© Christian (Freibel) (2010)

Eleocharis sp. "Xingu"

Riesen-Nadelsimse

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: halb-emers (offene Becken), Hintergrund, Mittelgrund
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: mittel
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Höhe: 30 - 55 cm

Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich
  • gelegentlich von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Riesen-Nadelsimse

Handelsnamen, Fantasienamen [?]: 
  • Heleocharis xingu

Pflanzentyp [?]:

  • Rhizom oder Kriechspross
Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Poales - Süßgrasartige
Familie [?]: Cyperaceae - Riedgrasgewächse
Gattung [?]: Eleocharis

Beschreibung: 

Die "Riesen-Nadelsimse" ist noch nicht bis zur Art bestimmt worden. Sie kam in den 1990er Jahren in Deutschland als "Heleocharis xingu" in den Handel. Im Moment wird sie nur von wenigen Gärtnereien und Händlern geführt und stellt eher eine Rarität dar. Der Handelsname lässt vermuten, dass diese Simse ursprünglich im Gebiet des Rio Xingú in Brasilien gesammelt wurde, aber es gibt keine sicheren Informationen über die Herkunft. Möglicherweise ist die Pflanze identisch mit der Simse, die in den USA unter dem Namen Eleocharis montevidensis als Aquarienpflanze gehandelt wird.

Die hell- bis mittelgrünen, glatten Halme von Eleocharis sp. "Xingú" werden in der emersen Form bis über 20 cm, submers bis über 50 (-60) cm lang. Sie sind bis etwa einen Millimeter breit und haben einen elliptischen Querschnitt. Anders als bei der Regenschirmsimse (Eleocharis vivipara) bilden sich keine Jungpflanzen an den Halmspitzen. Am Ende von emersen oder halb-emersen Halmen entwickeln sich länglich-eiförmige, spitz zulaufende, hell- oder grünlichbraune, ca. 5 x 2,5 mm große Ährchen, die zerfallen, wenn sie reif sind. Zwischen den Blütenschuppen der reifen Ährchen sitzen winzige schwarze Nüsschen, die jeweils einen Samen enthalten.

Eleocharis sp. "Xingú" ist zwar viel größer als die Nadelsimse (E. acicularis), hat aber sonst die gleiche Wuchsweise. Sie bildet sowohl büschelweise stehende Halme als auch sich unterirdisch ausbreitende ausläuferartige Rhizome mit einzeln stehenden Halmen an den Knoten.

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

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