Der Moosname Glossadelphus zollingeri wird heute überwiegend als Synonym zu Ectropothecium zollingeri gestellt, einer Art der Schlafmoosgewächse (Hypnaceae).12 Dieses Laubmoos besiedelt in Wäldern Erde, Gestein, morsches Holz sowie Stämme und Wurzeln von Bäumen, und zwar in den Tropen und Subtropen Asiens und auf einigen Südseeinseln; im Aquarium wird es bislang nicht gepflegt.1
In der Aquaristik ist der Name dennoch bekannt, denn unter ihm erreichte 1968 das „Bogormoos“ Europa; Gerhard Benl präsentierte es 1969 als neues Aquarienmoos.13 Botanisch ist das Bogormoos Taxiphyllum barbieri, eine Bestimmung, die auf Z. Iwatsuki (1982) zurückgeht.13 Es vermehrte sich so schnell, dass es das echte Javamoos (Vesicularia dubyana) in den Jahren danach beinahe unbemerkt aus den Aquarien verdrängte.3
Quellen und weiterführende Literatur: