Heiko Muth (2010)

Hydrocotyle vulgaris

Gewöhnlicher Wassernabel

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Mittelgrund
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: schnell
Siehe auch: Hydrocotyle verticillata
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Populärnamen [?]: 
  • Gewöhnlicher Wassernabel
  • Gemeiner Wassernabel

Pflanzentyp [?]:

  • Rhizom oder Kriechspross
Botanischer Name [?]: Hydrocótyle vulgáris L.

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Apiales - Doldenblütlerartige
Familie [?]: Araliaceae - Araliengewächse
Gattung [?]: Hydrocotyle

Beschreibung: 

Hydrocotyle vulgaris, der Gewöhnliche Wassernabel, ist in Europa weit verbreitet und kommt auch in Nordafrika, in Kaukasien und im Iran vor. In Deutschland ist er die einzige heimische Hydrocotyle-Art. Er wächst in flächigen Beständen in der Uferzone von Seen und Weihern und kommt schwerpunktmäßig an nährstoff- und kalkarmen, moorigen oder sandigen Standorten vor, die auch ziemlich trocken sein können. Der Wassernabel dringt auch ins Flachwasser vor, wo seine Blätter zuweilen auf der Oberfläche schwimmen.

Hydrocotyle vulgaris hat sehr große Ähnlichkeit mit dem Amerikanischen Wassernabel (H. verticillata), der in vielen Tropengebieten der Erde (nicht nur in Amerika) vorkommt und im Aquarienhobby bekannt ist. Der Gewöhnliche Wassernabel eignet sich zwar ebenfalls für Aquarien (siehe Kasselmann 2010), aber ist wahrscheinlich nicht im Aquaristikhandel erhältlich. In Gartencentern wird häufig H. vulgaris als Gartenteichpflanze angeboten, allerdings kann es sich dabei auch um falsch gelabelte Hydrocotyle verticillata handeln.

Nach dem "Manual of the Alien Plants of Belgium" unterscheidet sich H. vulgaris von H. verticillata durch die folgenden Merkmale:

  • H. vulgaris kommt oft an weniger nassen Standorten vor,
  • die Blätter haben 7-9 Nerven (statt 9-13 Nerven),
  • die Blattstiele sind behaart (statt kahl),
  • die Blütenstände sind etwas kürzer als die beigeordneten Blätter (statt so lang bis etwas länger als die Blätter),
  • die Früchte haben eine hellere Färbung.

(Weiteres siehe unter "Kultur")

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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