© Heiko Muth (2013)

Cryptocoryne aponogetifolia

Hammerschlag-Wasserkelch

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Barschfest, Hintergrund, Solitär
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Wachstum: mittel
Siehe auch: Cryptocoryne usteriana
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Provinzen Sorsogon und Albay auf der Insel Luzon (Philippinen)


Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Hammerschlag-Wasserkelch
  • Hammerschlag-Cryptocoryne
  • Aponogeton-blättriger Wasserkelch

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Cryptocoryne usteriana

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Cryptocóryne aponogetifólia Merr.

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Araceae - Aronstabgewächse
Gattung [?]: Cryptocoryne

Beschreibung: 

Cryptocoryne aponogetifolia ist eine riesige, bis über meterlange Wasserkelch-Art mit relativ lang gestielten, schmal lanzettlichen bis linealischen, stark gehämmerten (bullösen) Blättern. Der Artname bezieht sich auf die Ähnlichkeit mit einigen Aponogeton-Arten. Sie kommt im äußersten Südosten der philippinischen Insel Luzon vor; früher wurde sie auch auf den Inseln Panay und Negros gefunden. Diese Art ist eine echte Unterwasserpflanze und bildet dichte submerse, nur bei Niedrigwasser teilweise trocken fallende Bestände in schnell fließenden Bächen und Flüssen.

Der Hammerschlag-Wasserkelch ist seit vielen Jahren als sehr genügsame, robuste Aquarienpflanze populär. Bereits in den 1960er Jahren wurde C. aponogetifolia in öffentlichen Schauaquarien verwendet.

Der Name C. aponogetifolia wurde lange Zeit als Synonym von Cryptocoryne usteriana angesehen. Auch heute wird die Hammerschlag-Cryptocoryne oft noch als C. usteriana bezeichnet. Josef Bogner hat anhand seiner Aufsammlungen auf den Philippinen im Jahr 1983 nachgewiesen, dass sich C. aponogetifolia als eigene Art von der echten C. usteriana abgrenzen lässt, die kleiner bleibt, eine breitere Blattform hat und vor allem eine deutlich andere Spatha (Blütenstands-Hochblatt) entwickelt. Allerdings zeigen neuere Aufsammlungen, dass beide Arten variabler sind als es bisher bekannt war.

Wie die echte C. usteriana wächst C. aponogetifolia gut in mittelhartem bis hartem Wasser und passt wegen ihrer Größe nur in geräumige Becken. Deshalb und weil sie von Fischen nicht angefressen wird, eignet sie sich gut zur Bepflanzung von Aquarien für Malawi- und Tanganyikasee-Cichliden.

Wird fortgesetzt...

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