© Heiko Muth (2010)

Hydrilla verticillata

Grundnessel

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Wachstum: sehr schnell
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Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Grundnessel
  • Wasserquirl

Synonyme [?]: 
  • Hydrilla lithuanica

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Hydrílla verticilláta (L. f.) Royle

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Hydrocharitaceae - Froschbissgewächse
Gattung [?]: Hydrilla

Beschreibung: 

Hydrilla verticillata, die Grundnessel oder der Wasserquirl, ist eine Unterwasserpflanze, die leicht mit den Wasserpest-Arten aus den Gattungen Egeria und Elodea verwechselt werden kann. Sie ist ursprünglich in gemäßigten bis tropischen Gebieten Asiens und Australiens, in Ostafrika und Teilen Europas verbreitet und besiedelt verschiedene Gewässer wie Seen und Flüsse. Diese Pflanze ist aber durch den Menschen fast weltweit verschleppt worden. In den USA z.B. stellt H. verticillata ein invasives, schwer zu kontrollierendes Wasserunkraut dar, das andere, dort heimische Wasserpflanzenarten verdrängt. Dort ist die Pflanze als "Federal noxious weed" eingestuft worden. In den Niederlanden darf H. verticillata seit 2011 nicht mehr kultiviert und gehandelt werden.

Hydrilla verticillata wird gelegentlich als Aquarienpflanze gehalten und ist eine anspruchslose, wuchernde Pflanze. Sie ist aber im Hobby nicht so bekannt wie die ähnlich aussehenden Egeria-Arten.

Man zählt zur Gattung Hydrilla heute nur die eine Art H. verticillata. Diese Art ist allerdings variabel, es gibt von ihr Formen mit unterschiedlichem Aussehen.

Die Stängel von H. verticillata können bis ca. 2 m lang werden und sind mäßig stark verzweigt. Neben den aufrechten Stängeln bildet die Pflanze oft auch ausläuferartige, kriechende Triebe sowie unterirdische Sprosse mit knollenartigen Turionen (Überdauerungsknospen) am Ende. Mit diesen überdauert die Grundnessel im Boden ungünstige Perioden, was auch ihre Bekämpfung in Gewässern schwer macht.

An den Knoten sitzen Quirle von jeweils 3 bis 9 Blättern. Der Blattrand ist mit Zähnen besetzt, die auch ohne Vergrößerung gut sichtbar sind (bei Egeria densa und Elodea canadensis sieht der Blattrand mit bloßem Auge glatt aus, die Zähne sind eher mit Lupe sichtbar). An den älteren Stängelabschnitten sind die Internodien (Stängelstücke zwischen je 2 Knoten) meistens länger als die Blätter (bei Egeria kürzer als die Blätter).

Wird fortgesetzt...

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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