Dracaena sanderiana

Glücksbambus

Aquarieneignung: nein
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

wahrscheinlich tropisches Afrika


Populärnamen [?]: 
  • Glücksbambus
  • Lucky Bamboo

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Dracaena sanderiana Sander

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Asparagales - Spargelartige
Familie [?]: Asparagaceae - Spargelgewächse
Gattung [?]: Dracaena

Beschreibung: 

Der "Glücksbambus" kommt häufig in den Aquarienpflanzenhandel, doch ist nicht als submerse Pflanze geeignet. Unter Wasser kann er zwar recht lange grün bleiben, aber stirbt früher oder später ab und geht dann in Fäulnis über.

Mit ihrem schlanken, knotigen, blattlosen Stamm und den schmal-lanzettlichen Blättern erinnert diese Pflanze an Bambus, doch sie zählt zu den Drachenbäumen (Gattung Dracaena) und ist nicht näher verwandt mit Bambus-Arten, die zu den Süßgräsern (Familie Poaceae) gehören.

Der Name Dracaena sanderiana wird auch als Synonym von Dracaena braunii Engl. angegeben (z.B. auf www.theplanlist.org, 03/2013). Diese Drachenbaum-Art stammt aus dem tropischen Afrika und ist als Zimmer- und tropische Garten-Zierpflanze weit verbreitet worden. Von ihr gibt es zahlreiche Kultursorten. Häufig sind panaschierte Sorten mit weißem Blattrand im Handel. Die Pflanze wird vielfältig in der Floristik verwendet - als Schnittgrün, mit gewundenen oder verflochtenen Stämmen usw.

D. sanderiana lässt sich als Zimmerpflanze und in tropischen Terrarien kultivieren, ist robust und hat geringe Lichtansprüche. Sie wächst gut in normaler Blumenerde, die nicht staunass sein sollte. Der dünne Stamm legt sich ab einer gewissen Länge nieder, wenn er nicht abgestützt wird. An der Basis der Pflanze bilden sich laufend neue Triebe. Zur Vermehrung kann der Stamm in Stücke mit jeweils mehreren Knoten geschnitten und flach in warm gehaltene Erde gelegt werden. Daraufhin bilden sich Seitentriebe aus "schlafenden Augen" an den Stängelknoten.

Dracaena sanderiana und andere Drachenbaum-Arten haben Ähnlichkeit mit Keulenlilien bzw. "Feuerpalmen" (Cordyline fruticosa), die oft ebenfalls als "Dracaena" bezeichnet werden. Doch bei echten Dracaena-Arten verlaufen alle Blatt-Längsnerven parallel zur Blatt-Mittelrippe, während sie bei Cordyline fiederartig von der Mittelrippe abbiegen.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Dracaena sanderiana auf en.wikipedia.org (abgerufen am 10.03.2013)
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