Biker (2005)

Najas guadalupensis

Guadeloupe-Nixkraut

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund, Wasseroberfläche
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Wachstum: sehr schnell
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Wo kaufen?

Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich
  • oft von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Guadeloupe-Nixkraut

Synonyme [?]: 
  • Caulinia guadalupensis Sprengel

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
  • frei treibende Unterwasserpflanze
Botanischer Name [?]: Nájas guadalupénsis (Spreng.) Magnus

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Hydrocharitaceae - Froschbissgewächse
Gattung [?]: Najas

Beschreibung: 

Najas guadalupensis, das Guadeloupe-Nixkraut, ist eine auf dem amerikanischen Kontinent weit verbreitete Unterwasserpflanze und besiedelt dort Seen, Flüsse und Kanäle. Laut „Flora of North America“ gibt es vier Unterarten. Drei davon (N. guadalupensis subsp. floridana, subsp. muenscheri, subsp. olivacea) sind auf Nordamerika beschränkt, während N. guadalupensis subsp. guadalupensis auch in Mittel- und Südamerika sowie auf den Karibik-Inseln vorkommt.

Das Guadeloupe-Nixkraut wird schon seit vielen Jahren in Aquarien gepflegt und ist wohl die mit Abstand häufigste und bekannteste Najas-Art im Aquarienhobby. Der englische Name „Guppy grass“ spiegelt die Popularität dieser anspruchslosen Wasserpflanze wider, die oft in Zuchtbecken für Fische und Wirbellose eingesetzt wird. Sie ist eher von anderen Hobbyisten, z.B. auf Aquarienbörsen, als im Fachhandel zu bekommen. Eventuell nicht sonderlich beliebt ist dieses Nixkraut jedoch bei Pflanzenaquarianern und Aquascapern, weil die Stängel sehr brüchig sind und die losgelösten, umhertreibenden Sprossstücke sich unkontrolliert an allen möglichen Stellen im Aquarium ansiedeln, wodurch diese schnellwüchsige Pflanze zu einem recht lästigen „Unkraut“ werden kann.

Während viele andere Najas-Arten deutlich gezähnte Blätter haben, sind die Blattränder von N. guadalupensis auf den ersten Blick ganzrandig, doch mit vielen winzigen, bei Vergrößerung erkennbaren Zähnchen besetzt. Das Guadeloupe-Nixkraut ähnelt sehr dem Biegsamen Nixkraut (Najas flexilis), das in Nordamerika und Europa vorkommt und in Deutschland laut der Roten Liste von 1996 vom Aussterben bedroht ist. Die beiden Arten unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Samen: bei N. flexilis sind sie gelblich, glatt, glänzend und oberhalb der Mitte am breitesten, während N. guadalupensis spindelförmige, gelblichweiße, purpurn getönte Samen mit stumpfer und deutlich gefelderter Oberfläche hat.

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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