© Heiko Muth (2014)

Phyllanthus fluitans

Schwimm-Wolfsmilch

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Wasseroberfläche
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: schnell
  • Allgemein
  • Kultur
  • Gestaltung
  • Bestandsliste (7)
  • Aquarien (3)
  • Verlinken
Wo kaufen?

Populärnamen [?]: 
  • Schwimm-Wolfsmilch
  • Schwimmende Wolfsmilch

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
  • frei an der Oberfläche treibende Schwimmpflanze
Botanischer Name [?]: Phyllánthus flúitans Benth. ex Müll.Arg.

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Malpighiales - Malpighienartige
Familie [?]: Phyllanthaceae
Gattung [?]: Phyllanthus

Beschreibung: 

Diese hübsche kleine Schwimmpflanze stammt aus dem tropischen Südamerika. Ihr deutscher Name "Schwimm-Wolfsmilch" macht deutlich, dass sie traditionell zu den Wolfsmilchgewächsen (Euphorbiaceae) gezählt wird, wie z.B auch der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) oder der Christusdorn (E. milii). Heute werden die Phyllanthus-Arten aber aufgrund neuerer Forschungsergebnisse in eine andere, mit den Euphorbiaceae verwandte Familie (Phyllanthaceae) gestellt. Phyllanthus ist eine überwiegend tropisch-subtropische Gattung mit Hunderten von Arten; es sind Kräuter, Sträucher, Lianen und Sukkulenten, aber nur zwei Wasserpflanzen: der südamerikanische Ph. fluitans sowie der als Aquarienpflanze unbekannte Ph. leonardianus aus der Demokratischen Republik Kongo.

Phyllanthus fluitans ähnelt einem Büschelfarn (Salvinia), hat aber nur ein statt zwei Schwimmblättern an jedem Stängelknoten (wechselständige Beblätterung).

An dem dünnen untergetauchten Stängel sitzen Büschel von roten Wurzeln und runde, wasserabweisende Schwimmblätter mit herzförmiger Basis, die den Stängel weitgehend verdecken. Die Blätter sind in der Mitte oft aufgewölbt, während der Blattrand flach ist.

Unter günstigen Bedingungen erscheinen in den Blattachseln winzige weiße Blüten mit 6 Kronblättern.

Die Färbung der Blätter ist sehr von der Lichtstärke abhängig. Je höher diese ist, desto tiefer braunrot sind die Blätter gefärbt. Es wurde beobachtet, dass bei hoher Lichtintensität (z.B. vollsonniger Standort) eine hohe Wasserhärte vertragen wird, während bei schwächerer Beleuchtung weicheres Wasser (ca. 7° dGH) günstig ist (B. Wallach).

Wie bei anderen Schwimmpflanzen ist eine reichliche Versorgung mit Haupt- und Spurennährstoffen entscheidend für eine erfolgreiche Kultur.

Auch eine emerse Kultur auf nassem, nährstoffreichem Substrat (z.B. Lehm) ist möglich.

Die Vermehrung geschieht denkbar einfach, indem sich - wie bei Salvinia - die Pflanzen verzweigen und der schwimmende Pflanzenbestand aufgrund der brüchigen Stängel leicht in Teilstücke zerfällt.

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
Leider wurden noch keine Erfahrungsberichte verfasst. Möchtest du den ersten schreiben?
Erhältlich bei: