Tobias Coring (2012)

Myriophyllum cf. aquaticum "Roraima"

Roraima-Tausendblatt

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Akzent (Rot), Hintergrund, Mittelgrund, Straße (Holland-Stil)
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: sehr schnell
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Wo kaufen?
Verbreitung und Fundorte [?]: 

Brasilien: Roraima


Höhe: 30 - 100 cm

Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich
  • gelegentlich von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Roraima-Tausendblatt

Synonyme [?]: 
  • Myriophyllum sp. 'Roraima'

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Saxifragales - Steinbrechartige
Familie [?]: Haloragaceae - Seebeerengewächse
Gattung [?]: Myriophyllum

Beschreibung: 

Dieses Tausendblatt ist unter dem Namen Myriophyllum sp. 'Roraima' wahrscheinlich zuerst nach Japan eingeführt worden. Seit 2010 ist es auch in Europa in Kultur. Die Hilfsbezeichnung "Roraima" legt nahe, dass es aus dem brasilianischen Bundesstaat Roraima stammt, aber wir haben keine genaueren Informationen über den Fundort.

Obwohl dieses prächtige Myriophyllum noch nicht lange bekannt ist, zeigt sich schon jetzt sein Potenzial, eine populäre, weit verbreitete Aquarienpflanze zu werden. Es ist nicht nur eine der wenigen roten Tausendblatt-Formen, sondern ist auch einfach zu kultivieren und schnellwüchsig.

Wenn das Roraima-Tausendblatt die Wasseroberfläche erreicht hat, bildet es emerse Triebe mit stark wasserabweisenden, blaugrünen, gefiederten Blättern aus, wie sie für Myriophyllum aquaticum typisch sind. Die Pflanze gehört daher vermutlich zu dieser Art und wird hier vorläufig Myriophyllum cf. aquaticum "Roraima" genannt.

Die Pflanze hat auch in der Unterwasserform viel Ähnlichkeit mit der "Normalform" von M. aquaticum, sie erreicht etwa die gleiche Größe und ist ebenso schnellwüchsig. Myriophyllum cf. aquaticum "Roraima" unterscheidet sich aber von "normalem" M. aquaticum durch intensiver braun- bis orangerot gefärbte submerse Blätter und eine deutlich rotbraune Stängelfärbung.

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