Hydropogonella gymnostoma

Queen moss

Aquarieneignung: ja
Verwendung: Aufsitzerpflanze (Begrünung von Hardscape), Nano-Aquarium
Wachstum: mittel
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Verfügbarkeit [?]: 
  • selten oder gar nicht im Handel erhältlich
  • gelegentlich von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Queen moss

Synonyme [?]: 
  • Fontinalis gymnostoma Schimp.

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Amblystegiaceae sp. ''Manaus''

Pflanzentyp [?]:

  • Aufsitzerpflanze (auf Holz oder Stein)
  • Moos oder Farnprothallium
Botanischer Name [?]: Hydropogonélla gymnóstoma (Schimp.) Cardot ex Le Jol.

Großgruppe [?]: Laubmoose (Bryophyta)
Ordnung [?]: Hypnales - Schlafmoosartige
Familie [?]: Sematophyllaceae
Gattung [?]: Hydropogonella

Beschreibung: 

Das "Queen moss" ist eins der wenigen Aquarienmoose aus Südamerika. Es ist erst seit wenigen Jahren im Aquarienhobby bekannt und kam wahrscheinlich zuerst in Japan in den Handel. Es wurde unter dem Namen Amblystegiaceae sp. "Manaus" eingeführt (Amblystegiaceae = Stumpfdeckelmoosgewächse ist der Name einer Laubmoos-Familie). Der Handelsname deutet darauf hin, dass das Moos wohl in der Umgebung von Manaus in Brasilien gesammelt worden war.

Der japanische Moosexperte Hiroyuki Akiyama hat das Aquarienmoos im Jahr 2013 als Hydropogonella gymnostoma identifiziert.1 Dieses Laubmoos gehört nicht zu den Amblystegiaceae, sondern zur Familie Sematophyllaceae, die überwiegend tropische Arten enthält.

Hydropogonella gymnostoma kommt in Südamerika im oberen Amazonasbecken (Brasilien, Bolivien), im Orinoco-Delta in Venezuela und Guyana und auch in Mittelamerika (Nikaragua) vor. Dieses echte Wassermoos wächst in tropischen Regenwald-Gebieten submers auf Steinen sowie auf Stämmen und Ästen von Bäumen und Sträuchern.

Dieses Moos bildet im Aquarium zarte, weiche, unregelmäßig verzweigte Triebe mit frischgrünen Blättern, deren Form an Propellerflügel erinnert. Es wächst buschig mit mehr oder weniger aufsteigenden Trieben. Genaues über die Kulturansprüche ist noch nicht bekannt, aber das Queen moss ist offenbar nicht schwierig und wächst für ein Moos recht zügig.

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Akiyama, Hiroyuki (2013): Taxonomical and ecological notes on Asian bryophytes, 28. : Hydropogonella gymnostoma, widely distributed as "Queen moss" [in Japanese]. - Bryological research 10 (11), 367-368, 2013-07.
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