Post Reply
6 posts • Page 1 of 1
Postby ESSWS » 27 Mar 2020 18:38
Hi,

darf ich mal nach einer Einschätzung fragen wie viel davon ihr in ein 720l (540l Wasser, viele Pflanzen, Co2) ihr setzen würdet. Auch wie viele Panzerwelse, Ohrgitterwelse und Amanos?

Meine Meinung behalte ich erstmal für mich, will niemanden beeinflussen.

Danke

Andy
Gruß

Andy
ESSWS
Posts: 76
Joined: 29 Sep 2019 15:34
Feedback: 0 (0%)
Postby Stefan_L » 27 Mar 2020 19:08
Es gibt Honiggurami-Päärchen die ein komplettes 200 l Becken gegen alle anderen Fische erfolgreich verteidigen in der Brutpflege. Da verstecken sich alle Anderen wo sie nur können.

Wesentlich für den Besatz ist die Grundfläche sowie optische Trennstellen für die Revierbildung, das Volumen ist eher nebensächlich.

Ich würde je 50 cm x 50 cm Grundfläche ein Paar einsetzen und alle 50 cm zumindest im oberen Drittel des Schwimmraums für eine "Barriere" sorgen, z.B. eine große Wurzel bis zur Oberfläche.

Bzgl. CO2 ist es sinnvoll eine eigensichere Ausführung zu verwenden damit sich kein CO2-See auf der Wasseroberfläche bilden kann.
Viele Grüße
Stefan
Stefan_L
Posts: 102
Joined: 14 Mar 2016 13:05
Location: Berlin
Feedback: 1 (100%)
Postby ESSWS » 27 Mar 2020 19:21
Danke. Nur wie das immer so ist habe ich auch schon von 4 Paaren im 80cm Becken gehört... .

Was heißt "eigensicher"? Ich habe Oberflächenbewegung auch wenn das für Guramis nicht optimal ist.
Gruß

Andy
ESSWS
Posts: 76
Joined: 29 Sep 2019 15:34
Feedback: 0 (0%)
Postby moskal » 27 Mar 2020 19:23
Hallo,

der Wasserstand bei bei den üblichen 750l Becken passt nicht zu Honigguramis. Also ger keine.
Meine Meinung behalte ich erstmal für mich, will niemanden beeinflussen.


Falls die guramis schon da sind würde mich die Meinung so in 5 Monaten interessieren.

schaun mer mal

Gruß, Helmut
User avatar
moskal
Posts: 1394
Joined: 18 Mar 2008 15:44
Location: Stuttgart
Feedback: 13 (100%)
Postby Stefan_L » 29 Mar 2020 17:29
Eigensicher heißt das sich auch im Einfachfehlerfall kein CO2-See an der Wasseroberfläche bilden kann, z.B.
- durch eine Zwangslüftung um das CO2 wegzublasen oder
- eine vollredundante Abschaltung der CO2-Zufuhr (zwei Schaltuhren, zwei Magnetventile in Reihe)

Es kommt immer darauf an was Du mit Deinem Becken und den Tieren vorhast, sollen sie sich so gut es in einem Aquarium geht wohl fühlen und ein Verhalten zeigen das dem Verhalten in Freiheit recht nahekommt?

Falls das Dein Ziel ist passt die Oberflächenbewegung schon mal garnicht....

Ich hab auch schon 10 T. chuna in einem 200 l-Becken gesehen und nicht nur wie aktuell in meinem Zuchtbecken bei einer Fischlänge von 15 mm. Bedeutet aber nix. Genausowenig wie mit geschlossenen Augen bei "Rot" über die Kreuzung rennen, kann gut gehen (um 3 Uhr Morgens recht wahrscheinlich), muss es aber nicht...

Im Zoohandel werden sie auch zusammengepfercht, aber aus meiner Sicht ist das keine Fischhaltung sondern Fischaufbewahrung.

Man kann auch 10 Macropodus opercularis in einem 80 cm Becken als Gruppe halten wenn man rechtzeitig (Jungfische) damit anfängt, aber wenn einzelne Tiere Reviere bilden und in Brutstimmung kommen....
Viele Grüße
Stefan
Stefan_L
Posts: 102
Joined: 14 Mar 2016 13:05
Location: Berlin
Feedback: 1 (100%)
Postby ESSWS » 02 Apr 2020 11:02
Natürlich will man der Natur nahekommen, aber niemand will so eine Suppe wie die in der sie leben haben.

Bei 200cm Länge wird es auch Bereiche mit kaum Öberflächenbewegung geben.

Das mit der Brutpflege ist klar, aber ev. ist es sogar besser wenn sich die Verteidigung auf viele Bewohner verteilt.

Wie es aussieht werde ich es einfach ausprobieren, danke für die Tipps.
Gruß

Andy
ESSWS
Posts: 76
Joined: 29 Sep 2019 15:34
Feedback: 0 (0%)
6 posts • Page 1 of 1
Related topics Replies Views Last post
Honiggurami - Männchen oder Weibchen?
Attachment(s) by lukasg » 11 Sep 2017 21:04
2 827 by lukasg View the latest post
11 Sep 2017 21:40

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest