Crassula helmsii

Australisches Nadelkraut

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Mittelgrund, Nano-Aquarium, Vordergrund Gruppe
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: mittel
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Wo kaufen?
Verbreitung und Fundorte [?]: 

Australien, Neuseeland, eingebürgert in England und anderen westeuropäischen Ländern


Verfügbarkeit [?]: 
  • oft im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Australisches Nadelkraut
  • Gekrümmtes Nadelkraut

Synonyme [?]: 
  • Crassula recurva (Hook. f.) Ostenf.
  • Tillaea helmsii Kirk
  • Tillaea recurva Hook. f.

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Crássula hélmsii (Kirk) Cockayne

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Saxifragales - Steinbrechartige
Familie [?]: Crassulaceae - Dickblattgewächse
Gattung [?]: Crassula

Beschreibung: 

Das Australische Nadelkraut, Crassula helmsii, ist eine der wenigen Wasserpflanzen aus der großen Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Zu diesen gehören überwiegend sukkulente, an Trockenheit angepasste Pflanzen wie Sedum (Mauerpfeffer, Fetthenne) oder Sempervivum (Dachwurz).

C. helmsii ist in Australien und Neuseeland weit verbreitet. Als Zierpflanze ist sie auf andere Kontinente gebracht worden und ist dort zum Teil verwildert. In England hat sich die Pflanze als invasiver Neophyt explosionsartig ausgebreitet und verdrängt heimische Wasserpflanzenarten. Sie kommt dort anders als in ihrem Heimatgebiet auch in rasch fließendem Wasser und in Seen mit alkalischem Wasser bis in drei Meter Tiefe vor. C. helmsii zeigt sich sehr tolerant gegenüber verschiedenen Umweltbedingungen.

Auch im Westen und Süden Deutschlands kommt diese Pflanze verwildert vor. Sie ähnelt dem in Deutschland heimischen Wasser-Dickblatt (Crassula aquatica), das hier aber mittlerweile ausgestorben oder verschollen ist (Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands, 1996).

Das Australische Nadelkraut eignet sich als Aquarienpflanze, ist aber im Hobby nicht sehr bekannt. Es kommt regelmäßig als Gartenteichpflanze in den Handel, auch unter dem Namen Crassula recurva.

- Wird vervollständigt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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