Ludwigia pulvinaris Gilg gilt als Synonym von L. senegalensis, einer im tropischen Afrika weit verbreiteten Sumpfpflanze.12 Beide Sippen gelten heute als eine Art; Raven hatte sie 1963 gemeinsam in die eigene Sektion Prieurea gestellt.2 Unter den Aquarien-Ludwigien ist sie bislang die einzige mit meist dreizähligen Blüten.23 Als L. pulvinaris wurde sie schon ab 1906 in Deutschland gepflegt: Hugo Baum zog sie aus Samen von Herbarpflanzen, die er 1899 am Kunene (Angola) gesammelt hatte; später verschwand sie wieder aus der Kultur.3
Auffällig ist submers der hellgrüne Mittelnerv der hell- bis blutroten, leicht blasigen Spreiten; die Triebe wachsen dann aufsteigend bis aufrecht und verzweigen sich stark.2 Die sehr schwierige Art verlangt viel CO₂, weiches, saures Wasser und intensives Licht.2 Unter dem Namen Ludwigia sp. 'Guinea' kehrte sie in den 2000er-Jahren in die Aquaristik zurück.23
Quellen und weiterführende Literatur: