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Postby TeimeN » 24 Apr 2015 20:51
Hallo zusammen,

Demnächst will ich mir einen Trupp von 35 Otocinclus in mein 240l Becken holen. Deswegen war ich auf Infosuche im netz...

Da otos ziemlich Stressanfällig sind, will ich alles dafür tun um es ihnen so leicht wie möglich zu machen! Da hilft schonmal die relativ grosse Gruppe.
In vielen Artikeln habe ich gelesen dass Aquasafe helfen soll Stress zu vermeiden mir Hilfe von Vitamin B. Bei meiner weiteren Suche bin ich dann auf Acclimol von JBL gestoßen.
Eigentlich bin ich kein Fan von solchen wundermitteln, aber in diesem Fall würde ich evtl eine Ausnahme machen.

Hat jemand von euch Erfahrung mit Acclimol?



Gruß Timo
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Postby fischbock » 24 Apr 2015 21:47
Hallo Timo,

Erfahrung mit Acclimol habe ich nicht, aber ein wenig mit Otos.

Was alles so über sie geschrieben wird, mag stimmen. Das will ich gar nicht in Abrede stellen.

Das A und O ist für mich aber, Tiere zu finden, die beim Händler gut stehen. Sprich, im besten Fall den berühmten Erbsenkugelbauch haben. Wenn sie dann auch schon im Händlerbecken an übliches Futter gehen, haben sie sich zumindest bei mir nicht problematischer als die meisten anderen Fische auch gezeigt.

Hilfreich kann es auch sein, wenn man die Tiere nicht direkt in den ersten Tagen, nach dem sie beim Händler angekommen sind, holt, sonder ca. 14 Tage wartet.

Die wirklich schwachen Tiere sind bis dahin ...
Gruß,

Dirk.
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Postby Biotoecus » 24 Apr 2015 22:12
Hi,

Otocinclus sind nicht "stressanfälliger" wie andere Fische auch.
Da sind keine weiteren Anstrengungen zu unternehmen.

Füttern muss man die Bande und da haben manche so ein Problem.
35 Tiere bedeuten für mich 15 Tabletten pro Tag breitwürfig verteilt.

Bon Chance
Martin
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Postby fischbock » 25 Apr 2015 13:39
Hallo Martin,

Respekt vor der Futtermenge! Fast eine Tablette auf zwei Otos täglich, hast Du vielleicht Monsterotos?

Also von den Mengen sind meine um Dimensionen entfernt.
Gruß,

Dirk.
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Postby Poseidon » 25 Apr 2015 14:07
Moin,

Otos sind eigentlich recht robuste Fische, wenn sie richtig eingewöhnt wurden. Man sollte sich etwas Zeit nehmen und nach der "Tröpfchenmethode" (in der Salzwasseraquaristik obligat) vorgehen, dann hat man viel Spaß an diesen kleinen "Rackern".

Gruß

Matthias
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Postby TeimeN » 25 Apr 2015 14:14
Hi,

Laut der Remo Wiechert Seite, sollte man sogar eher nur kurz eingewöhnen!
Den meisten Stress haben sie durch die neue Umgebung...


Gruß Timo
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Postby Biotoecus » 25 Apr 2015 14:20
Hi,
nun, in der ersten Zeit müssen die sich erst einmal zurecht finden.
Und so richtig aktive Futtersucher sind das ja nun nicht. Darum eben die reichliche Futtergabe.
Ich hätte dazu schreiben sollen "In der ersten Zeit".

Nach Einsetzen also die ersten 1 bis 2 Wochen. Dann haben die Welse kapiert wie der "Laden" funktioniert.

Beste Grüße
Martin

fischbock wrote:Hallo Martin,

Respekt vor der Futtermenge! Fast eine Tablette auf zwei Otos täglich, hast Du vielleicht Monsterotos?

Also von den Mengen sind meine um Dimensionen entfernt.
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Postby fischbock » 25 Apr 2015 14:39
Hi Martin,

das erklärt alles.
@Timo, Matthias:

Wenn ich mich recht erinnere, ist das doch die Seite, auf der drei verschiedene Methoden gegenüber gestellt werden?

Tröpfchenmethode wie auch zügiges Umsetzen gingen gleichermaßen problemlos.
Gruß,

Dirk.
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Postby Poseidon » 25 Apr 2015 15:03
@Dirk

Die Tröpchenmethode hat sich bei mir stets bewährt. Eine schnelle Eingewöhnung führte ausnahmslos zu Verlusten innerhalb weniger Tage.

Es mag sein, daß annähernd identische Wasserwerte zwischen Transportwasser und dem Wasser des heimischen Aquariums eine schnellere Vorgehensweise ermöglichen. Wer jedoch jedes Risiko ausschließen möchte, sollte sich an die Tröpfchenmethode halten.

