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Caridina cf. cantonensis "Red Bee"

°C
pH
°dKH
Nano-Aquarium geeignet?: Ja
Benötigt Artenbecken?: Nein
Beckenlänge: 30 - 180 cm
Herkunftsland: Japan, China

Länge der Männchen: 15 - 20 mm
Länge der Weibchen: 20 - 28 mm

Optische Wirkung: 
  • besonders farbenfroh / auffällig

Typ: Süßwassergarnele

Stamm: Arthropoda - Gliederfüßer
Unterstamm: Crustacea - Krebstiere
Klasse: Malacostraca - Höhere Krebse
Ordnung: Decapoda - Zehnfußkrebse
Unterordnung: Pleocyemata - Bauchtragende Krebse
Familie: Atyidae - Süßwassergarnelen
Gattung: Caridina

Beschreibung: 

Die Red Bee Shrimp, eine der wohl schönsten Garnelen, ist in Japan gezüchtet worden. Die Red Bee ist keinesfalls eine Anfängergarnele, denn sie stellt einige Anforderungen an die Haltung, die vor allem die Wasserqualität betreffen.

Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 7 liegen, die Karbonathärte zwischen 0 und 3 und die Gesamthärte bei max. 9. Berichten zufolge ist es aber auch schon oft gelungen, diese Garnelen in härterem Wasser mit einem pH-Wert von ca. 7,8 zu vermehren. Die Temperatur sollte keinesfalls 23 °C überschreiten, es heißt, dass diese Garnele ab 25 °C nicht nachgezüchtet werden kann. Das Beckenvolumen sollte keinesfalls unter 12 l liegen, besser ab 20 l betragen, sonst könnte sehr schnell ein biologisches Ungleichgewicht eintreten.

Japanische und auch deutsche Züchter halten ihre Hochzuchten oft auf bestimmten Substraten (Soils), die speziell für Red Bee-Halter auf den Markt gekommen sind. Solche Substrate senken die Härte des Wassers und den pH-Wert. Sie werden von den Züchtern mit einem Bodenfilter kombiniert, der mit einem Außenfilter gekoppelt ist. Dies mag wohl den Idealfall darstellen, doch auch in Becken mit herkömmlichen Substraten und einem Schwammfilter kann man viel Freude an den Tieren haben.

Oft werden teure Hochzuchten mit speziellem Garnelenfutter aus Japan versorgt. Dieses Futter beinhaltet viele wichtige Mineralien und Spurenelemente, die dem Nachwuchs zu einer besseren Körperfärbung und Vitalität verhelfen sollen.

Von der Red Bee-Garnele gibt es unterschiedliche Zuchtlinien. Sie werden in mehrere Stufen eingeordnet, die so genannten Grades. Von diesen gibt es: 3-Band, 4-Band, Tigertooth, V-Band, Hinomaru, Doppelhinomaru und Mosura.

Verschiedene Züchter verfolgen ihre eigene Linie, d.h. sie haben sich bestimmte Zuchtziele gesetzt, die sie anstreben (z.B. schönes Rot, gutes Weiß, gefärbte Beine, große Tiere, besonders anpassungsfähige Tiere etc.).

Schlüsselmerkmale: 

Rot-weiße Färbung

Temperatur 15 bis 25 °C
Karbonathärte 0 bis 4 °dKH
pH-Wert 5 bis 7,5 
CO2-Verträglichkeit 0 bis 30 mg/l
Gesamthärte 1 bis 10 °dGH

Lichtverträglichkeit: 
  • Kann unter Starklicht gehalten werden

Futter: 
  • abgebrühter Salat
  • Brenesselblätter
  • Buchenblätter
  • Frostfutter
  • Gurken
  • Karotten
  • Löwenzahn
  • Welstabs

Mindestanzahl an Tieren: 10+
Garnelen-Vergesellschaftung: 
  • Garnelen Nachwuchs
  • Zwerggarnelen
  • Amanogarnelen

Bepflanzung: 
  • Knabbert nur bei Hunger an Pflanzen
Pflanzen: Ja

Unproblematische Medikamente: 
  • Panacur
Für diesen Wirbellosen liegt keine Beschreibung zur Haltung vor.
Nachwuchsanzahl: Ca. 35 Jungtiere
Gelegegröße: Ca. 35 Eier
Häufigkeit der Vermehrung: Bei guter Wasserquallität ca. alle 4-6 Wochen
Vermehrung: 
  • Spezialisierter Fortpflanzungstyp

Zucht: 

Die Zucht der Red Bee ist wie die Zucht der anderen Bees. Wenn die Wasserqualität stimmt und die Wasserwerte richtig sind produzieren die weiblichen Tiere ab der Geschlechtsreife einen Eifleck im Nacken. Bei der nächsten Häutung hängt das Männchen ein Samenpaket an das Weibchen, welches versucht, die Eier die im Nacken vorproduziert wurden, in die Bauchtaschen zu pressen. Es sollte sich im Normalfall um ca. 20-40 Eier handeln. Unerfahrende Weibchen verlieren oft eine Anzahl der Eier, manchmal aber auch alle. Nach ca. 4 Wochen entlässt das Weibchen die Jungtiere welche sich sofort im Moos verstecken. Dort weiden sie alles nach Mikroorganismen ab und sind ständig auf Futtersuche. Mit diesem noch geingem Alter kommt es noch relativ oft zu Häutungen. Das nimmt aber mit dem Alter ständig ab. Mit ca. 3-3 1/2 Monaten werden die Tiere Geschlechtsreif.

Um bessere Aufzuchtquoten zu erzielen empfiehlt es sich Aufzuchtfutter zu verwenden. Zur Aufzucht der Jungtiere werden oftmals Aquarienmoose wie das Javamoos (Taxiphyllum barbieri) eingesetzt, denn diese bieten viele Verstecke, reichern sich mit Mulm, Kleinstlebewesen, Algenaufwuchs usw. an und werden von den jungen Garnelen abgegrast.

Gerade weil sich Jungtiere gern in Moos aufhalten, muss dieses gut gewählt werden. Die Jungtiere verstecken sich tief in Moosbeständen, doch genau dort sind leider oft sauerstoffarme Zonen. Deshalb sollte man immer wieder das Moos kurz schneiden oder locker halten, bzw. für genügend Durchflutung sorgen.

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