Cyanotis sp.

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund, Nano-Aquarium
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: langsam
Siehe auch: Murdannia keisak , Sphaerocaryum malaccense
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Wo kaufen?
Verbreitung und Fundorte [?]: 

unbekannt (Asien?)


Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich
  • gelegentlich von anderen Aquarianern zu bekommen

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Arthraxon spec.
  • Arthaxon species
  • Athraxon species
  • Murdannia keisak

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Commelinales - Tagblumenartige
Familie [?]: Commelinaceae - Tagblumengewächse
Gattung [?]: Cyanotis

Beschreibung: 

Diese Pflanze ist in Europa unter dem irrtümlichen Namen "Arthraxon spec." in den Handel gekommen. Arthraxon ist eine Gattung der Süßgräser (Familie Poaceae). In Asien und den USA wurde eine Pflanze unter dem Namen Arthraxon sp. 'Malaysia' im Aquarienhobby bekannt, die später in den USA als Sphaerocaryum malaccense (ein Süßgras) identifiziert wurde. Die hier vorgestellte Pflanze ist etwas anderes. Sie sieht zwar S. malaccense und auch Arthraxon-Arten recht ähnlich, aber ist kein Süßgras (Familie Poaceae), sondern zählt zur Familie Commelinaceae. Echte Arthraxon-Arten (am bekanntesten ist A. hispidus) sind wahrscheinlich nicht in Aquarienkultur und auch nicht im Handel erhältlich.

Die hier vorgestellte Pflanze ist wahrscheinlich ursprünglich aus Südostasien importiert worden. Thomas Rudolph (Niederlande) hat herausgefunden, dass sie zur Gattung Cyanotis gehört. Sie bildete in emerser Kultur einige blaue Blüten mit den typischen Merkmalen dieser Gattung. Auch die sonstigen Merkmale passen zu Cyanotis. Von der Blattform her könnte es C. cristata sein, doch um die Pflanze sicher bis zur Art bestimmen zu können, müsste sie erneut zum Blühen gebracht werden.

Die Gattung Cyanotis enthält mehr als 50 Arten im tropischen und subtropischen Afrika und Asien bis nach Nord-Australien, in trockenen bis feuchten Lebensräumen. Cyanotis axillaris und C. cristata z.B. kommen in Feuchtgebieten und als Unkräuter auf Reisfeldern vor.

Cyanotis sp. ist in erster Linie eine relativ schnellwüchsige, kriechend wachsende Sumpfpflanze. Submers bildet sie deutlich kleinere, kürzere Blätter an aufrechten, geraden Stängeln aus, die ein wenig an Bambushalme erinnern. Sie sieht Murdannia keisak ähnlich (die zur gleichen Familie zählt) und ist schon irrtümlich so genannt worden. Cyanotis sp. bleibt aber in submerser und emerser Kultur kleiner und graziler als M. keisak. Die etwas sukkulenten Blätter haben eine lanzettliche Form und sind wechselständig-zweizeilig angeordnet.

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

- Wird fortgesetzt -

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