LFK liegt so um die 50µS/cm) und dann passiert es ausgerechnet bei den Tieren, die unglaublich schlecht in Schwärmen zu halten sind :-/ und dann noch in dem Becken, das aufgrund von Desulfurikation echt schlechtes Pflanzenwachstum aufwies :lol: Eine Trübung wird aktuell noch mit dem UVC bekämpft, ist aber schon deutlich besser.
Langsamwachsende wie C. parva und diverse Bucen zeigen immernoch Mängel... Außerhalb des Bodens geht es dann mangelfrei.

Genug gequatscht. Ein paar Handy-Eindrücke (Blende kommt noch)
Das Becken: 100x40x50cm. 2x 1m-Samsung LED mit jeweils 6000lm (6500K, CRI 80). GH~3°dH, KH~1°dH (Ca=12mg/l, Mg=6mg/l), NO3/PO4/K = 10/0/10 (mg/l) und Eisen gibt es 20ml Ferrdrakon nach dem WW und täglich 3ml. CO2 ist auf dunkelstgrün bei einer 20mg/l Flüssigkeit eingestellt. Poolfiltersand und hinten sieht man noch eine Verrohrung, die den CO2-Reaktor abbildet. Da kommt noch ein Eheim 2213 ran, der gerade anderswo ohne Filtermaterial einfährt, da er zu laut ist ^^
Wird ein Hollandbecken, die Pflanzen müssen aber erstmal wachsen, bevor ich sie richtig ausrichten kann. Die rechte Ecke gefällt mir aber jetzt schon. Der ein oder andere erkennt seine Pflanzen vielleicht! Die sind fast ausschließlich von hier aus dem Forum.
Die wurden mir als Apistogramma viejita verkauft, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um A. macmasteri handelt.

Wie komme ich eigentlich auf Brutpflege?
Da habe ich extra einen Glastopf vergraben und ein Bananenblatt zur Abdunklung drübergelegt, damit das als Höhle dient und dann machen die tatsächlich an die C. flamingo hin :lol: Mir solls recht sein, dann häng' ich das Glas an die Scheibe.
Sonstige Bewohner sind 17 Amanos und 17 Otocinclus, sowie Übriggebliebenes. Eigentlich sollen da noch 100 Boraras hinzu, aber da klappt es mit dem Nachwuchs nicht sonderlich.

Ich bin mit der Situation ein wenig überfordert und wollte um eure Erfahrung bitten:
  • Gibt es eine Abhängigkeit von der Geschlechterzusammensetzung und der Temperatur? Ich würde erstmal auf mehr Weibchen abzielen, da diese nicht so groß und aggressiv werden. Aktuell sind es 20°C in dem Becken (Zimmertemperatur).
  • Sollen die Jungen gesondert gefüttert werden? Es gibt noch viel "Kleinzeug" in dem Becken. Hüpferlinge, Muschelkrebse, Babygarnelen, auch Amanolarven sind fast immer zu finden. Zufüttern könnte ich mit Daphnien, Dero-Würmern, Artemia und TK-Cyclops, TK-weißen Mückenlarven (die sind zu groß).
  • Wie und wo bekommt man die Tiere geschickt los, wenn doch zu viele durchkommen? Ein paar Abnehmer finden sich immer, aber gibt es auch größere Abnehmer in und um Stuttgart?
  • Wie kann man die Reproduktion zurückschrauben? Wenn auch nur 10% von den durchkommen, die gelegt wurden, dann geht das nicht allzu lange in dem Becken ruhig zu...

Ich würde dann einfach mal den Werdegang mit den Fischen dokumentieren. Das ist mein erster Vermehrungsversuch von (meinen ersten) Zwergbarschen und ein ungewollter noch dazu.
Eine bessere Kamera ist auch schon in Sichtweite, damit es auch mal was für's Auge gibt.

Einen schönen Start ins Wochenende
Kevin
Last edited by Kejoro on 30 Nov 2018 18:46, edited 1 time in total.
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Postby omega » 30 Nov 2018 18:34
Hi,

wieso ungeplant? Hat Dir das das Männchen verraten? Oder sprichst Du ihm die Vaterschaft ab und beanspruchst sie für Dich?

Grüße, Markus
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omega
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