© Biker (2005)

Lagarosiphon major

Krause Afrikanische Wasserpest

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: schnell
Siehe auch: Egeria densa
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

südliches Afrika


Populärnamen [?]: 
  • Krause Afrikanische Wasserpest

Synonyme [?]: 
  • Lagarosiphon muscoides var. major Ridl.

Handelsnamen, Fantasienamen [?]: 
  • Anacharis crispa
  • Anacharis crispus
  • Elodea crispa
  • Elodea crispus

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Lagarosiphon muscoides

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Lagarosíphon májor (Ridl.) Moss

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Hydrocharitaceae - Froschbissgewächse
Gattung [?]: Lagarosiphon

Beschreibung: 

Lagarosiphon major ist eine reine Unterwasserpflanze und wächst schwimmend oder verwurzelt in stehenden, kühlen Gewässern. Heimisch ist sie im Süden Afrikas, der ein kühleres Klima hat als der Rest dieses überwiegend tropischen Kontinents. L. major ist aber auch in Westeuropa und Neuseeland eingebürgert. Diese Stängelpflanze wird bereits seit 1906 von Aquarienhobby verwendet, ist aber teilweise von wärmetoleranteren, attraktiveren Arten verdrängt worden. Viele Jahre lang war die Krause Afrikanische Wasserpest unter dem Synonym Lagarosiphon muscoides var. major und dem Handelsnamen "Elodea crispa" bekannt.

Von der ähnlichen Dichtblättrigen Wasserpest (Egeria densa) lässt sich L. major durch die deutlich härteren, stark nach unten gekrümmten Blätter und durch meistens wechselständige Blattanordnung (1 Blatt pro Stängelknoten, statt Quirlen von 3 oder mehr Blättern pro Knoten bei E. densa) unterscheiden.

Die Kultur dieser Art ist der ihrer südamerikanischen Verwandten, Egeria densa, sehr ähnlich. Außer mäßiger Beleuchtungsstärke und etwas kühleren Wassertemperaturen (ca. 18-24 °C) stellt die afrikanische Wasserpest wenig Anforderungen an die Hobbyisten. Wenn die Wassertemperatur über einen längeren Zeitraum zu hoch ist, zerfällt diese Pflanze innerhalb weniger Wochen. Am schnellsten wächst L. major in weichem Wasser. Es ist aber ohne Probleme möglich, sie auch in härterem Wasser zu ziehen.

Diese Stängelpflanze kann entweder ins Substrat eingepflanzt oder frei schwimmend im Aquarium verwendet werden. Einmal eingebracht wächst diese Pflanze außerordentlich schnell! Neue Pflanzen können mühelos aus Kopfstecklingen oder Seitentrieben herangezogen werden.

Lagarosiphon major wird heutzutage eher selten in der Aquariengestaltung verwendet. Jedoch machen ihre attraktiven, glasigen, nach unten gekrümmten Blätter sie zu einer schönen Hintergrundpflanze für kühlere Becken, die zum Beispiel Goldfische oder Kardinälchen beherbergen.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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