Gruß

Matthias
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Postby Plantamaniac » 25 Apr 2015 15:06
Hallo, bei niedrigen PHwerten kein Problem sie langsam umzusetzen.
Bei hohem Phwert kann das Wasser, wenn es zuviel Ammonium (Fische geben auch sehr viel Ammonium über die Kiemen ab) enthält, in Ammoniak umschlagen.
Belüftung während der Zeit des Umsetzens kann das Problem verstärken.
Deswegen ist es bei höheren PHwerten besser das Frischwasser schnell über die 60% zu bekommen.

Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem von Dieter Untergasser.
Wir hatten einen Vortrag von ihm über Fischtransport im Verein.
Sehr interessant, wie sowas zb. bei Flugreisen gehandhabt wird.
Oder längere Transporte vom Großhändler. Zu den Hilfsmitteln hat unsereiner garkeinen Zugang.

Das ganze Ammoniakproblem kann man bei höheren PHwerten umgehen, indem man Toxivec benutzt, auch bei längeren Transporten.
Wobei unsere Aquarien ehr unter PH 7 sind.

Empfindliche Fische oder Garnelen setze ich über 3 Stunden um. Fische mit ihrem Transportwasser in einen Eimer, mit einem Becher Wasser aus dem Zielbecken zugeben, wenn der Eimer (5 Liter) voll ist, die Hälfte abschütten und weitermachen, bis er wieder voll ist. Dann mit Kescher (und Otos oder Welse mit der Hand ;-)) umsetzen.

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Postby Biotoecus » 25 Apr 2015 15:13
OK,
also bei pH 5,8 im Becken und pH 6,8 in der Tüte keine Probleme.
Alles nur Ammonium.

Alle anderen mit pH über 7,0 benutzen dann Toxivec von der Firma Sera, weil Dieter Untergasser das wirklich wichtige Mittel nicht sagen tut!

Ich habe in meiner Karriere schon so manchen Fisch umgesetzt, darunter durchaus Geviech welches etwas heikel war.
Toxivec habe ich dabei nie gebraucht!!!!
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Postby Plantamaniac » 25 Apr 2015 15:21
Hallo, nein, wollte nur sagen, das man aufpassen soll.
Das es bei langsamem Einsetzen zu Problemen kommen könnte, über die die andern geschrieben haben.
Manchmal ist es nur einen Kleinigkeit die Ausschlag gibt über Erfolg oder Misserfolg.

Klar empfiehlt er Sera :D ...
Und an die Beruhigungsmittel kommt man nicht ran. Will ich auch garnicht. Ich packe keine großen Fische in Fischbeutel :irre: .

Aber ich kenne einen Züchter der L 183 auf einer Urlaubsreise ausliefern wollte. Hätte er das vorher gewust, wären sie heil angekommen.

Und ich hatte auchschon ein Erlebnis beim langsamen Einsetzen mit Luftblubber...LDA 25 japsten schon bei Ankunft. Also Luftblubber rein. Es hat sich nicht gebessert. Wasser wurde trüb und müffelte. Hab sie dann einfach schnell ins Becken geschmissen und gut war es...Mir war damals nicht bewußt was das war...aber jetzt weiß ich es.
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Last edited by Plantamaniac on 25 Apr 2015 15:32, edited 1 time in total.
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Postby Biotoecus » 25 Apr 2015 15:30
Und ich kenne einen Züchter der Guppys auf einer Urlaubsreise ausliefern wollte.
Hätte er gewusst......

Schlimm, einfach schlimm!
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Postby Biotoecus » 25 Apr 2015 15:47
Plantamaniac wrote:Hallo
Und an die Beruhigungsmittel kommt man nicht ran. Will ich auch garnicht. Ich packe keine großen Fische in Fischbeutel :irre: .
Chiao Moni


Du solltest bei Zeiten mal überlegen was Du so alles in Bezug auf einfache Fischtransporte, Eingewöhnen zwischen Händler- und Kundenbecken, so von Dir gibst!

Manche Leute, die in der Thematik sind könnten eventuell behaupten........ lassen wir das!

Jedenfalls verkomplizierst Du Aquaristik nur!
Du bietest keine Hilfe sondern Hürden!

Bei Treffen von Vereinen werden solche Leute schnell als Dummschwätzer entlarvt.
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Postby Plantamaniac » 25 Apr 2015 15:54
Otocinclus werden immer als empfindlich beschrieben. Sind sie aber überhaupt nicht.
Woher kommt das? Warum haben manche Leute Probleme mit ihnen?
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