Die Biwa-See-Vallisnerie wird heute als Vallisneria asiatica var. biwaensis geführt; der hier verwendete Name ist ein Synonym aus der Zeit, als man sie als Varietät von V. americana ansah.12 Endemisch ist sie im japanischen Biwa-See, wo sie nach älteren Angaben einer Gärtnerei in besonntem Flachwasser große Bestände bildet.12 Ihre Blätter tragen feine, ohne Lupe erkennbare Randzähnchen, die gegen das Blattende enger zusammenrücken; die Spreiten selbst sind nur 3–5 mm breit und vielfach schraubig verdreht.1
Aus dem Biwa-See gelangte sie 1991 nach Deutschland.12 Mittelhartes bis hartes Wasser sagt ihr am meisten zu; da ihr Lichtbedarf über dem anderer Vallisnerien liegt, gehört sie an einen hellen Platz.1 Weil sie meist nur etwa 20–40 cm hoch wird, kommt sie in größeren Becken auch für den Vordergrund infrage.12
Quellen und weiterführende Literatur: