Pogostemon stellatus

Sternpflanze

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°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Wachstum: schnell
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Populärnamen [?]: 
  • Sternpflanze
  • Quirlblättrige Sternpflanze

Synonyme [?]: 
  • Dysophylla benthamiana Hance
  • Dysophylla stellata (Lour.) Benth.
  • Eusteralis stellata (Lour.) Panigrahi

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Pogostémon stellátus (Lour.) Kuntze

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Lamiales - Lippenblütlerartige
Familie [?]: Lamiaceae - Lippenblütengewächse
Gattung [?]: Pogostemon

Beschreibung: 

Pogostemon stellatus, die Stern-Rotala oder Quirlblättrige Sternpflanze, ist in der Aquaristik auch unter dem Synonym Eusteralis stellata bekannt. Beheimatet ist sie in den Sumpflandschaften Ost- und Südost-Asiens sowie Nord-Australiens. Aufgrund ihres ausgedehnten Verbreitungsgebietes kommt sie in der Natur in den unterschiedlichsten Formen vor.

Die Stern-Rotala ist wirklich von atemberaubender Schönheit und dadurch in den letzten Jahren vermehrt zum Blickfang in den Aquarien geworden.

Leider stellt sie bei ihrer Pflege im Aquarium hohe Ansprüche. Für ein gutes Wachstum benötigt sie viel Licht, sonst verliert sie im unteren Stängelbereich schnell ihre Blätter. Ebenso ist eine konstante Zufuhr von CO2 ein Muss, will man die Pflanze in ihrer vollen Schönheit bewundern.

Nitrat, Phosphat und Mikronährstoffe sollten über das Wasser verabreicht werden, um einen langdauernden Erfolg zu sichern. Die Konzentrationen von Nitrat (5-20 mg/l) und Phosphat (0,2-2 mg/l) sind nicht von allzu großer Bedeutung, so lange sie stabil gehalten werden. Ändern sich allerdings die Wachstumsbedingungen sehr schnell, verkrüppelt häufig die Triebspitze der Pflanze und es bilden sich Seitentriebe. Bei einem hohen Nitrat- und Phosphatlevel zeigt sich P. stellatus in grünen Farbtönen, wohingegen sie bei geringeren Levels extremere Farben von lila bis orange ausbildet. Die Pflanze ist ein exzellenter Indikator für Mikronährstoffe bzw. Eisen, denn wenn es an diesen mangelt, werden ihre Blätter gelb, in extremen Fällen sogar weiß.

Die dicht stehenden Blattquirle der Pflanze können eine Breite von 6-14 cm erreichen. P. stellatus bildet viele Seitentriebe, diese können abgeschnitten und eingepflanzt werden, was ihre Vermehrung sehr einfach macht. Ein Beschneiden kann auf zweierlei Art und Weise geschehen: Entweder man setzt die abgeschnittene Triebspitze an die Stelle der "alten Pflanze" oder man lässt diese einfach stehen und verwendet die Triebspitze anderweitig.

Pogostemon stellatus ist sicherlich eine der dekorativsten Aquarienpflanzen überhaupt und kann - wenn man ihren Bedürfnissen gerecht wird - zu einem optischen Höhepunkt in der Mitte des Aquariums werden. Mit ihrer auffallenden Farbe und ihrem filigranen Blattwerk bildet sie einen schönen Kontrast zu breitblättrigen, grünen Stängelpflanzen.

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