Als Myriophyllum aquaticum 'Santa Catarina' stellte Christel Kasselmann dieses von ihr eingeführte Tausendblatt zuerst vor; 2011 beschrieb sie es als M. aquaticum var. santacatarinense.12 Es stammt vom Rio Canoas bei Ponte Alta do Sul in Santa Catarina (Südbrasilien).12 Genetisch gehört es zu M. aquaticum und weicht nur in einem Nukleotid ab; die Pflanzen stammen von einer weiblichen Population.2
Gegenüber der Normalform sind die Fiedersegmente breiter und weniger zahlreich, die Blätter heller grün und die submersen Sprosse steif und kräftig.123 Emerse Blätter sind blaugrün und wasserabweisend, die Pflanze bleibt kleiner.3 Eine leicht rotbraune Tönung bei viel Licht wird teils angegeben, teils ausdrücklich verneint.123 Unter Aquarianern ist es weit verbreitet, im Handel dagegen kaum zu finden.12 Es verträgt eine große Temperaturspanne sowie hartes wie weiches Wasser; mittleres Licht genügt.2
Quellen und weiterführende Literatur: