Asolene spixi

Zebra-Apfelschnecke

°C
pH
°dKH
Nano-Aquarium geeignet?: Nein
Benötigt Artenbecken?: Nein
Beckenlänge: 50 - 180 cm
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Herkunftsland: Brasilien

Länge der Männchen: 20 - 40 mm
Länge der Weibchen: 20 - 40 mm

Optische Wirkung: 
  • besonders farbenfroh / auffällig

Typ: Schnecke

Populärnamen [?]: 
  • Zebra-Apfelschnecke
  • Spixi-Schnecke
  • Gestreifte Apfelschnecke

Stamm: Mollusca - Weichtiere
Unterstamm: Conchifera - Schalenweichtiere
Klasse: Gastropoda - Schnecken
Ordnung: Architaenioglossa - Alt-Bandzüngler
Familie: Ampullariidae - Apfelschnecken
Gattung: Asolene

Beschreibung: 

Die Zebra-Apfelschnecke, Asolene spixi, besiedelt Flüsse im subtropischen Südosten von Brasilien.

Sie unterscheidet sich deutlich von den großen Apfelschnecken aus der Gattung Pomacea: unter anderem legt sie die Eigelege nicht über, sondern unter Wasser ab, und der Sipho, das Organ, mit dem sie Luft in die Mantelhöhle aufnimmt, ist nicht lang und rüsselartig ausstreckbar, sondern kurz und breit. Beim Luftholen schiebt die Schnecke das Gehäuse ein Stück aus dem Wasser. Mit meistens ca. 2, maximal 4 Zentimetern ist das Gehäuse relativ klein. Es hat eine kontrastreiche Streifenzeichnung.

Auffällig ist auch die Fortbewegungsweise: erst Vorschieben des Fußes, dann Nachziehen des Gehäuses.

Leider ist diese hübsch gezeichnete Schnecke nur bedingt für bepflanzte Aquarien geeignet. Besonders wenn sie nicht zusätzlich gefüttert wird bzw. bei hoher Besatzdichte (ca. 1 Tier pro Liter Wasser) fällt auf, dass sie Pflanzen frisst, bis hin zu Kahlfraß. Lediglich Wasserpest-Arten (z.B. Egeria densa) werden nicht beschädigt.wbeschreibungref#2 Wenn man sie jedoch in geringer Dichte (etwa 1 Tier auf 10 l) bzw. in ausreichend großen Becken (ab 60 l) pflegt, macht sich der Fraß wenig bemerkbar.

Asolene spixi konkurriert mit anderen Schnecken um Nahrung und frisst deren Gelege, gelegentlich auch lebende Schnecken (z.B. Posthornschnecken).wbeschreibungref#1

Schlüsselmerkmale: 

relativ kleine Apfelschnecke, Gehäuse mit kontrastreicher schwarzer bis rotbrauner Bänderung auf hellem, beigefarbenem bis gelblichem Grund; Körper hell gelblich bis bräunlich; kurzer, breiter Sipho; weißliche Gelege unter Wasser

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